Swarovski zieht sich aus Jordanien zurück

Aufgrund von "Veränderungen im Konsumverhalten" für die dort hergestellten Produkte. 230 Mitarbeiter betroffen

Innsbruck - Der Tiroler Kristallkonzern Swarovski wird mit Ende des Jahres den Fertigungsstandort in Jordanien schließen. Betroffen davon sind 230 Mitarbeiter, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Presseaussendung mit. Grund für diesen Schritt seien "die Veränderungen im Konsumverhalten für die in Jordanien produzierten Produkte", hieß es in der Begründung. Die Schließung der Fabrikation sei angesichts der geänderten Marktverhältnisse "unvermeidlich".

Die Belegschaft solle im Laufe des Jahres schrittweise abgebaut werden, um die Produktion bis zur Schließung kontrolliert herunterzufahren, erläuterte der Kristallkonzern. Das Unternehmen kündigte an, "eine faire und gerechte Behandlung der betroffenen Mitarbeiter sicherzustellen, wobei alle dienstvertraglichen Regelungen selbstverständlich erfüllt werden". Swarovski bedauere seinen Angaben nach die Schließung der Fabrikation.

In Jordanien wurde die Crystal Myriad-Kollektion, eine kleine und limitierte Linie luxuriöser Sammelfiguren, hergestellt. Der Standort war seit 2001 operativ. (APA, 28.6.2012)

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