Einstieg ins Nomadenleben

Ansichtssache |

Wie ist es so weit gekommen, dass der Mensch seine gesamte Zeit und damit seine Bewegungsfreiheit der Erwerbsarbeit geopfert hat? Warum gehen wir so unsorgsam mit diesem wertvollen Gut um und akzeptieren die weitgehende Beschlagnahme unserer Tage durch einen vorgegebenen Zeitplan? Diese Fragen hat sich David Schmidhofer gestellt und einen Entschluss gefasst: Vier Monate lang begab er sich mit seiner Frau und den vier Kindern auf Wanderschaft

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foto: david schmidhofer

Nur noch reisen, ohne Arbeit, ohne Schule und ohne mehr Geld auszugeben, als die Familienbeihilfe einbringt, das ist der Plan. Im Schuppen finden wir zwei alte Fahrradanhänger, einen für das Gepäck und einen für müde Kinder. Startpunkt ist die Donauinsel in Wien, Aufbruch im Juli 2011. Die ersten Monate wollen wir zu Fuß gehen.

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