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Sega verordnet sich einen strikten Sparkurs und wird bis Ende des Jahres seine Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Spanien, den Benelux-Ländern und Australien schließen. Der traditionsreiche Videospielhersteller plant weiters eine strategische Neuausrichtung und konzentriert sich künftig auf die vier Kern-Spielserien "Aliens", "Sonic", "Total War" und "Football Manager" sowie auf kleine Download-Publikationen.
Harter Wettbewerb
In Europa bleiben werden die britischen Studios The Creative Assembly und Sports Interactive. Wie viele Arbeitsplätze von den Einsparungen betroffen sind, verriet der Konzern noch nicht. Der japanische Konzern begründet seinen radikalen Umbau mit dem zunehmend härter werdenden Wettbewerb. Im vergangenen Geschäftsjahr verzeichnete die Consumer-Sparte, zu der auch das Gaming-Geschäft gehört, einen Verlust von 189 Millionen US-Dollar. Daraufhin kündigte Sega eine Straffung des Europa- und US-Auftritts an.
Die Marketing- und PR-Agenden für die betroffenen Länder muss das Büro in London übernehmen. Der Vertrieb für Europa (Festland) wird an eine Tochtergesellschaft von Koch Media ausgelagert, Level 3. Um den australischen Markt wird sich 5 Star Games kümmern.
Wenig Neues in Sicht
Neue Franchises seien derzeit ebenfalls nicht geplant. "Die großen Franchises werden größer und größer. Egal ob 'Fifa', 'Call of Duty' oder 'Assassin's Creed', diese Titel wachsen immer weiter und es wird schwerer und schwerer mit einem neuen Franchise Fuß zu fassen.", sagt Sega Europe COO Jurgen Post gegenüber Gameindustry International. "Es ist nach wie vor ein fantastisches Geschäft, weil es unter dem Strich immer noch wächst. Aber wir müssen Änderungen vornehmen, um für die Zukunft gerüstet zu sein." Kommende Woche wird Sega einen neuen Teil der "Total War"-Serie vorstellen. (zw, derStandard.at, 29.6.2012)
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es ist so unwürdig was aus SEGA wurde.
alleine schon das reine produzieren von spielen...zumindest an der stelle von NINTENDO könnte SEGA heute stehen, hätte man bessere manager gehabt.
SEGA hätte NINTENDO in den ruin treiben können doch man hatte nicht die notwenige agressivität .am ende blieb man selbst auf der strecke.
war mit dem MEGADRIVE immer sehr zufrieden und bekam danach den SATURN geschenkt. leider entwickelte sich der SATURN zum rohrkrepierer in europa. nach einigen jahren gab es hier keine spiele mehr zu kaufen.
die PS1 hatte in sachen raubkopien und gewaltspiele eindeutig die nase vorne.
für mich war der megadrive immer besser als der super nintendo.
nach dem SATURN stieg ich auf die PS2 um und danach auf die xbox360.
wundert mich ehrlich gesagt nicht. seit dem die produktion des DC eingestellt wurde und SEGA ein reines Entwicklerstudio ist, sind die meisten Spiele einfach nur hingerotzt worden oder an den Bedürfnissen der Spieler komplett vorbei gegangen.
Sonic hat man fast totgeritten. Jedes Mal ein neues Spiel mit Riesenerwartungen angekündigt und dann entweder unspielbar, verwunderlich oder komplett an der Fanbase vorbei. Seit mehr als 10 Jahren schreien die Fans Shenmue III, aber man setzt lieber darauf Marken verrotten zu lassen oder gleich in die Tonne zu treten:
Virtua Striker, Daytona, ChuChu, Crazy Taxi, Virtua Fighter, After Burner, Golden Axe, Jet Grind Radio, Out Run, Phantasy Star, Shining, Shinobi, Monkey Ball, Samba de Amigo uswusf
Also Sega hat genug gute Titel für PS3 und Xbox360 geschaffen.
Es gab ein Bayonetta, die Yakuza Serie, Condemned 1+2, Virtua Fighter Serie, Virtua Tennis oder Vanquish.
Die Sonic Games waren ne Zeitlang ziemlich schlecht, aber Sonic Colours oder vor allem Sonic Generations sind wieder richtige Kracher.
Also die haben meiner Meinung nach genug Spielspaß bereitet.
zugegeben, es waren ein paar brauchbare spiele darunter, aber kein kracher. die meisten waren in den ideen gut bis sehr gut und sind dann am polishing gescheitert.
was sich sega allerdings ins stammbuch schreiben kann, ist dass sie an der misere, dass sie keine triple A titel haben, selber schuld sind. sega war mit vielen seiner franchises (ua. daytona, sega rally, sonic, golden axe, virtua fighter) branchenprimus oder zumindest ernstzunehmende konkurrenz und man hat sukzessive auf die mitbewerber verloren.
das einzige spiel mit 90+ Wertung (darauf solls ja grundsätzlich nicht ankommen, aber viele kaufen eben nur noch solche games) war meines wissens sonic & mario at the olympic games. und ich wage zu bezweifeln dass das an sonic lag
Von den erwähnten Titeln ist nur Valkyria Chronicles von einem zu SEGA gehörigen Inhouse-Studio entwickelt worden (da gibt's übrigens ein neues... Online-Kartenspiel zu der Serie).
Resonance of Fate ist von tri-Ace entwickelt worden (die haben auch Star Ocean und Valkyrie Profile entwickelt), die haben als Partner-Publisher auch Square-Enix und Namco Bandai.
Bayonetta wurde von Platinum Games (Ex-Capcom Clover Studio) entwickelt, die entwickeln auch für andere Publisher (derzeit glaub ich für Konami).
D.h. für Spiele wie letztere ist man nicht unbedingt auf SEGA angewiesen - glaub tri-Ace behält sogar die IPs selbst (d.h. Resonance of Fate 2 könnte durchaus einen anderen Publisher haben). Bei Bayonetta weiß ich's nicht.
PS1 gegen Saturn
PS1 mehr Werbung, Saturn kannte fast kein Mensch.
Ps1 gabs auch bei Libro und anderen Stores die Sony Artikel verkauften, aber keine Konsolen generell, Saturn gabs jedoch nur bei Media Markt oder Cosmos.
Ps1 war die Raubkopiekonsole schlecht hin, beinahe jeder wusste dass man mit nem 200 Schilling Chip gebrannte Games zocken konnte und dies wurde auch extrem viel rumgesprochen und genutzt.
Schade wie ich fand, denn der Saturn war mir um einiges lieber. Und dank des extremen Rufes der PS1 konnte der Dreamcast gegen die PS2 nur verlieren. Auch wenn diese Konsole einfach alles richtig gemacht hatte.
Das stimmt nicht - wenn man ein gutes Franchis wie AC hat (den Hype um CoD hab ich noch nie verstanden), fasst man auch leicht Fuß - aber bei so einem Schrott wie Alien vs. Predator is das halt net möglich
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