Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Wer nicht im Gesiba-Bau wohnt, muss draußen bleiben.
Wien - Eigentümer der rund 3000 Quadratmeter großen Grünfläche ist - laut Grundbuchauszug - die Stadt Wien. Erfasst ist die Fläche - laut Flächenwidmungsplan - als "Erholungsgebiet Park". Betreten kann sie jedoch nur, wer einen Schlüssel dazu hat. Und den haben nur Bewohner des Hauses gegenüber, das von der Gesiba, einer Tochter der Stadt Wien, verwaltet wird.
Einige Anrainer aus der Umgebung pochen nun darauf, den Park mit Spielplatz an der Ecke Zwinzstraße/Maderspergerstraße in Ottakring mitbenutzen zu dürfen und haben einen Antrag beim Stadtgartenamt (MA 42) gestellt.
Dort argumentiert man, die alleinige Nutzung durch die Gesiba sei rechtmäßig. Eine Widmung als "Erholungsgebiet Park" müsse nicht zwangsläufig eine öffentliche Nutzung nach sich ziehen. Zudem befinde sich nur wenige hundert Meter entfernt ein für alle zugänglicher Spielplatz.
Ausdrücklicher Wunsch
1998 wurde zwischen der MA 42 und der Gesiba ein Vertrag über die ausschließliche Nutzung der Grünfläche abgeschlossen. Und zwar "auf ausdrücklichen Wunsch der Bezirksvertretung", damals wie heute SP. Aus dem Büro des Bezirksvertreters Franz Prokop heißt es, die Fläche sei Teil der Anlage und wurde der Gesiba bereits beim Bau in den 1970er-Jahren zugesprochen, als Ausgleichsfläche für einen städtischen Kindergarten in der Anlage.
Später habe man lediglich ein "bestehendes Vertragsverhältnis" schriftlich festgehalten. Der Zaun sei von Anfang an da gewesen. Dass privatrechtlich verwaltete Flächen im Eigentum der Stadt Wien nicht allen zugänglich sind, sei jedenfalls kein Einzelfall.
Friedrich Maierhofer, Leiter der Gesiba-Hausverwaltung, sieht keine Notwendigkeit, die Anlage für die Allgemeinheit zu öffnen. Schließlich hätten die Bewohner jahrzehntelang die Pflege und Erhaltung des Parks mitfinanziert. "Unsere rund 500 Mieter hätten keine große Freude damit." Geschlossen haben sie kürzlich gegen eine Änderung des vorherrschenden Status gestimmt. (Julia Herrnböck, DER STANDARD, 29.6.2012)
Angeblich Streit unter mehreren Männern - Verletzte wollen nicht in Auseinandersetzung involviert gewesen sein
Eine 28-jährige Frau und ein 16-jähriger Bursche werden einvernommen
In Österreichs islamischen Gemeinden stehen Wechsel an. Fatih Toygun will sich um die jungen Austrotürken kümmern
Auf Polizeiinspektion randaliert
Stadt Wien will das Wachstumspotenzial gründerzeitlicher Stadtquartiere zunächst anhand des Ottakringer "Hippviertels" untersuchen lassen
Die Caritas hat Mädchen zu erfolgreichen DJanes ausgebildet, die mittlerweile Pratersauna und Café Leopold beschallen
Arbeiten dauern bis Sommer 2013 - Auch mehr Bäume und neuer Radstreifen geplant - Kosten von 6,2 Millionen Euro
In der Pilotfolge des Fotoblogs "Zehn Bilder": Ein winterlicher Spaziergang durch den Ottakringer Friedhof in Wien
Vor 100 Jahren lehnte sich das Proletariat mit Gewalt gegen Lebensmittelpreise und Mietwucher auf
Der 16. Bezirk erlebt einen Ansturm urbaner "Erfolgsmenschen" - Die SPÖ ist seit Jahrzehnten an der Macht
Von der starken tschechischen zur türkischen Minderheit
Nicht nur der Südbahnhof wirkt vom Funkturm aus wie einem Modellbaukasten entsprungen - eine Ansichtssache
fällt mir spontan ein. Interessant wär natürlich, was die Gesiba für 3000m2 Miete/Pacht zahlt. Wenn die Mieter das mitzahlen, soll sein. Wenn das ein Zuckerl der Stadt Wien sein sollte: Wo kann ich für eine Sammelklage unterschreiben?
Es wurde aber einstimmig von gleichen Mietern beschlossen, die Anlage nicht zu öffnen.
"Mitfinanziert" bedeutet dass der Park zu 95 oder nur zu 90% von den öffentlichen Geldern finanziert wurde?
Ich finde die Idee nicht wirklich verwunderlich.
So gibt es z.B. die Bewohner des Robert Uhlir Hofs (Gemeindebau), welche mit ihren Betriebskosten den öffentlich Spielplatz Ecke Innstraße bezahlen müssen.
Sprich, ganz normale Mieter eines Gemeindebaus bezahlen die Reparatur, den Neubau von Geräten, die Reinigung, die Mobiltoilette,.. für die Allgemeinheit aus der eigenen Tasche, weil Wiener Wohnen das einfach auf die Betriebskosten aufschlägt, weil irgendein Deal mit den ÖBB existiert. Man wird dort aber nicht wirklich Mieter des Gemeindebaus antreffen.
Zum Dank werden dann dort Fußballmatches von erwachsenen Personen abgehalten und das obwohl man 15 Minuten vom Prater entfernt ist..
der eine sozi macht mit dem anderen sozi was aus und das wird dann "quasi gesetz" und andere "niederere sozis" (die im gemeindebau wohnen) zahlen das was die höheren sozis vereinbart haben. "verteilungsgerechtigkeit" würden "echte sozis" dazu sagen.
Das bezahlt jeder, es geht hier um einen Spielplatz, der von Privatpersonen/Mietern erhalten werden muss, jedoch von der Allgemeinheit genutzt wird.
Würden sie einen Parkplatz bezahlen, der von anderen Autofahrern benutzt wird und bitte nicht mit dem Parkpickerl kommen, das ist auch allgemein, wie der Gehweg.
wird es ja auf dem Schwarzmarkt zu erstehen geben, dann ist das Problem unbürokratisch gelöst. Ach so, das ist illegal? Dann nehmt den tausenden Prospektausträgern die Haustorschlüssel ab, diese besitzen den auch illegal. Ach so, geht nicht, die Zeitungsausträger legen die Druckwerke auch vor die Wohnungstüre, läuten aber nie, und welche Stadtregierung legt sich gerne mit Zeitungen an.
"...diese besitzen den auch illegal..."
Nein machen sie nicht, das ist ja das eigentlich absurde daran.
A) Ließ die Stadt Wien das Patent auf den Schlüssel für die Gegensprechanlage verfallen und somit darf sich jeder diesen Schlüssel nachmachen. Deshalb gibt es bei Neubauten diese Schlüsseltresore für Feuerwehr, Rettung, Polizei.
B) Fordert die EU, dass Werbeausträger Zugang zumindest zu den Postfächern haben. Deshalb sieht man nun bei uns auch schon Neubauten, wo die Postfächer auf der Straßenseite befüllbar sind...
Man sollte vielleicht das kleine Detail hinzufügen, dass die Leute, die die Benützung des Hofes "fordern", sich sehr teure Eigentumswohnungen gekauft haben, in dem Wissen, dass sich im Umfeld vernachlässigbar wenige öffentliche Grünflächen befinden. Viele davon haben Balkone bzw kleine Gärten. Das Märtyrergetue von wegen "unsozial" ist also wenig glaubwürdig.
1.das kleine Detail ist dass wenn Sie keine Argumente bezüglich des Zwinzparks verfügen, dann Sie versuchen Ihre Nachbarn als Neoreich und Böse zu präsentieren.
2.Balkone bzw kleine Gärten liefern keine Hinweise dass die benachbarten Eigentumswohnungen (sehr) teuer sind.
3.Sie haben aber recht dass im Umfeld wenige öffentliche Grünflächen befinden. Deswegen ist der Zwinzpark so aktuell. lG
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.