Europas Lkw-Markt beschleunigt Talfahrt

28. Juni 2012, 11:20

Die schwache Konjunktur und vor allem die Rezession in den südeuropäischen Ländern haben den Abwärtstrend des Nutzfahrzeugmarkts weiter angeheizt

Düsseldorf - Im Mai kamen in der Europäischen Union gut 146.000 und damit 17,8 Prozent weniger Transporter, Lastwagen, Sattelschlepper und Busse neu auf die Straßen als im Vorjahresmonat, wie der Herstellerverband ACEA am Donnerstag in Brüssel bekanntgab. Dies sei der stärkste Rückgang seit 2009 gewesen. Von Jänner bis Mai habe sich das Minus auf 11,8 Prozent belaufen.

Damit verschärfen sich für die großen Lkw-Hersteller die Probleme weiter. Die schwache Konjunktur lässt die Nachfrage nach Transportleistungen schrumpfen, große Speditionen halten sich mit der Bestellung von neuen Fahrzeugen zurück. Im Mai konnte von den großen Märkten lediglich Großbritannien ein Plus verbuchen. In Spanien brachen die Neuzulassungen um 27,4 Prozent ein, in Italien um 42,4 Prozent, in Frankreich um 22,1 Prozent und in Deutschland um 13,6 Prozent. (APA/Reuters, 28.6.2012)

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12 Postings
Das ist doch eine gute Nachricht!

Noch besser wäre freilich, wenn die ältesten und dreckigsten LKW um 17.8% abnehmen würden anstatt der Neuen.

Einmal geht es rauf, dann wieder runter

Was ist daran so besonders?

Was soll an dem oben erwähnten Sachverhalt so schlecht sein? Laut Grüne&diverse Vereine sind LKW+PKW sowieso das Schlechte an sich.

ja, da gab es gestern in der Debatte des...

deutschen Bundestages den Vortrag des Dr. Gysi zu diesem Thema: Iveco baut in Deutschland ab und in Spanien neu auf. Und erhaelt von der spanischen Regierung 500 Millionen Euro Zehrgeld dazu.

wir schicken geld nach spanien & spanien bezahlt dann firmenansiedelungen und bei uns wander sie ab - damit zahlen wir zwei mal.

und wir bekommen einen...

neuen Schwung Arbeitslose, waehrend Spanien seine Arbeitslosen zu uns schickt. Mit Unterstuetzung der Bundesregierung.

Das ist wirkliches Sozialschmarotzertum!

warum?

das passiert taeglich in Europa. Zur Zeit werden MAerkte umgeschichtet und dem Buerger Normaltrottel als Krise verkauft.

weil: Bezug von öffentlichen Geldern

unter falscher Vorspiegelung eines Bedarfs mangels anderer Einkommen - wenn das ein Arbeitsloser oder Pensionist macht - doch immer Sozialschmarotzertum genannt wird.

Diesmal - und leider auch öfter mal - macht das eine Firma. Also ist es das gleiche!

Warum immer alles so negativ sehen? Bitte mal den gleichen Sachverhalt positiv formuliert bringen.

Einige positive Punkte:

- Das Motto "Von der Strasse auf die Schiene" kann endlich leichter umgesetzt werden und die Natur atmet auf!

- Weniger CO2-Belastung und Umweltverschmutzung durch die LKW-Stinker.

- LKW-Lenker die endlich wieder mehr ausschlafen können. Statt laufend Arbeitszeiten zu brechen und Ruhezeiten ignorieren müssen.

- Die Strassen werden weniger schnell kaputt, denn 99% der Strassenschäden geht auf die schweren LKWs zurück.

- Der Konsument in Wien kann ohne Problem ein Packerl Milch oder Butter als Niederösterreich kaufen. Es müssen alle diese Sachen nicht quer durch Europa mit dem LKW geschippert werden -> Mehr regionale Wirtschaftsförderung.

werden eh nur minderwertige wegwerfgüter transportiert

ein echter lkw für wichtige güter:

http://www.youtube.com/watch?v=xDJYHDVw83c

daher: stoppt endlich den autobahnausbau!

http://www.s1-bim.at/

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