Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Wolfgang Ainetter.
Wien - Das Wochenmagazin "News" will nach den Reichweitenrückgängen der vergangenen Jahre wieder kantiger werden und bei den Lesern zulegen. Das kündigte der neue Chefredakteur Wolfgang Ainetter im Interview mit dem Branchenmagazin "Extradienst" an. Zuvor hatte bereits im STANDARD gesagt, dass er die Position von schärfen wolle. "News" "'News' muss wieder mehr anecken, Menschen auf die Füße treten. Nur so wird man relevant. Wir werden also stärker polarisieren", so der ehemalige "Heute"-Chefredakteur, der am 1. Juli sein neues Amt antritt.
Darüber hinaus müsse die Illustrierte wieder "mehr emotionalisieren, mit Bildern und Geschichten, die berühren", sagte Ainetter. "Aufdecker-Stories sind wichtig für Image und Relevanz. Für die Jungen braucht man eine besonders gut abgestimmte Mischung aus Seriosität und Unterhaltung. Wo 'News' stärker werden muss, ist der People-Teil. Auch in diesem Bereich muss es wieder den Anspruch geben, exklusive Stories zu haben", lässt Ainetter Kritik an der bisherigen Positionierung anklingen. Es gehe "weniger um eine Society-Wochenschau als vielmehr um das Setzen eigener Themen".
Kantiger
Mit einem kantigeren Profil will Ainetter die "News"-Reichweiten, die in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen sind, wieder steigern. Derzeit hält das Wochenmagazin bei etwas über 9 Prozent Marktanteil und knapp 670.000 Lesern. "Unser nächstes Ziel muss es sein, wieder zweistellige Reichweiten-Werte zu haben. Vielleicht sind mittelfristig auch wieder zwölf Prozent machbar", glaubt Ainetter.
Strenge will der neue "News"-Chefredakteur in Sachen Verhaltensregeln zeigen. "News"-Geschäftsführer Matthias Schönwandt musste im Vorjahr nach nur drei Monaten das Unternehmen wieder verlassen, weil er mit Geschenken für Anzeigenkunden gegen den Verhaltenskodex des "News"-Hauptgesellschafters Gruner+Jahr verstoßen hatte. Im parlamentarischen Untersuchungsausschuss, für den "News" mit Aufdeckergeschichten immer wieder Material lieferte, tauchte zuletzt "News"-Wirtschaftsressortleiter Markus Leeb neben "Krone"-Kolumnist Michael Jeannee und "Österreich"-Geschäftsführer Wolfgang Zekert auf der Jagdeinladungsliste des Lobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly auf. Ainetter dazu im "Extradienst": "Ich muss erst mit dem Kollegen, reden, um mir dann ein Urteil bilden zu können. Aber für mich gilt: ich will nicht, dass die Redaktion Geschenke annimmt. Grundsätzlich nicht."
Personelle Konsequenzen soll Ainetter unterdessen an anderer Stelle getroffen haben. So berichtet das Branchenblatt "Horizont" in seiner aktuellen Ausgabe, dass "News"-Autor und Chefredaktionsmitglied Walter Pohl von Ainetter abgelöst wurde und das Heft demnächst verlassen soll. Der neue "News"-Chefredakteur verwies dazu gegenüber dem "Horizont" lediglich darauf, über Redaktionsinterna nichts sagen zu können. (APA, 29.6.2012)
Die News-Gruppe stellt "Xpress" als gedrucktes Magazin ein, bastelt am Flaggschiff
"Bild"-Chefredakteur kehrt demnächst nach Deutschland zurück - Dem deutschen "Handelsblatt" erklärte er, welche Pläne er mit der "Bild"-Zeitung hat
G+J-Sprecher Christian Merl: "Ziehen uns sicher nicht zurück"
Leitung übernimmt Wolfgang Unterhuber
Neben Ida Metzger auch Hermann Sileitsch neu im Team - Michael Bachner wechselt von der Wirtschaft in die Innenpolitik
Magazin kündigt für Donnerstag erste Veröffentlichungen an
Artikel der Tageszeitung "Österreich" Anlass für das selbstständige Verfahren
Der "Kurier" konnte "das letzte Habsburg-Rätsel" lösen und damit zurückschlagen - Dan Brown nichts dagegen
Er war bisher Leiter der Karriere-Redaktion bei der "Presse"
Nicolas Beytout hat mit "L'Opinion" eine neue, auch gedruckte Tageszeitung auf den Markt gebracht
Iris Brüggler wird "Österreich am Sonntag"-Chefredakteurin - Farbmagazin soll ab Juni ausgebaut werden
Unschuldsvermutung nicht verletzt - Strasser-Anwalt meldet volle Berufung
"Österreich" will laut Geschäftsführer Oliver Voigt zwei Magazine starten
Deutsches Fachmedium schürte Gerüchte, Bertelsmann wolle Gruner + Jahr verkaufen
Janina Lebiszczak-Schuster und Christoph Langecker übernehmen Chefredaktion
Nachrichtenmagazin berichtet von Stellenabbau und Sparprogramm im Ausmaß von 20 Millionen Euro - Springer-Sprecher nennt Zahlen falsch
"Genuss Krone", "Business Krone", "Motor Krone Exklusiv" und "Style Krone"
Sechs Mal pro Jahr
Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin des STANDARD: Qualitätsmedien sind moderne Aufklärer
Nadine Nordmann übernimmt nach der Ära Gernandt - Anpassung an neue Mediennutzung
Emily Bell kritisiert "völlig sexistischen Bericht über Frauen in Machtpositionen"
Positive Bilanz für das Jahr 2012
Der bekannte Journalist informierte die Öffentlichkeit über Blogpost
Der 30-Jährige hatte dem Boulevardblatt eine Geschichte über einen Fuchs-Angriff auf ein kleines Mädchen verkauft
....hat anscheinend seine Hausaufgaben gemacht. Auch ein Blick zurück ohne Zorn, dürfte bei dieser Grundeinstellung Pate gestanden haben. Nach Gründung des "trend", lies Jens Tschebull, bei den üblichen Geschenkvergaben bei Pressekonferenzen, sein damaliges Team hörbar verlautbaren "trend-Mitarbeiter nehmen keine Geschenke an". Und eine Zeitschrift mit dem Namen "NEWS", aber auch der Rest der Medien, muß einfach kantig, mutig, investigativ und ehrlich sein. Diese Grundeigenschaften eines seriösen Journalismus, sind in letzter Zeit, bedauerlicherweise bei "Österreich" und ähnlicher Konsorten auf der Strecke geblieben.
Hi, hi. Sie Scherzküberl. News war noch nie kantig, mutig, investigativ und ehrlich.
News war schon immer eine Illustrierte mit bestenfalls Unterhaltungswert. So wie Ihr Beitrag....
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.