Finanzierung für HTI-Tochter vereinbart

28. Juni 2012, 09:57

Linz - Für den Autozulieferer Gruber & Kaja High Tech Metals GmbH, Tochter der krisengeschüttelten börsenotierten HTI High Tech Industries AG mit Sitz in St. Marien bei Neuhofen (Bezirk Linz-Land), sind erweiterte Finanzierungsvereinbarungen getroffen worden. Die HTI berichtete am Donnerstag von entsprechenden Gesprächen mit der Sparkasse Oberösterreich und der Intermarket Bank. Die weitere Entwicklung "auf Basis der äußerst positiven Performance" der vergangenen Monate werde damit maßgeblich unterstützt, betonte das Unternehmen.

In den vergangenen Wochen seien über Gruber & Kaja zum Teil äußerst negative Berichte - bis hin zu einer kolportierten Bestandsgefährdung - veröffentlicht worden, so die HTI. Das habe bei Mitarbeitern, Kunden und vor allem Lieferanten zu massiven Verunsicherungen geführt und damit das Unternehmen operativ besonders belastet. Gruber & Kaja habe aber zuletzt aufgrund einer guten technologischen Positionierung sehr anspruchsvolle Neuaufträge gewonnen und werde 2012 mit Gewinn abschließen, hieß es.

Erst vergangene Woche hatte die HTI Berichte, wonach eine Zerschlagung im Raum stehe, vehement zurückgewiesen. In der Krise 2008/09 seien zwar hohe Bankverbindlichkeiten entstanden. Diese habe man aber seither reduziert, erklärte das Unternehmen. Die finanzierenden Geldinstitute würden unverändert hinter der HTI stehen, der Bestand sei daher gesichert. Für heuer wird wieder ein positives Vorsteuerergebnis (EBT) von rund 1 Mio. Euro erwartet. 2011 war es bei minus 2,3 Mio. gelegen. Der Umsatz soll zumindest auf Vorjahresniveau (207 Mio. Euro) gehalten werden. (APA, 28.6.2012)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.