Richtig essen - nur wie?

  • Wie lassen sich die Hersteller wahrhaft wertvollen Essens bittschön auffinden?
    foto: apa/peter steffen

    Wie lassen sich die Hersteller wahrhaft wertvollen Essens bittschön auffinden?

Slow Food Wien lädt einen wahrhaft Wissenden zum Impulsvortrag: Dominik Flammer hat ein wunderbares Werk über das kulinarische Erbe der Alpen verfasst

Es geht uns in einem fort besser, zumindest bis die Krise sich auch hierorts bemerkbar macht - dann aber mit einem freundlichen Faustschlag in die Magengrube. Derweil jedoch können wir uns noch damit beschäftigen, wie wir diese entsprechend nachhaltig füllen, uns in der Vielfalt des Angebots zurechtfinden und ethisch wie genusstechnisch klug einkaufen.

Bio ist längst von der Industrie vereinnahmt, regional hergestellte Lebensmittel haben auch oft ihre Tücken - und überhaupt, wie lassen sich die Hersteller wahrhaft wertvollen Essens bittschön auffinden? Wegen jeder Kartoffel ins Grüne zu fahren ist angeblich kein gültiger Ausdruck grüner Gesinnung.

Den Auskennern von Slow Food Wien ist die Dringlichkeit des Problems bewusst, weshalb sie jetzt einen wahrhaft Wissenden herbitten: Dominik Flammer, der gerade ein ganz wunderbares Werk über das Kulinarische Erbe der Alpen verfasst hat (erscheint im Oktober), in dem er der Geschichte und dem Begehrens-Wert unserer ganz lokalen Köstlichkeiten auf sehr überraschende Weise nachstellt.

Kommenden Donnerstag spricht er dazu auf dem Wiener Badeschiff, danach ist Zeit zur Diskussion mit anderen Klug-Essern und, natürlich, für entsprechendes Feiern und Tafeln. (Severin Corti, DER STANDARD, 30.6.2012)

Wer isst, was wir retten wollen?
Impulsvortrag von Dominik Flammer
Danach Diskussion & Menü von Christian Petz
Badeschiff Wien, 5. 7., 18.30 Uhr, € 36
Infos und Reservierung unter slowfoodwien.at

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