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St. Petersburg - Wegen des bewaffneten Konflikts im Norden Malis hat das UNESCO-Welterbekomitee die historische Wüstenstadt Timbuktu auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. Die Nachbarstaaten Malis sollten alles tun, um den Raub kultureller Gegenstände wie wertvolle alte Manuskripte durch "skrupellose Schmuggler" zu verhindern, teilte das Komitee nach einem Treffen in St. Petersburg am Donnerstag mit. Anfang Mai war bekanntgeworden, dass Islamisten das Mausoleum des Heiligen Sidi Mahmoud Ben Amar in Timbuktu angezündet haben.
Zudem nahm die UN-Kulturorganisation das Grab von Askia auf die Liste. Der 1495 errichtete pyramidenartige Monumentalbau aus Lehm befindet sich in der südlich von Timbuktu gelegenen Stadt Gao, die erst jüngst Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen Islamisten und Tuarag-Kämpfern war.
"Perle der Wüste"
Das rund 1.000 Kilometer nördlich von Malis Hauptstadt Bamako gelegene Timbuktu am Rande der Sahara wird auch "Perle der Wüste" genannt und zählt seit 1988 zum Weltkulturerbe. Die zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert von Tuareg-Stämmen gegründete Stadt war ein geistiges Zentrum des Islam und beherbergt tausende historische Manuskripte. Neben drei großen Moscheen gehören 16 Friedhöfe und Mausoleen zum Weltkulturerbe - eines dieser Mausoleen wurde Anfang Mai von Islamisten zerstört.
Infolge eines Militärputsches im März gelang es Tuareg-Rebellen und islamistischen Bewegungen, den gesamten Norden des Landes unter ihre Kontrolle zu bringen, darunter Timbuktu und Gao. In Gao lieferten sich Islamisten und Tuareg-Rebellen am Mittwoch heftige Kämpfe, bei denen mindestens 20 Menschen getötet wurden. Die Islamisten verkündeten daraufhin, die Tuareg aus der Stadt vertrieben zu haben. (APA, 28.6.2012)
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oder soll ich Ihnen zeigen, wo man Antworten findet?
http://www.google.at/#hl=de&sc... 92&bih=860
Bisweilen hat die APA noch getextet, dass Islamisten ebenso Tuareg sind.
Alle Kenner waren sich im Klaren, dass Tuareg sehr moderat religiös sind.
Aber mit Präzisen Begrifflichkeiten und Berichten haben es Pressespezialisten ja heute nicht mehr so...
Bei einem Gefecht unter Aufständischen haben Islamisten die Tuareg-Nationalisten aus Gao im Norden Malis vertrieben. Damit hat sich die Ausgangslage für Verhandlungen mit der Regierung grundlegend geändert.
http://www.nzz.ch/aktuell/i... 1.17297413
Wir wollen jetzt wirklich nicht die alte Suppe mit dem WKR-Ball als Welterbe aufwärmen,
aber die Tuareg können genau so gut auf Timbuktu und Gao aufpassen, wie sie auf Agadez, Kidal, Ingal, Bilma und die Ténéré aufpassen können.
Dazu benötigt es keine Nachbarstaaten.
Oder wer hat Euch jetzt das Kriegshetzen als UNESCO-Welterbe verkauft.
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