Österreicher-Seilbahn in London eröffnet

Boris Johnson hat sie eingeweiht. Errichtet hat die 60 Millionen Pfund teure Bahn die österreichisch-schweizerische Doppelmayr/Garaventa-Gruppe

London - Knapp einen Monat vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in London (27. Juli bis 12. August) ist in der Gastgeberstadt erstmals eine Luftseilbahn eröffnet worden. Londons Bürgermeister Boris Johnson unternahm am Donnerstag die erste Fahrt in einer der Gondeln über die Themse. Die von der österreichisch-schweizerischen Doppelmayr/Garaventa-Gruppe errichtete Bahn verbindet das Messezentrum ExCel-Centre über einen Kilometer Länge mit dem Millennium-Dome, einer Veranstaltungshalle für große Musik- oder Sportereignisse. Beide werden während der Olympischen Spiele für Sportwettkämpfe genutzt.

Die Anlage kostete 60 Millionen Pfund (75 Millionen Euro) und wurde hauptsächlich aus privaten Mitteln, vor allem der Fluggesellschaft Emirates, finanziert. Die Umlauf-Gondelbahn soll nach Olympia als Verkehrsmittel für Pendler bestehen bleiben. Die Seilbahn hat eine Kapazität von 2.500 Passagieren pro Stunde. Aus den Gondeln genießen die Fahrgäste aus bis 91 Metern Höhe einen Rundumblick auf die Sehenswürdigkeiten der Olympiastadt. (APA, 28.6.2012)

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