Nationalliga steht vor dem Aus

Nur noch Bregenzerwald dabei - Feldkirch, Lustenau, Zell/See zogen Nennung zurück

Wien - Die österreichische Eishockey-Nationalliga steht vor dem Aus. Mit dem EHC Bregenzerwald ist nur noch ein heimischer Verein bereit, an der geplanten zweithöchsten Liga mit bis zu sechs slowenischen Clubs teilzunehmen. Am Donnerstag haben VEU Feldkirch, EHC Lustenau und EK Zell/See ihre Nennung für die kommende Saison zurückgezogen, gab der österreichische Eishockey-Verband (ÖEHV) in einer Presseaussendung bekannt.

Nach dem Aufstieg von Innsbruck und Dornbirn in die Erste Bank Liga, dem beschlossenen Wegfall der Farmteams aus Wien, Linz und Klagenfurt sowie dem Ausstieg von ATSE Graz und Kapfenberg haben im Juni nur noch vier österreichische Vereine ihre Nennung abgegeben. Nun haben aber Feldkirch, Lustenau und Zell/See ihre Teilnahme abgesagt.

In einem auch auf der Club-Homepage veröffentlichen Schreiben an den Verband hat Feldkirch seinen Rückzug begründet. "Eine Nationalliga in der derzeit geplanten Form mit lediglich vier österreichischen und mehreren slowenischen Vereinen ist unter sportlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten unattraktiv", erklärte Feldkirch. Zudem würden bis jetzt weder komplette Teilnehmerliste noch grober Terminplan vorliegen. Der Verein sah zudem keine mittelfristige Perspektive für die Nationalliga.

Feldkirch sprach sich für das vom steirischen Verband "angedachte Konzept einer Eliteliga mit mehreren regionalen Divisionen" aus. (APA; 29.6.2012)

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