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Am Montag nehmen die ÖVP und die Stadt Wien die Verhandlungen über das Parkpickerl auf.
vergrößern 425x352Beim Zonenmodell sind Kurzparkzonen gestaffelt und bezirksübergreifend vorgesehen.
Wien - Ein fixfertiges Modell hätten sie gar nicht, sagt VP-Chef Manfred Juraczka, der am Montag mit der Stadt Wien in Parkpickerl-Verhandlungen tritt. Einer der schwarzen Vorschläge ist jedenfalls ein Zonenmodell (siehe Grafik), das Kurzparkzonen gestaffelt und bezirksübergreifend vorsieht.
Juraczka, der mit seiner Partei knapp 120.000 Unterschriften gegen das Modell von Rot-Grün gesammelt hat, will "über die Parteigrenzen weg verhandeln". Wovon er nicht Abstand nimmt, ist eine verpflichtende Volksbefragung über die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung, die mit 1. Oktober in Teilen des 12., 14., 15., 16. und 17. Bezirkes eingeführt werden soll. Möglicherweise könnten bei der Befragung auch "preisliche und strukturelle Änderungen" für die Bezirke innerhalb des Gürtels herauskommen, meint Juraczka.
Rot, Schwarz und Grün am Verhandlungstisch
Am Verhandlungstisch nehmen von jeder Partei vier Personen Platz: Bei den Schwarzen ist das neben Juraczka der Klubchef Fritz Aichinger, ein Vertreter der Wirtschaftskammer sowie ein Vertreter vom ÖAMTC. Vonseiten der Grünen werden Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou, Verkehrssprecher Rüdiger Maresch sowie zwei Gemeinderäte kommen. Die SP schickt den ehemaligen Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker und Verkehrssprecher Karlheinz Hora zusammen mit einem Vertreter des ARBÖ und aus einem Bezirk ins Rennen.
Die Frage nach einer Volksbefragung könnte der zentrale Problembär der Gespräche werden: Während die Grünen eine andere Lösung suchen, soll dem Vernehmen nach auch Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) auf den Kurs der VP umgeschwenkt haben und eine Befragung nicht mehr ausschließen.
Derzeit prüfen Verfassungsjuristen der Stadt, ob eine Abstimmung über Parkraumbewirtschaftung überhaupt zulässig ist. Falls ja, müsse die Befragung abgehalten werden, räumte Vassilakou kürzlich in einem Radiointerview ein.
Pilotversuch Anrainerparken
Was Juraczka bereits vor den Verhandlungen befürwortet, ist das rot-grüne Experiment zum Anrainerparken, das am Montag begann. Für die Dauer eines Jahres werden in den Bezirken Mariahilf, Neubau und Josefstadt (jeweils eine Couleur an der Bezirksspitze) rund zehn Prozent der Parkflächen für Bezirksbewohner reserviert. Danach wird evaluiert, ob sich die Parkplatzsituation verbessert hat.
Erkennbar sind die Parkplätze für Anrainer und Lenker mit Ausnahmegenehmigung für Behinderte durch eigene Verkehrsschilder. Wer künftig ohne entsprechende Genehmigung in dieser Zone steht, muss mit einer Strafe rechnen - auch, wenn ein Kurzparkschein hinter der Windschutzscheibe liegt. (Julia Herrnböck, DER STANDARD, 30.6./1.7.2012)
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Diese Initiative erfolgte ja nicht weil die ÖVP die Menschen in Wien so lieb hat, sondern nur aus Geilheit wieder am Ruder der Macht zu sein.
die einspurigen werden sich mit dem parkschein hinter die windschutzscheibe etwas schwer tun.....und bei näherer betrachtung sind sie eher nicht die ursache für die raumnot. ergo es wird sich kaum lohnen ein gesamtes system umzustellen nur um mopeds und motorräder zu erwischen.
warum sind bei den verhandlungen 3 lobby-organisatione der autofahrer dabei (ÖAMTC, ARBÖ, Wirtschaftskammer), jedoch keine einzige Fahrrad- oder Fußgängerlobby bzw. Umweltorganisation?
So wird das ganze ziemlich einseitig verlaufen.
Das Parkpickerl muss kommen, das ist jedem vernünftig denkenden Menschen klar. Die Wiener raunzen immer, wenn was neues eingeführt wird. Aber wenn es mal da ist, sind sie meist zufrieden und reden nach einiger Zeit nicht mehr darüber.
Daher mein Rat an die Stadtregierung: Führ das Parkpickerl ein und laast euch von der Klainpartei ÖVP nicht verunsichern.
wenn die Vorstadtdolme und WuTus dort parken, wo sie ein Parkpickerl haben. Innerhalb Wiens gibt es keinen Grund das Auto in Betrieb zu nehmen, außer man will in 7 Minuten von Dornbach zum Schottentor fahren.
Die Parkgarage am Schlesingerplatz ist in Konkurs gegangen, weil die Leute in der Josefstadt sie nicht in Anspruch genommen haben. Zahlreiche "Wohnsammelgaragen" und "Volksgaragen" stehen leer, weil es genug Stellplätze an der Oberfläche gibt. Es gibt genug Parkplätze innerhalb und außerhalb des Gürtels, in Tiefgaragen, an der Oberfläche, wenn die AnrainerInnen für die Benutzung des öffentlichen Raums zahlen, wird es sich bald einpendeln.
Pfosten - den Blödsinn habens schon einmal gebracht. Ich habe nie etwas von 7 Minuten Dornbach-Schottentor geschrieben - obwohl in der Nacht gehts. 7 Minuten Dornbach-Gersthof.
Dass einem Sozialhilferempfänger die Phantasie fehlt, welche Gründe es gibt, das Auto in Betrieb zu nehmen ist für mich nachvollziehbar.
Wir haltens schon aus, gescheiterte Existenzen wie Sie durchzufüttern - wenn Sie aus Ihrem geschützten Bereich dann aber noch Forderungen stellen, dann wird es frech.
Zügeln sie sich endlich.
So wie sie mit Vorwürfen um sich werfen, könnte man meinen sie projezieren ihren eigenen Minderwertigkeitskomplex auf andere.
Nur weil andere bzgl. des Parkpickerls, der Parkraumbewirtschaftung und der Nutzung eines Automobils eine andere Meinung vertreten, müssen sie diese noch lange noch nicht unflätigst beschimpfen.
Ich bin heute wieder eine halbe Stunde mit dem Rad zu einem meiner Kunden geradelt. Seien sie doch froh darüber. So kommen auch sie mit dem Auto schneller voran, da mein Auto gerade nicht die Straße verstopft. Ich kann daran weder was asoziales erkennen und schon gar nicht Sozialschmarotzertum.
Je weniger Autofahrer parken, desto mehr fahren. Ist doch logisch?
Oder glauben Sie ernsthaft, dass deshalb die Leute ihr Auto verkaufen?
Ich mache es immer so: wenn ich das Gefühl habe, dass mir der Staat etwas wegnimmt, das ihm nicht zusteht, versuche ich das in Abgabenbereichen mit Gestaltungsspielraum zu kompensieren.
Sie haben schon einmal etwas von der Laffer-Kurve gehört?
Btw.: Mich "motiviert" kein Parlplatz zum Autofahren, sondern das Bedürfnis möglichst effizient von A nach B zu gelangen. Und zusätzlich: dabei von keinem Proletenschlauch-Gesindel - in welcher Form auch immer - belästigt zu werden.
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