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vergrößern 959x600Das mit Sonnenenergie betriebene Flugzeug in Rabat.
Marokko läutet gleich zwei Mal die solare Zukunft ein. Der erste interkontinentalen Flug eines mit Sonnenenergie betriebenen Flugzeuges gab den Startschuss für den Bau des ersten Solarkraftwerkes des 2000 Megawatt Solarplans von König Mohamed VI. in Ouarzazate in der Wüste unweit des Atlasgebirges. Bauherr ist MASEN Capital, eine Tochter der staatlichen Solaragentur MASEN. Das Flugzeug der Schweizer Firma Solar Impulse flog zur Grundsteinlegung von Payerne am Neuchateler-See mit einer Zwischenlandung in Madrid nach Rabat und ist derzeit auf dem Rückweg in die Schweiz.
Das Flugzeug der Solar Impulse wiegt 1,6 Tonnen und hat die Spannweite eines Airbus A340. Es wird ausschließlich mit Sonnenenergie betrieben. Photovoltaikpanels laden die Batterien. Der Prototyp wurde in sieben Jahren konstruiert. Der Afrika-Flug von Solar Impulse war eine Art Generalprobe. Denn 2014 soll es mit einem noch größeren Flugzeug auf Weltreise gehen.
Die erste Bauphase in Ouarzazate sieht ein solarthermische Kraftwerk mit einer Leistung von 160 MW vor. Die Kosten für die Umsetzung des gesamten Solarplanes werden auf acht Milliarden Euro veranschlagt. Kurz vor der Grundsteinlegung sicherte die Afrikanische Entwicklungsbank für den ersten Bauabschnitt, der rund eine Milliarde Dollar kosten wird, einen Kredit von 168 Millionen Euro sowie weitere 100 Millionen US-Dollar aus dem Clean Technology Fund zu. Sechs weitere Institutionen, unter ihnen die Weltbank, sowie die französische Entwicklungsagentur und die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau sind ebenfalls an der Finanzierung beteiligt. MASEN hat außerdem ein Kooperationsabkommen mit der deutschen Desertec Initiative (Dii) unterzeichnet. Das Ziel des Zusammenschlusses großer deutscher Unternehmen und Banken ist der Import von Wüstenstrom nach Europa. (derStandard.at, 30.6.2012=
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Im Ernst: man muss sich klar sein, dass es sich um Flugzeuge der Post-Kerosin-Zeit handelt. Was dabei allerdings interessant wäre ist, wieviele Bauteile des Solarfliegers auf Petrochemie basieren. Die wären dann nämlich auch nicht mehr so herstellbar.
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