Astronauten wohlbehalten von der ISS zurückgekehrt

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Nach fast 193 Tagen im All landeten Russe, Niederländer und US-Amerikaner an Bord einer Sojus-Kapsel in der kasachischen Steppe

Berlin/Paris - Nach mehr als einem halben Jahr an Bord der Internationalen Raumstation ISS sind ein Niederländer, ein Russe und ein US-Amerikaner wieder wohlbehalten auf der Erde gelandet. Die Sojus-Raumkapsel mit den Männern landete gegen 10.14 Uhr MESZ wie geplant in der kasachischen Steppe, wie die Flugleitzentrale bei Moskau am Sonntag nach Agenturangaben mitteilte. Die Reise vom Außenposten der Menschheit hatte etwa dreieinhalb Stunden gedauert.

Gemäß vorab berechneter Flugroute sollten der Esa-Raumfahrer Andre Kuipers aus den Niederlanden, der Kosmonaut Oleg Kononenko und der Astronaut Donald Pettit rund 147 Kilometer südöstlich der Stadt Dscheskasgan landen. Helfer machten sich in Flugzeugen und Hubschraubern auf den Weg, um die Männer zu begrüßen.

Die drei Mitglieder der Expedition 31 waren am 21. Dezember vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur gestartet. Für den niederländischen Flugingenieur Kuipers von der Europäischen Raumfahrtbehörde Esa war es sieben Jahre nach seiner ersten Reise zur ISS bereits die zweite Mission gewesen. (APA/red, derstandard.at, 1.7.2012)

  • Die Sojus-Kapsel mit den Astronauten Andre Kuipers, Oleg Kononenko und Donald 
Pettit landete in der kasachischen Wüste.
    foto: reuters/nasa/bill ingalls

    Die Sojus-Kapsel mit den Astronauten Andre Kuipers, Oleg Kononenko und Donald Pettit landete in der kasachischen Wüste.

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