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Neun Wochen Sommerferien sind zu viel, meint das BZÖ.
Pünktlich zum Sommerferienbeginn wird wie jedes Jahr über die Länge der neunwöchigen Ferien diskutiert. Diesmal bringt das BZÖ den Ball ins Rollen. In einer Aussendung forderte BZÖ-Familiensprecherin Ursula Haubner am Sonntag die Verkürzung der Kindergarten- und Schulferien.
"Wir brauchen eine der heutigen Zeit angepasste Lösung für den Bildungsbereich vom Kindergarten bis zu den Schulen", so Haubner. Das Modell des "Sommerkindergartens" könne auf Dauer keine Lösung sein, so die Abgeordnete. Sie fordert Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) auf, für die Kindergärten eine einheitliche Regelung für alle Bundesländer zu finden.
Derzeit gelten in den Kindergärten der verschiedenen Länder unterschiedliche Schließzeiten. Auch die Schulferien seien zu lang. "Neun Wochen Schulferien stellen für berufstätige Eltern jedes Jahr eine fast unlösbare Herausforderung bei der Kinderbetreuung dar", sagt Haubner. Sie fordert eine Verkürzung der Sommerferien auf sieben Wochen und zwei Wochen Herbstferien. (red, derStandard.at, 2.7.2012)
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Manko der Herbstferien: Die Kids sind gerade wieder in der Schule und im Unterricht angekommen (gerade die 1.Klässler brauchen ein bisschen Zeit sich einzugewöhnen) und dann sind schon wieder Ferien. Der Versuch ist in Salzburg schief gegangen und wurde von allen Seiten abgelehnt! (Einschließlich Schüler/Schülerinnen und Eltern!!)
Hat die jemals Mathe in der Schule gehabt?!?
Die Eltern haben laut ihr Probleme für 9 Wochen eine Betreuungsperson zu finden. Also beseitigen wir das Problem in dem wir 7 Wochen Sommerferien machen und 2 Wochen Herbstferien. Ergibt, ... erraten 9 Wochen.
Änder doch nicht wirklich was, bis auf den Umstand dass es anscheinend dann noch schwieriger wird, die Kinder zu betreuen. Salzburg hat das nämlich vor kurzem versucht. Hat noch mehr Probleme verursacht als die 9 Wochen im Sommer.
Warum muss das BZÖ ständig Dinge aus der Mottenkiste holen, die wir oder wer der Nachbarn schon ausprobiert hat und gescheitert ist?
Weniger Ferien und dafür kürzere Unterrichtstage wäre vielleicht besser, die Kinder haben schon oft sehr lange Arbeitstage (ich rede von Unterricht, nicht von Betreuung mit Spiel etc.).
Ich wundere mich auch jedes Jahr über die Einteilung: im Juni, wenn noch Schule ist, ist es oft extrem heiß, während im August in den Ferien die Hitze oft schon nachlässt.
nicht genug Personal und Räume gibt, um soviel Unterricht gleichzeitig anzubieten.
Stundenpläne zu machen ist an größeren Schulen eine logistische Meisterleistung. Wenn nun, sagen wir, eine verordnete Verkürzung auf 6 UE pro Tag käme, würde das ungefähr ein Viertel mehr Personalbedarf nach sich ziehen.
An VS und HS ist der Unterrichtstag ohnehin nicht sonderlich lang.
Somit wäre die gemeinsam mit den Lehrern eingebrachte Resolution "Mindestens 6 Monate Freizeit für unsere Schüler und Lehrer" mehr wie gerechtfertigt.
Wie kommen eigentlich Lehrer und Schüler wirklich dazu, so behandelt zu werden wie Millionen andere Österreicher?
So weit kommts noch...
Es gibt in Österreich "keine" Schulpflicht. In Österreich herrscht lediglich Unterrichtspflicht. Sie können ja gerne ihre Kinder vor den bösen Lehrern bewahren und zu Hause unterrichten. Niemand zwingt sie ihre Kinder in eine Schule zu den ach so bösen Lehrern zu schicken.
Und wenn sie glauben ihre Kinder sollen bloß 1 Woche im Jahr Ferien haben. Tja das steht ihnen als Eltern in diesem Land frei. Sie entscheiden.
Falls sie aber doch nicht die Arbeit eines Lehrers machen wollen, dann tun sie sich mit gleichgesinnten Eltern zusammen und gründen eine Schule. Auch das dürfen sie, selbst ohne Öffentlichkeitsrecht! Gibt halt dann 1mal im Jahr eine Externistenprüfung.
Machen sogar welche, sie wären also nicht der 1.
und dann den unötigen senf dazu sparen...
wie kommt man als lehrer dazu kinder solcher menschen zu unterrichten...
machen sie es doch selbst daheim...
die ideen der ahnungslosen ist legion...
ihr wissen hat allerdings in einer leeren flasche platz...
ich hoffe sie können sinnerfassend lesen...
damit sie die aussage verstanden haben...
Wenn Sie von EINER Woche reden...
fast jede jetzt arbeitende Lehrperson hat als Gymnasiast oder Student jeden Sommer irgendwo in der Privatwirtschaft gearbeitet, im Büro, auf einer Bank, im Gastgewerbe, in einem Hotelbetrieb, auf der Post (ok, nicht privat), im Verkauf, auf dem Bau etc...
Ein bisschen hineingeschnuppert hat man, auch wenn nicht die bare Existenz von dem Geld abhing, zumindest bei mir nicht.
Man sieht da sehr wohl die Schwierigkeiten aber auch die guten Seiten.
Nur würde ich nicht hergehen und all den Privatunternehmen kecke gute Ratschläge von der Tribüne geben, so wie es viele Leute mit den in einer Schule Arbeitenden machen.
:)
früher im handel und seit meiner zweiten ausbildung an der universität...ebenfalls als angestellter...
aber danke das sie mir die komplexität der privatwirtschaft erklären...
wie konnte ich nur bisher ohne sie in dieser arbeitswelt bestehen...
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