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Athen/Nikosia/Berlin - Nach Zugeständnissen an Spanien und Italien in der Euro-Schuldenkrise kann auch das pleitebedrohte Griechenland auf Erleichterung seines harten Sparprogramms hoffen. Die Europäische Zentralbank (EZB) signalisiert der Regierung in Athen, dass über manche Bedingung verhandelt werden könne. Von den grundsätzlichen Zielen dürfe aber nicht abgewichen werden, sagte EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen der Athener Zeitung "Kathimerini".
Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte schon in der vergangenen Woche Bereitschaft gezeigt, die eine oder andere Auflage nachzuverhandeln.
Bundesbank-Vizechefin Sabine Lautenschläger warnte, bei einer Zuspitzung der Staatsschuldenkrise sei keine europäische Bank vor erheblichen Verlusten geschützt.
Nächste Kreditrate im August
Für Griechenland beläuft sich die Summe der Hilfspakete von 2010 und 2012 inzwischen auf zusammen 240 Mrd. Euro. Hinzu kommt ein Schuldenschnitt von 105 Mrd. Euro. Im August braucht das Land die nächste milliardenschwere Kreditrate - sonst ist es pleite. Die Wirtschaft ist in der Rezession, die Sparbemühungen kommen nur langsam voran.
Beim EU-Gipfel in der vergangenen Woche in Brüssel hatte die Regierung in Athen noch einmal zugesichert, den Verpflichtungen gegenüber den Geldgebern nachzukommen. Aber Ministerpräsident Antonis Samaras hatte auch darauf gepocht, dass Änderungen nötig seien, um Arbeitslosigkeit und Rezession zu bekämpfen.
In der kommenden Woche wollen erstmals seit dem griechischen Regierungswechsel Experten der sogenannten Troika aus IWF, EU-Kommission und EZB nach Athen reisen, um die wirtschaftlichen Entwicklungen zu begutachten.
Für EZB-Direktoriumsmitglied Asmussen ist deshalb klar, dass mögliche Entscheidungen erst nach Vorlage der Ergebnisse der Buchprüfung in den nächsten Wochen möglich seien. Wenn die Regierung in Athen sage, "sie möchte die Mischung der Maßnahmen ändern, ist dies etwas, was sicherlich besprochen werden kann", sagte er. Bei den Zielen des Sparpaktes, sehe er "keinen Rahmen für Änderungen".
Eine Troika-Delegation wird an diesem Montag auch auf Zypern erwartet, das am Sonntag für sechs Monate den Vorsitz in der Europäischen Union übernommen hat. Zypern hatte erst am vergangenen Montag Hilfe aus den Euro-Krisenfonds EFSF oder ESM beantragt. Die Troika will klären, in welchem Zustand die zypriotischen Finanzen sind und welche Unterstützung die Banken brauchen. Es wird mit mehr als 10 Mrd. Euro gerechnet. Zyperns Banken sind stark in Griechenland engagiert.
Warnung auch Richtung Deutschland
Die Warnung des Bundesbankdirektoriumsmitglieds Lautenschläger zielte auch auf deutsche Geldhäuser. Lautenschläger sagte dem Magazin "Focus", insgesamt seien die Banken hierzulande aber stabiler aufgestellt als noch vor drei Jahren. "Die deutschen Institute sind heute widerstandsfähiger als bei der letzten Krise." Sie hätten Risiken abgebaut, Kapital aufgenommen und sich Liquidität verschafft.
Mit einem Trick könnten die Euro-Staaten einem Medienbericht zufolge verhindern, dass die Hilfe für spanische Banken die Staatsverschuldung des Landes weiter in die Höhe treibt. Die bis zu hundert Milliarden Euro, die Spanien zur Rekapitalisierung seiner angeschlagenen Banken in Aussicht gestellt worden sind, sollen laut "Spiegel" nicht an den staatlichen Bankenrettungsfonds in Spanien fließen, sondern an eine privatrechtlich organisierte Institution. Damit könnte der Druck auf Spanien wohl etwas gemindert werden.
Der Sprecher des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble (CDU) sagte dazu am Sonntag, es mache keinen Sinn, über Details zu spekulieren. Derzeit werde geprüft, wie das Programm konkret laufen soll. Am 9. Juli würde bei einem Treffen der Euro-Finanzminister darüber beraten. Die Bedingungen des bisherigen Euro-Rettungsschirms EFSF, über den die Hilfen laufen sollen, würden uneingeschränkt gelten. Das betreffe auch die Bereiche Kontrolle und Haftung. Der spanische Staat müsse für die Hilfskredite entsprechend geradestehen. (APA, 1.7.2012)
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Die EU Staaten sahen noch nie ihre Auflagen erfüllt. Es gilt wie immer, der Wille für's Werk in echt christlich abendländischer Tradition. Die bisherigen Milliarden sind doch nicht geföossen, weil Griechenland seine Auflagen ewrfüllt hätte!! Was die Prüfer finden ist das eine, was die Politiker uns sagen, dass die Prüfer gefunden hätten, ist schon wieder was ganz anderes.
Der Lügensumpf ist ein integraler Bestandteil der EU vom Anfang bis zum Ende.
http://www.faz.net/aktuell/w... 06225.html
Wichtig aus dem Krisenwörterbuch:
nicht ausschließen = fest einplanen
eventuell = zwingend erforderlich
alternativlos = zu schlecht für die Oberschicht
fördernd = aber teuer
http://www.wienerzeitung.at/wzo/meinu... endern.htm
http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkir... 10608.html
Wissen Sie überhaupt was ein Primärdefizit ist? Schaut nicht danach aus.
Außerdem hat der griechische Staat vor allem Schulden beim nordeuropäischen Steuerzahler. Sie wissen ja, das "Super Geschäft", wie Juncker es sieht, das bezahlen wir uns selbst. Müssten die Griechen ihre Schulden und überbordenden Sozialausgaben, Beamtengehälter aus eigener Staatskasse bezahlen, würde das ganze Land schon am Bettelstab einherschreiten.
...gehört. Er nannte als Beispiel für mehr Flexibiltät. dass GR eine Steuer senken kann, wenn sie im Gegenzug eine andere einkommensneutral erhöht. An die Zielvorgaben und Terminen bleibt die Haltung der EU unabhänderlich.
Nun gut, wieder einmal und wohl nicht das letzte Mal lobpreisen uns die Euroretter ihr Desaster! Diese EZB verkommt zu einer Schrott und Schuldenbank sondergleichen. Niemanden mehr in diesem Lande scheint sich Gedanken zu machen. So weitermachen, Schulden vergemeinschaften, neue Kredite aufnehmen lautet die Devise.
Zur grössten Frechheit wird es noch als alternativlos und als Wachstumspaket verkauft! Alle Warnungen verpuffen zum x-mal in der Luft. Beim totalen Eurocrash werden alle, die dieses Desaster verantwortet und hergeführt haben, verschwunden sein! Übrig bleiben wird der neugeborene und auf Generationen bleibende Schuldenbürger.
Der Skandal. Wir lassen und billigen es zu, dass unsere Kinder diesen Mist aubaden dürfen. Eine Schande!
Die Griechen haben nämlich ein höheres Mindesteinkommen als der estische Durchschnittslohn. Die Griechen sagen dass ihr Mindestlohn zu niedrig ist.
Daher soll Estland bitte mehr an Griechenland überweisen, das ist Gerechtigkeit!!!
Im Vorjahr wurden gerade mal 2 Porsche pro Monat /fuer gesamt GRE/verkauft u 58 Mercedes. Im Mai 2012 wurden in Griechenland 4.407 PKW verkauft, inclusive der Neuwagen der Rent a Car Firmen. Am 1 Platz war Opel 529 Autos, Platz 2 Toyota, Platz 3 Citroen, Platz 4 VW u Platz 5 Ford mit 290 Autos. Damit verzeichnet die Neuzulassung einen Rueckgang von ca 40%. Die Verkaeufe der Mercedes sind so schlecht gelaufen d Lainopoulos nach 22 Jahren die Zusammenarbeit im Vorjahr einstellte. Ohne permanente Abwrackpraemie wuerden die Verkaeufe um weitere 25% zurueckgehen.
Was Sie ueber Athen schreiben ist also nicht Griechenland, ganz abgesehen davon, d Sie gar nicht feststellen koennen wieviele der Mercedes Leihwagen fuer Touristen etc waren.
...von 23 % auch noch eine Neuwagenbesteuerung von 10 bis 40 % je nach Handelspreis faellig wird.
Damit zahlt der Mercedeskaeufer die Abwrackpraemie /eigentlich eine Steuerermaessigung/ des bis zum 31 12 1998 privat angemeldeten, also mindesten 13 Jahre alten Autos, und stillgelegten PKWs.
Frueher standen in Athen tausend Herrenlose Fahrzeuge auf der Strasse herum. Seither sehen Sie keine mehr, also auch ein weiteres Argument die Praemie zu geben.
..ist ja doch etwas absurd mir die Verkaufsstatistiken des Jahres 2011 und 2012 als Argument anzuführen! Na logo sind da die Verkäufe eingebrochen. Gehen sie einmal einige Jahre zurück dann finden sie bestätigt was ich meine!
Naja lesen und verstehen muesste man halt koennen.
Da die Verkaufsstueckzahlen um ca 40 % eingebrochen sind, zum besten der Vorjahre. Waren halt frueher um 20 Merceds im Monat mehr verkauft, und ein halber Porsche.
Wissen Sie d in Deutschland 4 Mill Mercedes auf der Strasse sind ? Und dort der Mercedes in der Top 3 der Verkaufsstatistik ist. Irgendetwas muss d Land den Touristen bieten. Werbetext der groessten deutschen Autovermietung in Griechenland. "Egal ob Sie einen Mercedes, VW, Peugeot,... suchen, bei uns finden Sie jede Moeglichkeit". Den neuen Porsche koennen Sie schon um 199 Euro pro Tag mieten, oder den Mercedes 200/BMW 530 um 1000 Euro fuer 7 Tage. Man goennt sich ja sonst nichts in den Ferien!
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