Windows-PCs bekannter Marken stürzen seltener ab

29. Juni 2012, 13:31
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Systemabstürze ausgewertet: Notebooks am stabilsten, Risiko bei übertakteter CPU höher

Nutzer, die der Windows-Fehlerberichterstattung zustimmen, tragen dazu bei, dass Unternehmen wertvolle Systemdaten sammeln können. Microsoft Research hat bereits 2011 eine Auswertung der Systemberichte vorgestellt, die nun von heise neu aufgerollt wurde.

Notebooks am stabilsten

Demnach stürzen Computer bekannter Marken seltener ab als No-Name-Geräte. Als Markengeräte gelten für die Forscher Rechner der 20 größten Hersteller. Am stabilsten würden Notebooks laufen. Das kann laut Bericht darauf zurückgeführt werden, dass Laptops in großer Stückzahl mit weniger Konfigurationsvarianten vom Band laufen. Bei Desktop-Rechnern mit individuellen Konfigurationen sei das Risiko hingegen größer.

CPU-Probleme häufigste Ursache

Am häufigsten seien Prozessor-Fehler Ursache für einen Absturz, gefolgt von Problemen mit dem Massenspeicher und eher seltener auftretenden Bitfehlern im Hauptspeicher. Je länger der Rechner im Einsatz ist, desto stärker steige das Risiko eines dieser Fehler. Auch Geräte, deren CPU übertaktet wurde, seien Fehler-anfälliger. Allerdings wurden nur Maschinen mit mehr als fünf Prozent Übertaktung gewertet. Den berühmten Bluescreen bekommen User nur mehr selten zu sehen, da Windows vorher neu startet.

950.000 Absturzprotokolle

Die Zahlen beziehen sich allerdings nur auf jene Geräte, deren Besitzer der Berichtübermittlung an Microsoft zugestimmt haben. Das sind hier vorrangig privat genutzte Consumer-PCs. Für die Studie konnten die Forscher auf eine Datenbasis von 950.000 Absturzprotokolle aus dem Jahr 2008 zurückgreifen, die über acht Monate gesammelt wurden. (red, derStandard.at, 29.6.2012)

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    Bluescreens sind inzwischen selten geworden, weil Windows nun vorher neu startet.

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