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weltfremd. Und wenns alt sind, sollen sich die kinder um die eltern kümmern, die lieber "gehen" als sich um die Altersvorsorge zu kümmern. Und die Kinder können ihren kindern das nicht bieten, weils die alten säcke von eltern dann anhängen haben. Lächerliche Träumerei auf kosten anderer. Und die Kinder lächeln auch nie
Ein Buch, das seine baldigen Übersetzungen (ins Niederländische, Spanische und Englische) verdient!
Die Erzählung Schmidhofers bietet eine gute Richtungsanweisung für ein freieres und ursprünglicheres Leben - ohne aufdringlich zu sein.
...aber ao auf die Schnelle könnte ich jetzt nicht sagen, ob ein paar Jahre so Leben (was sicherlich genial wäre!) es aufwiegen würden, im Alter mit Nichts (wobei..: sicher schönen Erinnerunen) dazustehen...
..ich könnte es ad hoc nicht sagen!
..aber jedenfalls: RESPEKT!!
wenn man gelernt hat, von wenig zu leben, braucht man auch im alter nicht viel. außerdem ist durchgängige erwerbsarbeit nicht die einzige möglichkeit, für's alter vorzusorgen.
wenn man seine gesundheit pflegt, kann man außerdem mit 65 noch problemlos arbeiten. kommt nur darauf an, was man arbeitet und ob man die für's eigene wohl nötigen bedingungen schaffen kann.
Man weiß freilich nicht, ob man das Alter überhaupt erleben wird. Und wenn doch, inzwischen können sowohl der Zusammenbruch des heutigen Pensionssystems als auch die Enteignung durch den Staat (über die inzwischen ja inzwischen schon wieder offen nachgedacht wird!) eingetreten sein.
Ein paar Monate, die vielleicht zu ein paar Jahren werden, sind ja auch nicht unbedingt der Totalausstieg.
Ich will Herrn Schmidhofer ja nicht zu nahe treten, aber das hat weder was mit Aussteigen noch Zu-Fuß-Gehen zu tun. Mit dem Zug nach Verona, dann Auto holen und weiter südlich, dann wieder für ein paar Monate nach Wien. Trotzdem sicher nicht leicht mit Kindern, aber jetzt auch nichst gar soo Abenteuerliches.
ach ich hasse diese familie keineswegs und finde es geht wenn andere lebensmodelle gewaehlt werden.
wenn aber wer hergeht und sagt: ich steige aus...zahlts mir aber bitte die kinderbeihilfe weiter, dann denke ich eher an abzocke als an ein alternatives lebensmodell. ich bin ueberzeugt, dass dieser mann auch ein grosser anhaenger des bedingungslosen grundeinkommens ist...
in wahrheit ist diese familie staerker von der gesellschaft abhaengig als der normalo...
Ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sollte schon längst realisiert worden sein. Im 21. Jahrhundert sollte jemand der sich, zum Beispiel, mit Poesie beschäftigen möchte, statt mit Arbeiten und Geld verdienen, das auch tatsächlich können. Was wäre da nun gegen? Übrigens habe ich auch das Buch gelesen, und es zeugt von einer großen Freiheit, auf jede Ebene. Es gibt nur wenig Menschen, die so frei sind.
Habe dieses Buch gelesen. Es ist, so wenig ich die Lebenseinstellung teile, sehr gut geschrieben und – was mich überrascht hat – völlig ideologiefrei. Der Autor bestreitet gar nicht, dass er von der Arbeit anderer profitiert. Letztendlich muss man auch sagen, dass die Familienbeihilfe nicht gerade ein Vermögen ist. Nichtsdestoweniger, für mich wäre so ein Leben keine Option. Aber wenn jemand mit den paar Kröten von der Familienbeihilfe auskommt, solls mir recht sein. Man kann nicht jeden Cent, den der Staat seinen Bürgern gönnt, an Bedingungen knüpfen. Und ein gewisses Maß an freier Lebensgestaltung muss in unseren Breiten schon drin sein.
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