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Leyla Zana, eine Ikone der Kurdenbewegung, hat die Politik in der Türkei auf den Kopf gestellt. Nur Tayyip Erdogan könne die Kurdenfrage lösen, hatte sie zum Schrecken ihrer eigenen Partei erklärt. Am Wochenende traf Zana den türkischen Regierungschef.
Tayyip Erdogan hat ihr einen Schal geschenkt, rot-weiß wie die türkische Fahne, aber mit blauen Einsprengseln. Eineinhalb Stunden dauerte dann das Gespräch mit dem türkischen Regierungschef, sein Vize Besir Atalay saß mit dabei bei dem Treffen am Samstag in Erdogans Amtssitz in Ankara. Sie sei gekommen, um Klartext zu reden, sagte Leyla Zana, eine der führenden Kurdenpolitikerinnen der Türkei.
Zehn Jahre saß Zana im Gefängnis, weil sie in den 1990er-Jahren bei der Angelobung als Parlamentsabgeordnete einen Satz auf Kurdisch sprach und die Richter es für erwiesen hielten, dass sie gemeinsame Sache mit der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK machte. Im vergangenen Mai ist die mittlerweile 51-Jährige zu einer weiteren Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt worden; wenn ihr jetziges Abgeordnetenmandat endet, geht die Sacharow-Preisträgerin erneut ins Gefängnis. Schon allein deshalb galt Erdogans Einladung an Leyla Zana als politisch hoch symbolisch.
Das Gespräch sei "sehr gut und sehr fruchtbar" gewesen, sagte Erdogan später. Zana aber betonte erneut ihre unabhängige Haltung: Einseitige Forderungen seien nicht realistisch - weder an die PKK nach einer Niederlegung der Waffen noch nach einem Stopp der Operationen der türkischen Armee, sagte sie am Sonntag in einer Erklärung in Ankara.
Sie habe Erdogan ermuntert, die Gespräche zwischen dem türkischen Geheimdienst und der PKK fortzusetzen, berichtete Zana. Den jüngsten Beschluss der Regierung, ab Herbst Kurdisch als Wahlfach an den Schulen im Land einzuführen, lobte sie als guten Schritt.
Die Kurdenpartei BDP sieht das anders. Kurdisch müsse Pflichtfach sein, heißt es, alles andere zeige die Geringschätzung der Türken gegenüber der kurdischen Gemeinschaft; die wird auf 20 Millionen der 75 Millionen Einwohner geschätzt.
Zana hatte neue Bewegung in die türkische Politik gebracht, als sie zum Schrecken der Parteiführung der BDP in einem Interview mit der Tageszeitung Hürriyet erklärte, nur Erdogan sei in der Lage, die Kurdenfrage zu lösen.
Eine erste Initiative Erdogans unter dem Namen "Demokratische Öffnung" war 2009 am Widerstand der damaligen Führung der Oppositionspartei CHP und am Höchstgericht gescheitert; vor allem aber am öffentlichen Triumphzug von PKK-Kämpfern, die ein Amnestieangebot angenommen hatten. Die neue türkische Verfassung soll erstmals Rechte der kurdischen Minderheit festschreiben. (Markus Bernath aus Istanbul /DER STANDARD, Printausgabe, 2.7.2012)
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In der Türkei wird es in den nächsten 10 jahren überhaupt keine debatte mehr geben faschismus hin und trennung her ! das volk die gesellschaft in der türkei geht ihren weg ! ihren neuen weg ! ihren wirtschaftlichen weg ! in 15 jahren werden es in der türkei sowohl kurdisch als fach geben und auch alevtisch und auch lasisch ! das wird in 10 bis 15 jahren alles kein problem mehr darstellen ! in 10 bis 15 jahren wird die TL mehr wert sein als der euro und der dollar zusammen ! es kommt eine noch neuere noch klügere generation als wir schon haben ! 98 % der leute die in der türkei leben lieben die türkei und schätzen sich auch als türken ! ob sie nun kurdische wurzeln haben oder lazische ist denen völlig egal ! die leute sind nicht mehr naiv !
Sonst würde er nicht den Schwerpunkt auf die Bombardierung der kurdischen Regionen legen und die Kurden wie Journalisten, Politiker, Gewerkschaften tagtäglich festnehmen lassen.
Ich glaube diesen Mann kein Wort. Es wäre aber schön, wenn ich mich täuschen würde.
DFu lernst es nie, dass Kurden und Türken seit eh und jeh Brüder sind und nur wegen einige Extremisten diese Brüderschaft versucht wird, zu brechen, da die TR-Feinde es sehr sehr gerne so haben möchten!
oder bist du immer noch davon überzeugt, dass den Europäern die Belange der Kurden wichtig sind? Keinseswegs! Die Kurden sind wie die Türken den Europäern völlig egal aber als Spielball dienen die kurden wie schon während des 1.WK, wo Kolonialisten wie GB und FRA es seinerzeit bewiesen hatten, sehr sehr gerne!!
Erkenne dies einfach an und lass es sein, Menschen zu hassen, die tagtäglich dein leben mitbeeinflussen!
Ich bin Kurde und Türke zugleich....! Alles Extremistische schadet uns allen....! $ev baj...!
http://www.diekurden.de/news/komm... ge-369975/
Sipas, sev bas
sie wissen schon, dass sie sich strafbar machen, wenn sie propaganda für eine terroristische organisation wie die pkk machen, oder?
das internet ist keine rechtsfreie zone! ich mache mir sorgen, dass sie gewalt und terror als rechtsmässiges mittel ansehen um ihre meinung und willen durchzusetzen. ich und viele andere würden sich freuen wenn sie sich klar von der pkk distanzieren und gewalt ablehnen. die bdp ist politisch in der türkei vertreten, die können sie aktiv und mit mitteln unterstützen, aber bitte keine verbotene organisationen!
Ich würde gerne wissen, wer sich bis jetzt strafbar gemacht hat! Falls jemand sich strafbar gemacht hat, ist leider der türkische Staat und nicht die Kurden, die ihre Rechte verlangen und wie Menschen behandelt werden möchten.
Kommen Sie mir bitte nicht wie immer mit solchen Tricks, was schon immer bei dem türkischen Staat funktioniert hat, in der Türkei und in Ausland, wenn es um Kurden ging.
Lügen über Kurden zu erzählen und sich Hilfe von der EU zu holen.
Keine kurdische Partei ist terroristisch, höchstens der türkische Staat handelt Kurden gegenüber terrorstisch und diktatörisch.
Der türkische Staat ist derjenige, der die Kurden unterdrückt und nicht umgekehrt.
Sie machen Sich ebenfalls strafbar für Erdogan Gülen Propaganda zu machen.
Wir kleinen Menschen, ob Türken oder Kurden haben oft zusammen gehalten und haben sich von dem irren türkischen Staat nicht beeinflussen lassen.
Nur es gibt ein Paar, die meinen, der türkische Staat hat immer Recht und die Kurden waren schon immer Terroristen. Arafat oder Barzani wurden auch Mal als Terroristen bezeichnet. Was hat das diesen doofen Menschen überhaupt gebracht? Nichts.
Die Kurden muss endlich die Türkei nach bald Hundert jährigen Verfolgung, Bombardierung, Zerstörung akzeptieren. So vielen Toten haben der Freundschaft nur geschadet.
So etwas dürfte in Namen der Türken nicht passieren und die Türken dürfen nicht jeglichen Art von türkischen Regierungen die Glaube verschenken.
Öcalan sitzt. Die PKK Führung ficht einen inneren Machtkampf aus. Den Terroristen geht das Geld aus seit die Griechen pleite sind.
Der grösste Teil der Kurden will mit den extrem linken PKK Terroristen nichts zu tun haben, da noch immer nicht vergessen wurde, daß ein grosser Teil früherer Anschläge auf im Tourismus arbeitende Kurden verübt wurde.
Und Erdogan geht langsam auf die Kurden zu die der PKK deswegen wegrennen.
Was also bleibt übrig als sich anzupassen und das Beste draus zu machen. Die meisten Kurden haben begriffen, daß der Wandel einfach Zeit braucht und Waffengewalt nur verzögert oder unmöglich macht.
vollkommen richtig ! anpassen, nicht anarchie anstreben, sich bilden wie die meisten in der türkei seinem geschäft oder job nachgehen und in 10 bis 15 jahren sind alle einwohner der türkei wohlhabender und reicher als je zuvor und unsere türkischen pässe werden keine visas mehr brauchen ! in diesem sinne
Was sagen die kurdischen Terroranhänger im Forum dazu?
Zana hat klartext gesprochen und die BDPKK Fraktion ist völlig aus dem Häuschen. DIe PKK Führer haben auf mehr Gewalt und Terror geschworen!!
Da hat sie auch recht denke ich. Die bisherigen Bemühungen sind in noch nie dagewesener Natur, kein Wunder, dass denn radikalen Lagern auf beiden Seiten der Wind aus den Segeln genommen wird. Könnte noch ein weiterer Schritt in die richtige Richtung sein. Bin sehr gespannt, wer sich gegen diese Bestrebungen stellen wird.
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