Vier Taucher starben in Blut-Grotte

30. Juni 2012, 21:12
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Tödlicher Ausflug in berühmte Höhle von Palinuro - Weitere vier konnten sich retten

Rom - Vier italienische Freizeittaucher sind am Samstag bei einem Ausflug in einer süditalienische Grotte ums Leben gekommen. Bei den Opfern handelt sich um drei Männer und eine Frau. Sie hatten einen Ausflug in der sogenannten Blut-Grotte in Palinuro südlich von Salerno unternommen, als vermutlich einige Wände einbrachen. Weitere vier Taucher konnten sich retten, berichteten italienische Medien.

Die vier Leichen wurden erst nach mehreren Stunden geborgen. Drei der Taucher sind Männer aus Rom, eine Frau stammt aus Kampanien. Das Kap von Palinuro ist mit seinen unzähligen Grotten bei Freizeittauchern besonders beliebt.

Der Leiter der Tauchergruppe, der in die Grotte geschwommen war, um Hilfe zu leisten, musste ins Spital eingeliefert werden. Die Wände im Inneren der Blutgrotte sind eisenhaltig und der Kontakt mit dem Wasser färbt sie rot. Diese Grotte zählt zu den größten Attraktionen in Palinuro. (APA, 30.6.2012)

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