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Tamira Paszek zeigte ...

... Alize Cornet die Meisterin.

Jürgen Melzer musste sich von Lukas Lacko verabschieden lassen.
London - Die Österreicherin Tamira Paszek hat am Donnerstag ihren Erfolgslauf fortgesetzt und ist mit ihrem siebenten Sieg in Folge in die dritte Runde des Tennis-Grand-Slams von Wimbledon eingezogen. Die Vorarlbergerin besiegte in Runde zwei die Französin Alize Cornet glatt 6:2,6:1 und spielt wohl am Samstag gegen die Belgierin Yanina Wickmayer um ein Achtelfinal-Ticket. Für Jürgen Melzer war hingegen mit einem 4:6,7:6(4),6:3,3:6,4:6 gegen den Slowaken Lukas Lacko in Runde zwei Endstation.
Paszek schloss gegen die durchaus bemühte Cornet an ihren begeisternden Sieg am Vortag gegen die Dänin Caroline Wozniacki an. Ein schnelles Break in beiden Sätzen war die Basis für den glatten Erfolg. Im Durchgang eins schaffte ihre Gegnerin noch ein Rebreak zum 1:3, damit hatte sie ihr Pulver aber verschossen, auch wenn sie noch vier Satzbälle der Dornbirnerin abwehrte. Nach einer WC-Pause bestimmte Paszek auch in Satz zwei das Tempo, verwertete nach 79 Minuten Matchball drei.
Mit ihrem Erfolg über Wozniacki hatte Österreichs Nummer eins viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, viele Fans gingen auf Court 5 Paszek schauen. Nachdem sie nun gegen Bad-Gastein-Siegerin Cornet im Head-to-Head mit 2:1 in Front gegangen ist, wartet mit Wickmayer die Bad-Gastein-Finalistin. Die 22-Jährige liegt als 36. in der Weltrangliste einen Rang vor Paszek, das bisher einzige Duell gewann die Vorjahres-Viertelfinalistin aus dem "Ländle" 2008 in Auckland auf Hartplatz in zwei Sätzen.
Paszek bleibt trotz ihres Erfolgslaufs mit beiden Beinen auf dem Rasen. "Ich sehe es ganz entspannt. Aber natürlich war es wunderschön, nochmals einen Sieg zu schaffen", meinte die 21-jährige Vorarlbergerin. Dabei hatte sich Paszek vor der Zweitrunden-Partie gar nicht so gut gefühlt. "Es war nicht einfach, ich war körperlich ziemlich müde. Ich bin nicht so gut aufgestanden. Aber ich habe professionell agiert, solide gespielt und solide serviert."
Die Erfolge und Emotionen der vergangenen Tage haben Paszek den Schlaf geraubt. "In den letzten Tagen schlief ich nicht so gut. Ich wachte immer früh auf. Es waren auch sehr viele Emotionen da. Ich hatte wenig Zeit, den Sieg über Caroline Wozniacki zu verarbeiten. So konnte ich mich nicht hinlegen und sofort einschlafen. Aber ich habe es gut hingekriegt."
Zum Drüberstreuen gewann Paszek aber nach ihrem Sieg im Einzel auch noch die Erstrunden-Partie im Doppel. Gemeinsam mit der US-Amerikanerin Christina McHale bezwang Paszek das französische Duo Alize Cornet/Pauline Parmentier 6:4,6:3. Cornet musste sich damit Paszek am Donnerstag gleich zweimal geschlagen geben. "Ich kann mich also nicht beklagen. Ich möchte unbedingt mehr und mehr Doppel spielen, das macht riesig Spaß. Das hilft mir auch fürs Einzel, was das aggressive Spiel und den Weg ans Netz betrifft", berichtete Paszek.
Über ihre kommende Gegnerin Wickmayer meinte Paszek: "Sie ist eine tolle Spielerin, sie spielt sehr aggressives Tennis. Daher ist sie auf Gras sicher nicht einfach. Ich werde auf jeden Fall mit der gleichen Mentalität auf den Platz gehen und versuchen, das Spiel von Anfang an zu dominieren." Das bisher einzige Duell mit der 22-jährigen Belgierin Wickmayer hat sie 2008 in Auckland 7:6,6:1 gewonnen.
Für Melzer war es die zweite Fünfsatz-Partie, nachdem er die vertagte gegen den auf Nummer 25 gesetzt gewesenen Schweizer Stanislas Wawrinka am Vortag gewonnen hatte. Gegen Lacko fand der Niederösterreicher aber nie über eine längere Zeit zu seinem Rhythmus. Zwar begann er mit einem Break, doch nach dem baldigen Rebreak nahm Lacko Österreichs Nummer eins zum 6:4 erneut das Service ab. Erst Ende des zweiten Durchgangs fand Melzer den roten Faden in seinem Spiel.
Mit Mühe hatte er sich ins Tiebreak gekämpft, in das es mit dem Service ging. Melzer waren bis tief in Durchgang zwei viele leichte Fehler passiert, in der Entscheidung reichte ihm jedoch ein Minibreak zum 5:4 zum Satzausgleich. In dieser Tonart machte der Deutsch Wagramer weiter. Mit einem Break zum 4:2 und stabilerem Spiel holte er sich Satz drei. Lacko aber machte es dem Weltranglisten-35. nach, mit dem Verlust seines ersten Aufschlagspiels war für Melzer Satz vier auch schon verloren.
Der fünfte Satz begann mit drei Breaks. Lacko gelang das letzte davon, danach servierte er aus. Für Melzer war als Rückschläger nicht mehr viel zu holen, so musste er dem 25-Jährigen erstmals zu einem Sieg gratulieren. Das davor einzige Duell der beiden hatte Melzer beim Davis Cup 2010 in Bad Gleichenberg für sich entschieden. Es war Melzers letztes Einzelmatch vor Olympia, das Doppel und Mixed in Wimbledon beginnt für ihn frühestens am Freitag.
Jürgen Melzer hat die Überlegenheit des Gegners anerkannt. "Klar ist man enttäuscht, wenn man in fünf Sätzen verliert. Aber so, wie das Spiel verlaufen ist, muss man sagen, dass er dominiert hat. Wenn der Ball im Spiel war, war er der bessere Spieler. Er hat von hinten mehr Ballwechsel gewonnen als ich", gab der Niederösterreicher zu. "Leider schaffte ich es nicht, zu Beginn des vierten Satzes dabei zu bleiben."
Trotz des frühen Abschieds vom Einzelbewerb fand Melzer auch positive Aspekte. "Für mich war es sehr, sehr wichtig, dass ich zweimal über fünf Sätze mit meinem Körper durchhalten konnte. Ich bin auch nicht der Meinung, dass ich schlecht gespielt habe gegen Lacko. Der Junge mag den flachen Ballabsprung und hat eine ordentliche Leistung geboten."(APA, 28.6.2012)
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am vorm. war das paszek-doppel auf wimbledon.com für 12:30 angesetzt.
war jetzt neugierig, wie es ausgegangen ist, aber es ist dort nirgends mehr zu finden, sie dürften heute also nicht mehr spielen.
entweder gabs länger regen, der alles durchenander gebracht hat oder die nehmens mit der planung nicht immer so genau.
2. runde im doppel, um 12:30
mixed spielt sie auch noch (aber nicht heute)!
hat denn dieses mädchen gar nicht damit gerechnet, dass sie zumindest bis ins viertelfinale (asarenka) kommt, oder noch weiter, wenn sie ein bisschen glück hat?
hoffentlich rächt sich das nicht und das kreuz meldet sich nicht zurück...
Da fehlt jeder Respekt. Wer über einen so grandiosen Sportler lacht weil er vielleicht auf Rasen sprich Wimbledon "nur" einmal (und nicht fünf mal wie sonst fast alles) gewonnen hat, der hat es nicht kapiert. Absolut unwürdiges Posting und die grünen Stricherl ebenso.
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