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Manche nennen es das Afghanistan Westafrikas, andere sprechen von einem neuen Herzen der Finsternis: Die Rede ist vom Norden Malis, der nun endgültig in islamistische Hände gefallen zu sein scheint. Freitag warfen Kämpfer der Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQIM) ihre ehemaligen Alliierten, die Tuareg, aus Timbuktu. Da die Zentralregierung in Bamako nach einem Putsch im März dem Auseinanderfallen Malis nichts entgegensetzen kann, ist die Region damit uneingeschränkt zur Operationszone für dunkle Kräfte aller Art geworden.
Die USA sehen dort einen Rückzugsraum für die gefährlichsten Terrorgruppen Afrikas im Entstehen: die AQIM, die nigerianische Boko Haram und die somalischen Al-Shabab-Milizen. Der Kommandeur des amerikanischen Afrika-Kommandos, General Carter Ham, erklärte unlängst, diese Organisationen teilten Ressourcen und ließen dort gemeinsam Kämpfer von pakistanischen Jihadis ausbilden.
Mindestens so viel, wenn nicht mehr zählen neben den religiös-ideologischen Motiven dieser Gruppen auch ihre geschäftlichen: Die Region war schon immer ein Schmuggler-Eldorado. Zuletzt hat sie sich als Haupttransitroute für südamerikanisches Kokain nach Europa etabliert. Daneben blüht eine einträgliche Entführungsindustrie. Dieser brandgefährliche Mix aus Terrorismus und Kriminalität hat das Potenzial, die gesamte Region zu destabilisieren. Europa sollte - auch aus Eigeninteresse - nach Mali sehen. (Christoph Prantner, DER STANDARD, 30.6.2012)
Will Obama aus seiner zweiten Amtszeit einen Erfolg machen, muss er sich beeilen
Obama ist vielfach dafür gescholten worden, dass er seinen Worten oft keine Taten folgen ließ. Diesmal musste er für Taten Worte finden, denen man über weite Strecken nur schwerlich Glauben schenken kann
Das Kabinett Obama II hat Europa als Partner wiederentdeckt
Ziehen die Filipinos ab und fällt das Waffenembargo, ist die UN-Mission am Ende
Die kritische Infrastruktur der USA ist unzureichend gesichert
Die strategischen Konflikte zwischen China und Indien werden auch nach der Rückverlegung von Truppen bestehen bleiben
man sollte die profiposter vom standard doch die probleme der welt überantworten - sie haben die lösungen für alles. erst ist mal die usa schuld, dann wahrscheinlich der europäische kolonialismus und dann der kapitalismus sowieso ( übrigens was ist kapitalismus im gegensatz zu allen anderen ideologien ? ist es überhaupt eine ideologie oder einfach nur die kollektivierung des individuellen egoismus. Ist china und russland kaptalistisch ? und wenn nicht was dann ?) und wenn man die schuldigen gefunden hat, sind die lösungen ganz einfach ! gell ?
ein paar rechtzeitig noch hingeknallte CM und anderes feuerwerk und der spuk ist zu ende. aber jetzt warten's wieder alle bis es zu spaeht ist, um es dann zu richten brauct es einen wesentlich groesseren aufwand.
die Verbündeten Gaddafis, die verschiedenen Tuareg-Clans, Tubu und Peulh werden in Libyen von den Islamisten angegriffen, gedemütigt und die Videos davon ins Internet gestellt.
Dann können diese islamistischen D.eckskerle gleich in dem nun geschwächten Mali, wo die Wirtschaftshilfe Gaddafis ausfällt und die Gastarbeiter zurückströmen ungehindert schalten und walten. Es ist ein Trauerspiel
'
Ja, aber es ist ein Unterschied, ob ein derartiger Ausdruck im ausklingenden 19. Jhdt. verwendet wird, oder zu Beginn des 21., noch dazu im gedanklichen Umfeld des "War on Terror" durch die Amerikaner...
Da wäre etwas mehr nüchterne Sachlichkeit gefragt.
Wobei sich das "Herz der Finsternis" aber noch viel stärker auf die Grausamkeit, die sich in der Figur Marlows verdichtet findet und die das koloniale Handeln dort symbolisiert oder auch generell in (vielen) Menschen erweckbar ist, bezieht, als auf den Ort der Handlung als solches.
Heute wird die Fremdenlegion weltweit dort eingesetzt, wo der französische Staat seine Interessen militärisch wahrt oder verteidigt, sei es mit UN-Mandat, unter NATO-Oberbefehl, mit EU-Mandat, um französische Staatsbürger aus Gefahr zu retten oder historischen Verpflichtungen aus der Kolonialzeit nachzukommen (Beispiel Elfenbeinküste). Dabei ist der Einsatz der Fremdenlegion völkerrechtlich nicht anders zu bewerten als der des Militärs anderer souveräner Staaten auch.
Und was die diversen Abschlachtereien betrifft:
http://derstandard.at/129782212... Zivilisten
Mir ist unverständlich, dass es tatsäächlich Leute gibt, die die Motive der Guten in Menschrechten, Demokratie etc. sehen, statt ganz simpel in geopolitischen Überlegungen.
Dasselbe gilt übrigens auch für den Tschad.
Genuine Verbündete unserer Linkssektierer. Da lässt es sich von Herzen "Hoch die internationale Solidarität!" brüllen. Amerikaner und Europäer sollen sich hüten dort militärisch einzugreifen. Das gäbe Zoff auf den Straßen Europas.
und die Antriebskräfte des Islamismus in Mali gestärkt und diese Situation möglich gemacht. Vorher war, wenn Du dich nur etwas dafür interessieren würdest, könntest Du das nachvollziehen aber das willst Du wahrscheinlich gar nicht.
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