BZÖ fordert Verkürzung der Sommerferien

2. Juli 2012, 09:42
  • Neun Wochen Sommerferien sind zu viel, meint das BZÖ.
    foto: dpa/patrick seeger

    Neun Wochen Sommerferien sind zu viel, meint das BZÖ.

Haubner will sieben Wochen Schulferien und bundesweit einheitliche Schließzeiten für Kindergärten

Pünktlich zum Sommerferienbeginn wird wie jedes Jahr über die Länge der neunwöchigen Ferien diskutiert. Diesmal bringt das BZÖ den Ball ins Rollen. In einer Aussendung forderte BZÖ-Familiensprecherin Ursula Haubner am Sonntag die Verkürzung der Kindergarten- und Schulferien.

"Wir brauchen eine der heutigen Zeit angepasste Lösung für den Bildungsbereich vom Kindergarten bis zu den Schulen", so Haubner. Das Modell des "Sommerkindergartens" könne auf Dauer keine Lösung sein, so die Abgeordnete. Sie fordert Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) auf, für die Kindergärten eine einheitliche Regelung für alle Bundesländer zu finden.

Derzeit gelten in den Kindergärten der verschiedenen Länder unterschiedliche Schließzeiten. Auch die Schulferien seien zu lang. "Neun Wochen Schulferien stellen für berufstätige Eltern jedes Jahr eine fast unlösbare Herausforderung bei der Kinderbetreuung dar", sagt Haubner. Sie fordert eine Verkürzung der Sommerferien auf sieben Wochen und zwei Wochen Herbstferien. (red, derStandard.at, 2.7.2012)

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Herbstferien

Manko der Herbstferien: Die Kids sind gerade wieder in der Schule und im Unterricht angekommen (gerade die 1.Klässler brauchen ein bisschen Zeit sich einzugewöhnen) und dann sind schon wieder Ferien. Der Versuch ist in Salzburg schief gegangen und wurde von allen Seiten abgelehnt! (Einschließlich Schüler/Schülerinnen und Eltern!!)

allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben...

dass der versuch bereits vor dem versuch von allen beteiligten, mit ausnahme von der "werten" frau burgstaller, massiv abgelehnt wurde!

das barrel reis

ist in san marino etwas teurer geworden.

also dem Foto nach dachte ich dem BZOE gehts um die verkuerzung der Bikiniunterteile...

Kann die Frau eigentlich denken?!?

Hat die jemals Mathe in der Schule gehabt?!?

Die Eltern haben laut ihr Probleme für 9 Wochen eine Betreuungsperson zu finden. Also beseitigen wir das Problem in dem wir 7 Wochen Sommerferien machen und 2 Wochen Herbstferien. Ergibt, ... erraten 9 Wochen.

Änder doch nicht wirklich was, bis auf den Umstand dass es anscheinend dann noch schwieriger wird, die Kinder zu betreuen. Salzburg hat das nämlich vor kurzem versucht. Hat noch mehr Probleme verursacht als die 9 Wochen im Sommer.

Warum muss das BZÖ ständig Dinge aus der Mottenkiste holen, die wir oder wer der Nachbarn schon ausprobiert hat und gescheitert ist?

Bei mir zuhause gabs schon vor ca. 20 Jahren einen Versuch mit einer Woche Herbstferien. Ist ausgezeichnet angekommen.

Wo ist das Problem? Mir war in den 9 Wochen am Schluss immer fad.

Die auf 7 Wochen verringern und eine wichtige Pause zwischen September und Dezember erscheint mir durchaus sinnvoll. Und es wird ihnen nicht einmal was weggenommen.

Na, wenn Ihnen immer fad war...-
dann sollte man wirklich für alle die Ferien kürzen!

wer ist "ihnen"?

Den Kindern?

Weniger Ferien und dafür kürzere Unterrichtstage wäre vielleicht besser, die Kinder haben schon oft sehr lange Arbeitstage (ich rede von Unterricht, nicht von Betreuung mit Spiel etc.).

Ich wundere mich auch jedes Jahr über die Einteilung: im Juni, wenn noch Schule ist, ist es oft extrem heiß, während im August in den Ferien die Hitze oft schon nachlässt.

Ein Grund für die langen Schultage an BHS (z. B.) ist, dass es einfach

nicht genug Personal und Räume gibt, um soviel Unterricht gleichzeitig anzubieten.

Stundenpläne zu machen ist an größeren Schulen eine logistische Meisterleistung. Wenn nun, sagen wir, eine verordnete Verkürzung auf 6 UE pro Tag käme, würde das ungefähr ein Viertel mehr Personalbedarf nach sich ziehen.

An VS und HS ist der Unterrichtstag ohnehin nicht sonderlich lang.

Auch da anzusetzen ist sicher sinnvoll.

Das Tückische an einem Schultag ist ja: Wenn die Kinder nach Hause kommen, ist der noch nicht vorbei. Ein Arbeitstag schon.

Und was sollen die Eltern in den zwei Wochen Herbstferien mit den Kindern machen?

Gönnen wir doch den Kindern die Ferienzeit. Die Arbeitswelt mit ihren 5 Wochen Urlaubszeit kommt ohnehin noch früh genug! (C:

warten bis die herbstferien zur hauptsaison erklärt werden und dann auf urlaub fliegen ;-)
zuhause hocken im kalten okt/nov macht ja nicht so viel spass *gg*

wenn ich die postings hier so betrachte, dann komme ich zu der überzeugung: lehrer lesen den standard. zumindest online.
viel spaß noch beim ferien machen ...

Der Standard ernährt sich zum Großteil von Lehrern! Davon profitiert auch selbsternannte "Wirtschaftsintellektuelle".

warum verkürzen?

dass kinder und jugendliche noch weniger freizeit haben?

4 Monate FERIEN im Jahr sich sicher zuwenig..

Somit wäre die gemeinsam mit den Lehrern eingebrachte Resolution "Mindestens 6 Monate Freizeit für unsere Schüler und Lehrer" mehr wie gerechtfertigt.

Wie kommen eigentlich Lehrer und Schüler wirklich dazu, so behandelt zu werden wie Millionen andere Österreicher?

So weit kommts noch...

Ein Hinweis da sie Lehrer so haßen:

Es gibt in Österreich "keine" Schulpflicht. In Österreich herrscht lediglich Unterrichtspflicht. Sie können ja gerne ihre Kinder vor den bösen Lehrern bewahren und zu Hause unterrichten. Niemand zwingt sie ihre Kinder in eine Schule zu den ach so bösen Lehrern zu schicken.

Und wenn sie glauben ihre Kinder sollen bloß 1 Woche im Jahr Ferien haben. Tja das steht ihnen als Eltern in diesem Land frei. Sie entscheiden.

Falls sie aber doch nicht die Arbeit eines Lehrers machen wollen, dann tun sie sich mit gleichgesinnten Eltern zusammen und gründen eine Schule. Auch das dürfen sie, selbst ohne Öffentlichkeitsrecht! Gibt halt dann 1mal im Jahr eine Externistenprüfung.

Machen sogar welche, sie wären also nicht der 1.

schnarch! im lehrbashing nichts neues!

eine woche als lehrer arbeiten...

und dann den unötigen senf dazu sparen...

wie kommt man als lehrer dazu kinder solcher menschen zu unterrichten...
machen sie es doch selbst daheim...

die ideen der ahnungslosen ist legion...
ihr wissen hat allerdings in einer leeren flasche platz...
ich hoffe sie können sinnerfassend lesen...

damit sie die aussage verstanden haben...

naja

eine woche als lehrer arbeiten...
und dann den unötigen senf dazu sparen...

hmmm. mal 1 Woche als normaler Angestellter arbeiten und dann nochmal nachdenken ... ok?

Wenn Sie von EINER Woche reden...
fast jede jetzt arbeitende Lehrperson hat als Gymnasiast oder Student jeden Sommer irgendwo in der Privatwirtschaft gearbeitet, im Büro, auf einer Bank, im Gastgewerbe, in einem Hotelbetrieb, auf der Post (ok, nicht privat), im Verkauf, auf dem Bau etc...

Ein bisschen hineingeschnuppert hat man, auch wenn nicht die bare Existenz von dem Geld abhing, zumindest bei mir nicht.
Man sieht da sehr wohl die Schwierigkeiten aber auch die guten Seiten.

Nur würde ich nicht hergehen und all den Privatunternehmen kecke gute Ratschläge von der Tribüne geben, so wie es viele Leute mit den in einer Schule Arbeitenden machen.
:)

ich arbeite seit 27 als angestellter...

früher im handel und seit meiner zweiten ausbildung an der universität...ebenfalls als angestellter...

aber danke das sie mir die komplexität der privatwirtschaft erklären...

wie konnte ich nur bisher ohne sie in dieser arbeitswelt bestehen...

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