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Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom ist zwar Industriefeind Nummer eins der Medienkonzerne und muss sich aufgrund mehrerer Anklagepunkte derzeit vor Gericht verteidigen. Dennoch blickt Schmitz bereits in die Zukunft und spricht offen über seine weiteren geschäftlichen Pläne.
Für Künstler
In einem Interview mit Torrentfreak erläutert der "Filesharing-König", wie er mit Hilfe eines neuen Musikportals das Problem der Piraterie abschaffen möchte. Über "Megabox" wolle er künftig Nutzern kostenlos Songs anbieten und Künstler und nicht die Plattenfirmen zu den Hauptprofiteueren machen.
Finanziert werde der Dienst über eine Werbesoftware, die Anwender sich auf den Rechner spielen können. Alternativ solle es auch möglich sein, Musik auf ganz legalem Wege zu erwerben. Besonders fair sei die Aufteilung der Einnahmen. 90 Prozent des Umsatzes solle direkt an die Musiker gehen.
Musiker an Bord
Wann Megabox starten wird, verriet Schmitz bisher nicht. Eine Testversion werde aber für die kommenden Wochen vorbereitet. Dem Unternehmer zufolge hätten bereits "einige Top-Artists" großes Interesse an dem Projekt bekundet. (red, derStandard.at, 1.7.2012)
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Gema Abzocke in Deutschland!
Wird wohl auch bald in Österreich ein Thema sein!
( http://www.heise.de/tp/artike... 144/1.html )
( http://www.heise.de/tp/artike... 068/1.html )
...auf die wieder ein paar naivlinge reinfallen werden und er verdient sich weiter eine goldene nase...
die menschen lernen ja wirklich nix aus der geschichte und die tatsache das die leute immer wieder bereit sind dem kerl ihr geld zu überlassen sagt eigentlich eh alles...
wer einmal lügt dem glaubt man nicht .... wenn einer jedoch x-mal lügt glaubt man ihm dann doch wieder solang er nur erzählt was man hören will(gegen die contentindustrie etc.).
Es klingt geil dass ein Künstler dort seine Musik soviel mehr gewinnbringend verkaufen kann, was aber absolut ungeklärt ist:
Wer übernimmt die Kosten für das Marketing? Wird jeder Künstler seine Musik nun in allen Ländern der Welt selbst vermarkten oder wird jener nach einer Zeit merken dass sich dies ohne Marketing einfach schlechter verkauft?
Die Vermarktungsagenturen sind dafür da Musik an den Mann zu bringen und dafür bekommen diese völlig verständlich Geld. Viel Geld weil auch das ganze Risiko an Ihnen hängt.
Die Möglichkeit für die Selbstvermarktung gibt es bereits per Itunes, oder den Ubuntushop? usw... Die Selbstvermarkter sind jedoch in der Minderheit bzw. Bands am Limit der Bemerkbarkeit aka Nische.
Kim macht mal wieder ne Welle
auf der startseite promoten sie ein paar künstler und viele werdens sicher über word of mouth oder youtube videos schaffen sich zu promoten.
als künstler brauchst du doch gerade in der heutigen zeit keinen hansel mehr, der deinen namen (und den namen von 30 anderen von denen er geld kassiert) herausschreit damit sie dich bei ö3 rauf und runter spielen.
dieses geschäftsmodell ist sowas von überholt und darf sich gerne zusammen mit drm verseuchten downloads und der paarmal lesbaren CD ins museum für schlechte ideen stellen.
Natürlich wird mouth2mouth wirken, wie es zB für Justin Bieber gewirkt hat. Nur je mehr sich selbst auf youtube, facebook usw... vermarkten umsomehr Einsatz ist nötig sich aus der Masse abzuheben. Siehe hier den Appstore der einfach nur ein unübersichtliches Monstrum ist dessen Information nicht sinnvoll zu filtern ist.
Und unterschätze Ö3 nicht, wer dort etwas hört ist viel wahrscheinlicher dazu bereit Tracks zu kaufen, als nach dem Anhören eines Youtube Videos. Denn das Radio kann ich nicht kontrollieren wann wieder etwas gespielt wird, während ich bei YT die volle Kontrolle habe.
Darum ist NuclearBlast zB auch so dahinter ihre Neuerscheinungen von YT fernzuhalten.
ich hör eher selten ö3 (nur im auto) und die lieder die dortn die ganz neuen hits sind wurden schon ein halbes jahr vorher auf youtube verarscht und auf facebook dumm und dämlich geshared.
natürlich isses nicht mehr so einfach wenn jeder versucht sich über youtube oder social networks zu promoten aber mir sind bands von vorn herein schon sympatischer wenn sie dadurch das ihre musik gut sind weiterempfohlen werden als wenn überall plakate von denen hängen
eintwickelt, bei dem die Künstler profitieren (und zufrieden sind), die Konsumenten profitieren und zufrieden sind, und er auch noch ein paar Millionen abgreift - wo ist dann das Problem?
Ahja die Contentmafia habe ich vergessen... da ist der Haken.
Das Stichwort ist "können"! Heißt das man muß sich nicht diese Werbesoftware laden und kann trotzdem gratis Musik laden, oder kann man dann nur Lieder laden, wenn man bezahlt? Sollte nämlich Ersteres der Fall sein, glaube ich kaum, daß die Künstler dann viel Geld machen werden.
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