Zehnjähriges Kind bei Unfall mit Motorrad getötet

30. Juni 2012, 17:23

Fuhr aus Nebenstraße auf die Fahrbahn - Weitere tödliche Unfälle mit Motorradfahrern in Tirol und Steiermark

Innsbruck - Ein zehnjähriges Kind ist ersten Informationen der Polizei zufolge am Samstagnachmittag in Feldkirchen an der Donau (Bezirk Urfahr-Umgebung) in Oberösterreich ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich gegen 14.00 Uhr auf der Aschacher Straße (B131). Angeblich war das Kind mit einem Fahrrad auf die Straße gefahren. Es dürfte dabei einen herannahenden Motorradfahrer übersehen haben. Auch ein sofort alarmierter Notarzthubschrauber konnte das junge Leben nicht mehr retten. 

Tödliche Unfälle in Landeck und Bruck

Motorradunfälle mit Todesopfern gab es auch in Tirol und der Steiermark. Bei einem Unfall auf der Reschenbundesstraße im Tiroler Bezirk Landeck ist am Freitag ein 24-Jähriger getötet worden. Der Unglückslenker dürfte nach Erhebungen der Polizei den Abstand zu einem vor ihm fahrenden Pkw falsch eingeschätzt haben, musste stark abbremsen und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort wurde er gegen den Anhänger eines Pkw geschleudert. Durch die Wucht des Anpralls wurde der Tiroler wieder zurück auf seine Fahrbahnseite katapultiert. Alle Rettungsversuche kamen zu spät.

Auf der Mariazeller Straße (B20) am Seeberg nahe Mariazell in der Steiermark ist ein 36-jähriger Obersteirer am Samstag gegen ein Brückengeländer geprallt und in die Tiefe gestürzt. Der Unfall passierte zu Mittag zwischen Gusswerk und Mariazell im Bezirk Bruck ad Mur. Der 36-jährige Biker aus dem Bezirk Mürzzuschlag hatte auf einer Brücke kurz vor dem Seeberg-Sattel (1.246m) aus zunächst ungeklärter Ursache die Herrschaft über sein Motorrad verloren, war gegen das Geländer geprallt und an die 40 Meter in die Tiefe geschleudert worden. Er dürfte sofort tot gewesen sein. (APA/red, 30.6.2012)

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10 Postings

Der Seeberg ist ganz bestimmt nicht zwischen Gusswerk und Mariazell.

"...konnte das junge Leben nicht mehr retten..."

ich finde, mehr pathos hätte dem artikel gutgetan !

Es ist so furchtbar und traurig, dass so etwas immer wieder passiert.
Die Kleinen tun sich extrem schwer beim Abschätzen von Geschwindigkeiten bzw. vergessen einfach zu schauen oder schauen in die Falsche Richtung. Ich habe selbst als Kind mit dem Rad einem Auto den Vorrang genommen und bin dagegen gefahren (nichts passiert bis auf Sachschaden). Inzischen sind mir zwei Kinder vors Auto gelaufen/geradelt - da war zum Glück auch immer genug Zeit zum Bremsen.
Leute bitte schaut's genau und lasst die Kinder die Straße queren, wenn ihr welche seht die das vorhaben. Die nachfolgenden Fahrer können die paar Sekunden auch verschmerzen.
Mein Beileid den Betroffenen (falls hier wer mitliest).

"schaut's genau" ist manchmal nicht möglich ...

... wenn das kind unmittelbar zwischen zwei parkende autos auftaucht, oder?

Die StVO regelt eigentlich recht eindeutig, dass auch zwischen parkenden Autos auftauchende Kinder nicht niedergeführt werden dürfen.
Da sind halt auch 50 km/h im Ortgebiet zu schnell, wenn die Sicht durch parkende Autos eingeschränkt ist.

Es würde schon reichen, wenn die Autofahrer jene Kinder über die Strasse gehenlassen, die das sichtbar tun wollen. Ich seh aber viele Autofahrer, die weiterfahren, die Kinder warten minutenlang... laufen dann irgendwann rüber.

3 tragische Motorrad-Unglücke an einem Tag

Die Bilanz: zwei tote Motorradfahrer, ein totes Kind
Man sollte doch nicht schneller fahren als man Sehen, Denken und Bremsen kann!

Tragisch, aber

dennoch dürfte ich den Standard bitten, die simpelsten Regeln der Physik zu respektieren:Haette der bedauernswerte Unfall-lenker wie behauptet den Abstand zum vorderen Fahrzeug UNTERSCHÄTZT, wäre er er in Wirklichkeit weiter von diesem entfernt gewesen und hätte sicher anhalten können. Er hat also entweder den gebotenen Abstand unterschätzt, der für eine sichere Fahrt nötig gewesen wäre, oder seinen wirklichen Abstand überschätzt.

Klugsch....erei aber wahr.

Ist angesichts der Tragweite ...

... des Unglücks völlig unerheblich!

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