Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Die bisher selbstständigen regionalen österreichischen Volksbanken schließen sich nun ebenfalls zu einer Kreditinstitutsgruppe zusammen. Nach monatelangem Ringen ist es der nach einem Milliardenverlust teilverstaatlichten Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft (ÖVAG) gelungen, die Haftungsverträge mit den regionalen Volksbanken unter Dach und Fach zu bringen. Wie die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) am Freitag mitteilte, wurde der Zusammenschluss von 52 Kreditinstituten des Volksbankensektors angemeldet.
Nach den Milliardenverlusten der ÖVAG hatten auch die Behörden wechselseitige Kreuzgarantien zwischen den regionalen Volksbanken verlangt, bei denen die Institute auch für das Spitzeninstitut ÖVAG haften. Die damit verbundenen Durchgriffsrechte waren einigen Volksbanken aber ein Ärgernis. Widerstand war vor allem aus einigen Tiroler Volksbanken gekommen. Dem Vernehmen nach war der Zusammenschluss Voraussetzung für die weitere staatliche Hilfe.
Rückkauf von Investkredit-Anleihen
Die ÖVAG kauft außerdem Nominale 24,9 Mio. Euro Investkredit-Anleihen zurück. Die Inhaber der Anleihen werden zum Abrechnungstermin pro 1.000 Euro Nominale 400 Euro erhalten, teilte die ÖVAG am Freitag mit. Rein rechnerisch ergibt sich daraus ein Buchgewinn von knapp 10 Mio. Euro.
Von den ausstehenden 50 Mio. Euro sind bis zum Ablauf der Einladung Nominale 29,931 Mio. Euro zum Verkauf angeboten worden, so die ÖVAG. Der Abrechnungstermin werde voraussichtlich am 4. Juli sein. Nunmehr stünden noch Nominale 25,069 Mio. Euro aus. (APA, 29.6.2012)
Restrukturierungskosten und Immo-Abschreibungen belasten
ÖVAG-Chef Stephan Koren will die Bank bis Ende 2015 abgebaut haben und wartet auf den Raiffeisen-Sanierungsbeitrag
Die Österreichische Volksbanken AG hat noch zwei Dutzend Gesellschaften auf Zypern, Malta, Jersey
Die 61 "Kleinen" fühlen sich vom Spitzeninstitut gegängelt. Sie fürchten Einbußen und müssen mit Zusammenlegungen rechnen
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.