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Wenn Google zur I/O ruft, wollen sie alle kommen: Auf die EntwicklerInnenkonferenz des Softwareherstellers herrscht ein Andrang wie bei sonst kaum einer Veranstaltung des IT-Jahres: 6.000 waren es heuer, die es geschafft haben, die Zugangshürden (innerhalb weniger Minuten auf einem überlasteten Server ein Ticket zu ergattern und 900 US-Dollar Eintrittspreis sowie die Anreise und Unterkunft zu finanzieren) zu überwinden.
NerdNerd
Zur Belohnung gab es eine dreitägige Konferenz, die auch sonst in jeglicher Hinsicht außergewöhnlich ist: Mit viel Liebe zum Detail wird hier dem Nerdsein an sich und dem Google-Universum im speziellen gehuldigt. Auch wenn Fotos natürlich nie vollständig die Atmosphäre eines solchen Events wiedergeben können, seien doch in Folge einige Bilder präsentiert, die versuchen sollen, zumindest einen kleinen Anflug der Atmosphäre zu vermitteln.
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Waren es nicht sogar 5?
Zu kostenlos sollte man aber noch erwähnen, dass man 900$ zahlen muss um daran teilnehmen zu dürfen (im Vorjahr waren es glaube ich noch 500$). Wenn man sich alles einzeln kaufen würde, ist das sicher teuerer - aber wer kauft sich schon alles?
wenn man solche "Expos" irgendwie konservieren könnte um dann Jahre später wieder durchzugehen. All das was heute top und shiny aussieht, macht in der Zukunft einen belustigenden Eindruck. Aber wie soll das gehen? Virtuell?
Hab vor kurzem Bilder von einer Expo 2000 in DE gesehen, das ist noch nicht sooo lange her. Und das war schon sehr amüsant!
Im 19. Jahrhundert war es ja noch üblich, am Grabstein zu prahlen mit Berufsbezeichnung, Titel, Besitztümern. Aus heutiger Sicht wirkt das tatsächlich zumeist lächerlich und macht einem die Vergänglichkeit der Dinge so richtig bewusst.
Nach vielen der heute gehypten Konzerne wird in einigen Jahrzehnten kein Hahn mehr krähen, auch, wenn einem dei Gegenwart immer suggeriert, es wäre alles quasi wie für die Ewigkeit geschaffen - man denke nur ans "tausendjährige Reich".
Allerdings glaub ich grad bei Google, dass die sich lang halten werden, weil sie Innovationsjunkies sind. Wurscht, wenn von 20 Startups 19 wieder verpuffen, die 20. fährt dann so ein, dass sie die andern rausreißt.
Google ist gerade dabei vom reinen Hintergrundplayer und Anbieter "virtueller" Dienste zum Hardwareanbierter zu mutieren, der die Nexus Reihe massiv pusht um die entwickelten Innovationen auch schnell und mit hoher Schlagzahl unter die Kundschaft zu bringen.
Grundsätzlich begrüsse ich diesen Schritt sehr, denn was mich zB an Android immer schon genervt hat waren die halbgaren Umsetzungen der diversen Hardwareanbieter voll von Eigenmächtigkeiten, die dann im Detail immer Unzulänglichkeiten aufwiesen welche erst per CustomROM ausmerzbar waren.
Jedoch bringt das natürlich auch Begeherlichkeiten dieser Hardwarehersteller mit sich, die dadurch vermehrt zum Auftragsfertiger degradiert werden. Bin gespannt was die Zukunft so bringt.
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