Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Mit ihrem Blog unterhielt eine französische Lehrerin ihre Kollegen genauso wie ihre Schüler. In "Die Klasse von Madame Figaro" schrieb sie über die Aktivitäten ihrer Klasse und Geschichten aus dem Unterrichtsalltag.
Unterlassungsaufforderung
Die freizeitliche und unentgeltliche Aktivität hatte allerdings ein Nachspiel: Der Verlag Figaro sieht in der Namensgebung des Blogs eine unerwünschte Ähnlichkeit mit der hauseigenen Frauenzeitschrift "Madame Figaro". Die Anwälte des Konzerns ließen alsbald von sich hören und forderten eine Unterlassungserklärung. Streitwert: 300.000 Euro.
Zu Wehr gesetzt
Doch anstatt sich auf einen wenig aussichtsreichen Rechtsstreit einzulassen, entschied sie sich, an die Öffentlichkeit zu gehen und den Zeitungsverlag mit den eigenen Mitteln zu schlagen. Ihr Interview mit der Nachrichtenseite Rue 89 (via ORF) sorgte für derart viel Aufsehen, dass sich der Verlag Figaro zumindest etwas erweichen ließ. In einem Brief an Frau Figaro hieß es, man werde eine Lösung für diese Namensgleichheit in gutem Geist finden. Ihren Blog nannte sie in der Zwischenzeit in "Les chantiers de l'apprentissage" um. (red, derStandard.at, 1.7.2012)
Gründer Julian Assange verharrt derweil weiter in Ecuadors Botschaft in London
Serverbetreiber soll den Wipe ohne Vorwarnung bereits vor Monaten durchgeführt haben
Überwachungsprogramme gefährden das freie Internet - Wenig Transparenz in Österreich
Direkter Zugriff auf E-Mails und Telefonate von Millionen Menschen
Deutsche Kanzlerin sieht Netz als "Neuland" an und erntet dafür Hohn von Twitter-Nutzern
Online-Video mit Oliver Stone, Maggie Gyllenhaal und Russell Brand
Streit zwischen Präsident der Interpretengesellschaft und Konferenzkoordinator
EU-Parlamentspräsident skeptisch über Verhandlungen im Rahmen des Freihandelsabkommen- Kritik am Bankgeheimnis in Österreich
Hersteller verkauft selbst Daten an die Werbebranche - Sieht keinen Interessenskonflikt
"Kein Datenaustausch mit der NSA" - Verteidigungsministerium schloss Kooperation nicht aus
Wird keine Einigung über lokale Server erzielt, könnte die Sperrung am 9. Juli beginnen
Erbitten verschiedene Auskünfte und fordern direkten Dialog mit Google
NSA-Abhöraffäre bringt grundlegende Verunsicherung bei NutzerInnen von Gmail und Co. - Ein Abgang ist trotzdem für die meisten unvorstellbar
Onion Pi setzt WLAN-Hotspot für anonymes Surfen im Internet auf
Französische Vereinigung befürchtet, dass ihre Arbeit dann nicht mehr die ganze Gegenwart spiegelt
Facebook würde verschiedene Anfragen vermischen - Rückschritt für Benutzer
Polizei meldete Fund von je einer Tonne Heroin und Kokain
Verwaltungsinformationen sollen künftig weiterverwendbar sein - Daten werden in maschinenlesbarer Form angeboten
"Alles, was ich jetzt sagen kann, ist, dass die US-Regierung das nicht vertuschen können wird, indem sie mich inhaftiert oder ermordet"
Telefon- und Internetüberwachung der USA verschafft Klassiker ein Comeback
Binnen sechs Monaten
wenn man den blog aufruft, kann man beruhigt aufatmen: der verlag hat schon eingelenkt - http://leschantiersdelapprentissage.eklablog.com/
1. die lehrerin hat es sich mit niemandem 'angelegt', sondern den blog brav umbenannt ...
2. hat es einen shitstorm auf facebook und twitter gegeben, der hier komplett unter den tisch gekehrt wird.
3. der verlag ließ sich mehr als nur 'etwas erweichen': "En début de soirée, une réaction a été publiée sur le compte officiel du magazine féminin, assurant que contact allait être pris "directement" avec l'institutrice pour "trouver comment vivre notre homonymie dans la bonne humeur"." http://www.parismatch.com/Actu-Matc... ro-406800/
Aber das alles könnte man mit gutem willen hier noch zwischen den Zeilen herauslesen, wenn der titel etwas weniger reißerisch wäre.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.