DDB inszeniert sich mit fingierter Biermarke

29. Juni 2012, 13:47
  • Ein Plakat der Serie.
    foto: ddb

    Ein Plakat der Serie.

Agentur ließ beim Werbefestival in Cannes Ethel's Brew ausschenken - Ein vermeintlich neues Bier, das rein der Eigenwerbung diente

Die schrille Ethel Goldschmidt, eine 88-jährige Frau, entschließt sich, nach dem Tod ihres Mannes eine neue Biermarke auf den Markt zu bringen. Das ist die Geschichte, die hinter der Biermarke "Ethel's Brew" steckt. So ließ sie zumindest die Werbeagentur DDB erzählen, inszeniert für das Werbefestival in Cannes, wo das Bier erstmals präsentiert wurde. Der "Launch" wurde von diversen Werbemaßnahmen begleitet, etwa von Plakaten, einem Blog und über Social Media.

Das Bier ist nicht "Ethel's Brew", sondern kommt von der französischen Brauerei "Brasserie Duyck". Abgefüllt wurden 15.000 Flaschen. Etiketten und sämtliche Werbemittel wurden von DDB produziert. Mit der Aktion wollte man zeigen, wie DDB Marken zu Image und Bekanntheit verhelfen kann, sagte Amir Kassaei, weltweiter Kreativchef der Werbeagentur, nachdem das Geheimnis hinter der Bieraktion gelüftet wurde.

Die Kampagne erreichte laut "Ad Week" 2,9 Millionen Kontakte über diverse Kanäle. Gekostet hat der Spaß 160.000 Dollar. (red, derStandard.at, 29.6.2012)

Die Geschichte

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7 Postings
peinlich schlecht unlustig

Trostloser, tausend mal gesehener Trash.

Arm.

Die Printsujets

sind schon sehr ... ach ich weiß gar nicht wie ich sie bezeichnen soll... es bildet sich ein Zwiespalt zwischen Abneigung und Faszination.

Die einzige Frage die sich mir stellt.... wieso sollte ich bei dieser Werbung Lust auf Bier bekommen ?

hier die Sujets http://adsoftheworld.com/search/aotw/ethel

weder ist der schmäh mit fingierten produkten neu, noch ist er besonders gut umgesetzt. was will uns amir um wohlfeile 160.000 $ damit sagen?

"wir können das, was andere schon vor 20 jahren konnten - und um nix besser!"

Amir, das macht man nicht!

Neil French, der dieselbe Kampagne mit XO-Beer für die Straits Times in Singapur vor gefühlten 20 Jahren erfunden hat, sollte man nicht einfach ungestraft kupfern dürfen.

Bitte rechnen Sie für mich durch ...

... wieviele Kampagnen es in den letzten 20 Jahren weltweit gegeben hat. Dann möchte ich noch gerne lernen, wie groß die Chance ist, dass es eine Idee schon einmal gegeben haben könnte.

Erster

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