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vergrößern 500x311Allen modernen Pkws haben heute Partikelfilter.
Es ist eine gängige Praxis, Dieselautos generell eines hohen Rußpartikelausstoßes zu bezichtigen. Diese pauschale Behauptung lässt sich allerdings nicht mehr aufrechterhalten, seit alle neuen Pkws einen Partikelfilter haben.
Aber auch dem Partikelfilter wird gern Übles nachgesagt, nämlich, dass in seiner Folge nur mehr sehr kleine Partikel aus dem Auspuff kämen, die besonders gesundheitsschädlich wären. Was an dieser Stelle auch nicht angezweifelt wird. Die Relationen darf man trotzdem im Auge behalten, nämlich, dass auch Autos mit Benzinmotor Partikel ausstoßen, und zwar immer schon, und zwar auch sehr kleine, die man nie gesehen hat.
So kommen wir zu dem folgenschweren Schluss: Nach dem Stand der Technik ist es gar nicht mehr zielführend, Diesel- und Benzinautos nach ihrem Rußausstoß zu unterscheiden. So gelten schließlich die gleichen Partikelgrenzwerte.
Die abgekürzte Frage, ob Dieselautos krebsfördernd sind, lässt sich also recht einfach beantworten: jedenfalls nicht mehr stärker als Benzinautos. Kritisch ist eher die Situation zu sehen, dass die Autohersteller zwar brav alle noch so scharfen Abgaslimits erfüllen, wenn es sein muss, aber nach wie vor in Ländern mit weniger rigiden Umweltauflagen die alte stinkende Technologie verklopfen. Das heißt, die Umstufung der Dieselabgase auf "krebsfördernd" durch die WHO sollte vor allem bewirken, dass auch in Ländern außerhalb unserer Luxuswelt ganz flott schärfere Abgaslimits eingeführt werden. Technologisch ist das ja kein Problem. (Rudolf Skarics, AutoMobil, DER STANDARD, 29.6.2012)
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Wenn sie wirklich glauben dass ihr Motor keinen Partikelausstoß hat, dann sind sie leider ein Träumer, denn genau das Gegenteil ist der Fall.
Jeder moderne Diesel mit Partikelfilter hat weniger Partikelausstoß als ihr bestelltes Auto.
Und sie können sicher sein, dass der Gesetzgeber das früher oder später als Druckmittel für Elektroautos ausnutzt und damit ihr Auto abwertet - Stichwort "Obsoleszenz".
http://www.duh.de/pressemit... news]=2647
http://www.heise.de/tp/artike... 548/1.html
Ich mag mit diesem Post jetzt vielleicht anecken: Aber geht es jetzt nur mir so dass sich zwar alle vor den bösen Diesel- (und Benzin-) Rußpartikeln fürchten, aber sonstige Quellen von Feinstaub völlig außer Acht lassen?
Ich sags ganz ehrlich, ein Büro mit einem alten Laserdrucker (Ozon + Tonerstaub) macht mir mehr Sorgen!
Hat gute Gründe: In diesen Ländern ist das Werkstattnetz zu dünn, das Know-How fehlt häufig, der Kraftstoff ist stärker verunreinigt als in Westeuropa und ans Fahrzeug werden höhere Anforderungen bei schlechterer Wartung gestellt.
so sehe ich diese Verfahren heute weniger optimistisch als früher.
Aus Erdgas wird das ja von Shell und anderen auch Großtechnisch gemacht, nur ist der Umwandlungs-Wirkungsgrad soweit ich weis mit ~70% beschränkt(ausser man führt zusätzliche thermische Energie zu, aber dann sind wir sowieso direkt beim Wasserstoff u. Kernkraft-'Problem').
Aus Waldhackschnitzeln und Ackerpflanzen wie Miscantus würde ich sowas schon garnicht machen, da konkuriert man mit Landwirtschaft, Holzwirtschaft u. Naturschutz. Was noch am ehesten gehen würde wäre "echter Abfall" wie Klärschlamm, alte Pressspanplatten, Abfälle der Tierkadaver-verwertung usw.
Dort wo Kohleflösse brennen gibts vielleicht auch halbverbrannte Qualitäten die anders nicht verkaufbar sind?!
...die Motoren und den Treibstoff sehr gut füreinander Massschneidern kann. Der Wirkungsgrad kann daher beträchtlich erhöht werden. Und die Umwelteinwirkungen liegen bei den meisten Schadstoffen unter denen von Gasmotoren.
Neben Elektro-,Brennstoffzellen- & Gas betriebenen Autos bleibt immer noch ein riesiger Markt für Verbrennungsmotoren. Und ein guter Teil davon wird mit Synfuel betrieben werden.
Baufahrzeuge z.b. wird man nie mit Akkus betreiben können und auch Wasserstoff zu tanken ist "Offroad" sehr unpraktisch. Bei Flugzeugen und Donauschiffen sieht die Sache schon wieder anders aus. Da könnte auch LH2 gehen. Letztlich hängt alles an der Reaktortechnologie die ><=700°C im Sekundärkreis erreichen kann. Solange wir diese nicht haben müssen Sie auch bei Kohle und Restsoffvergasung mit hohen Verlusten rechnen. Ich hoffe Frankreich und Kanada lassen sich nicht lumpen und bauen die Versuchsreaktoren!
p.s.: Auf Kugelhaufen Brennstoffe gebe ich aber GARNICHTS. Diese haben wie die Nachauswertung des AVR-Jülich zeigt massive Nachteile(Inhomogenitäten in Rekativitäts und Temperaturverteilung und daraus folgend BE-Schäden!)
nicht auf Kugeln sondern erzeugt in der ansonsten gleichen TRISO-Kohlenstoff Technik prismatische Brennstäbe. Da lässt sich der Gasfluss und die Reaktivitätsverteilung viel besser vorherberechnen und kontrollieren.
Und Japan ist sehr an die H2 Produktion interessiert. Die wollen dann Brennstoffzellen verwenden um die Mittellast und Spitzenlast zu erzeugen. Der HTR und die Elektrolyseanlage laufen kontinuierlich (optimale Nutzung der Investition) und die Brennstoffzelle wie gebraucht. Mit dem O2 von der Elektrolyse kann man die Effizienz der brennstoffzelle erhöhen.
Nebenbei gibt es Fernwärme und auch Desalination von Salzwasser wird in Erwägung gezogen.
Auf längere Sicht ist es ein ernztzunehmender Treibstoff. China hatte grosse Pläne für CtL Anlagen. Diese wurden aber vorübergehend wegen der derzeitigen Technik wegen des doppelten CO2 Ausstosses von 'Well to Wheel' auf Eis gelegt. Auch SASOL hat weitere CtL Pläne auf Eis bis die Hochtemperatur Reaktoren einsatzfähig sind.
Wie Sie richtig sagten lässt sich minderwertige Kohle zu Treibstoff umwandeln, und das wird früher oder später geschehen. Kohle ist noch reichlich vorhanden. Aber warum das Kohlestoffatom nur einmal innerhalb kurzer zeit nutzen? Wäre es nicht sinnvoller Strom aus einem KohleKW zu erzeugen, das CO2 einfangen, dem das O2 abnehmen und 4 Wasserstoffatome hinzufügen. Dann wird C zweimal als Energieträger genutzt.
Auch in anderen Chemischen Prozessen wird glaube ich CO2 frei, bzw. auch bei der Gasförderung. CO2 gibts einiges und wieviele Kraftsoffe brauchen wir überhaupt noch wenn wir mal PlugIn-Hybride fahren?
Bei den KohleKW denke ich eher an den IGCC Typ. Hier fällt Naphta als ein Abfallprodukt an. Das hat viele Verwendungsmöglichkeiten.
Das MIT und Atomic Energy glauben/glaubten dass Amerika die KohleKW für die Treibstofferzeugung brauchen wird. Das Scenario hat sich nun natürlich mit dem Shalegas verändert. Man wird auch sehen müssen wie sich die Elektromobilität und die Brennstoffzelle entwickel.
Flugzeuge fliegen schon lange mit Synfuel. Manche Airlines haben erst kürzlich damit von sich reden gemacht, aber die SAA ist notgedrungen schon vor 30 Jahren mit Synfuel geflogen.
Aber wenn ich schon die Energie habe um H2 zu erzeugen und dann CO2+H2 wieder in Kohlenwasserstoffe zu verwandeln werde ich den Strom sicher nicht mit Kohlekraft machen! :)
Für den CO2->CO Shift brauche ich sowieso Temperaturen >700°C und für Elektrolyse jedenfalls Strom. Die von Deutschland betriebene Versuchszelle für HT-Elektrolyse "Hot-Elly" kann scheinbar sogar beides gleichzeitig. Man fügt bei der HT-El. gleich CO2 hinzu und kriegt statt H2 nur H2 gleich das fertige Prozessgas! Was fehlt ist noch der Reaktor: den Entwickeln die Franzosen gerade unter dem Namen 'Antares' bzw. die Kanadier mit dem SCWR-Candu. Je mehr Strom gebraucht wird um so weniger Prozessgas macht man und umgekehrt!
http://aaenvironment.com/CECE/Synt... nFuels.pdf
Die haben mehrere Szenarien für Amerika durchgespielt und sind in Table 3 zum Schluss gekommen dass der CO2-Ausstoss für Energiebereitstellung aus KohleKW mit anschliessender Synfuelplant am geringsten ist.
Meine Bevorzugung für IGCC KohleKW ist als folgend begründet: Mit steigender Bevölkerung und Wohlstand wird der Gesamtenergieverbrauch trotz verbesserter Effizienz weiter steigen. Aber nicht nur Energie, auch der Plastikkonsum wird steigen. Der Plastikkonsum ist jetzt mit dem Treibstoffverbrauch ziemlich in Balance. In Zukkunft wird für Transport vermehrt Strom, H2 und Gas verwendet. Wir haben dann plötzlich zuwenig Plastik trotz recycling. IGCC kann Abhilfe schaffen.
Wegen der damaligen Sanktionen und den reichhaltigen Kohlevorkommen hat Südafrika das fischer Tropsch Verfahen durch SASOL vor langem verfeinert.
In den 90er Jahren hat man bei Mosselbay und bei Mabuto Gasvorkommen gefunden die genutzt werden mussten. Der grösste Gasmarkt war Johannesburg und der konnte wegen der geringen Entfernung nach Mabuto von dort günstiger bedient werden. Die Gasvorkommen in Mosselbay waren nicht gross genug um eine Gasverflüssigungsanlage zu bauen. Da von Coal to Liquid der halbe Prozess identisch zu GtL ist wurde dort die erste GtL Anlage gebaut.
SASOL baute dann in verschiedenen Ländern die sogenannte'Strandet Gasfields' haben weitere GtL Anlagen. Shell versuchte sich ebenfalls in dem Feld mit Erfolg. Nieschenmakt
ne, ist schon feinstaub.
http://diepresse.com/home/pano... taubMuehle
Ist das wirklich sooo schwer zu verstehen?
A) Brennstoff ist entweder von Haus aus gasförmig (z.B. Erdgas) oder wird vor der Verbrennung vollständig verdampft -> es entstehen praktisch keine Partikel. Bsp. Vergasermotor, Saugrohreinspritzer, aber auch die Ölheizung zu Hause.
(*natürlich gibts hier auch Betriebszustände, wo sich was niederschlägt und rußen kann, aber nicht generell)
B) Brennstoff wird nur zerstäubt -> die einzelnen Tröpfchen verbrennen zu je einem Russflankerl; je feiner die Zerstäubung (=effizientere Verbrennung), umso mehr und kleinere Russpartikel (=schlecht).
Hier gilt eher: Lenkrad halten können = staatlich beeideter Sachverständiger für Verbrennungsmotoren - oder so ähnlich...
Damit habe ich kein Problem. "Sozial verträgliche", aber fachlich völlig unqualifizierte Vollpfosten an den Schaltstellen von Politik, Wirtschaft und Medien haben wir eh schon zehnmal mehr als genug.
(Das düfte sogar aktuell eines unserer größten Probleme sein...)
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