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Sofia - Unabhängige Journalisten haben die neugegründete spezielle europäische Kommission gegen das Organisierte Verbrechen, Korruption und Geldwäsche (CRIM) wegen des Verdachts auf eine kriminelle Vergangenheit des bürgerlichen bulgarischen Premiers Bojko Borissow alarmiert. Dies geht aus Wikileaks-Depeschen hervor, berichtete die "bivol.bg", eine Internetseite für unabhängige journalistische Recherchen und der bulgarische Partner der Enthüllungswebseite.
Quelle sind Dokumente von Wikileaks, in denen der frühere US-Botschafter in Sofia, John Beyerle, über "dunkle Beziehungen" Borissows berichtet, die von der US-Behörde "SIMO" - später von einer Berliner Tageszeitung als die CIA entlarvt - überprüft und bestätigt worden sein sollen. Dabei handle es sich angeblich um Schmuggel von Metamphetaminen in großem Ausmaß, illegale Sprit-Geschäfte gemeinsam mit der bulgarischen Tochtergesellschaft einer russischen Firma und Geldwäsche durch eine bulgarische Bank, deren Besitz zur selben Zeit in den Händen der damaligen Lebensgefährtin Borissows - Zwetelina Borisslawowa - war.
Informationen von OLAF und Europol
Die unabhängigen Journalisten behaupten, dass die Informationen über illegale Tätigkeiten des Premiers nicht nur von angeklagten Kriminellen kämen, sondern auch von Vertretern von OLAF und Europol. Die Meldung wurde von bivol-Gründer Atanas Tschobanow, dem für seinen investigativen Journalismus in Deutschland ausgezeichneten Assen Jordanow und dem Menschenrechtler Petar Pentschew von der Vereinigung für Redefreiheit "Anna Politkowskaja" gezeichnet.
Borissow selbst erklärte, dass er auf solche Vorwürfe nicht antworten werde, sondern seine Arbeit für das Land für ihn sprechen lasse. Er ist zum zweiten Mal mit solchen Beschuldigungen konfrontiert, nachdem 2007 das US-Magazin "Congressional Quarterly" in einem Artikel dem damaligen Oberbürgermeister von Sofia "Beziehungen zur Mafia und 30 unaufgeklärten Morde" zuschrieb und sich dabei auf eine geheime Analyse einer ungenannten Schweizer Bank berief. Auch damals kommentierte der sonst beredete Borissow die Vorwürfe kaum.
Die CRIM-Kommission ist im März 2012 gegründet worden. Ihre Vorsitzende ist die Abgeordnete Sonja Alfano von der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) im Europäischen Parlament. (APA, 27.6.2012)
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Der nette Herr hat auch so einige Geschäfte in Österreich gemacht, war gern gesehener Gast in der Lassallestraße, speiste öfter mal im öst. Parlament. Aber wen interessierts?
Wäre auch ein wenig Rechercheaufwand und den bezahlt heute ja kein Verleger mehr gerne.
Die Fakten sind durchaus länger bekannt! Es gibt ja genügend Fotos auch mit den berüchtigten Bulgarischen Mafiosi, welche auch in Morde verwickelt sind. Identisch in anderen Ländern des Balkans. Welchen Beruf Bojko Borissow erlernte: Tür Steher und Wrestler. Die Bulgarische Mafia besteht praktisch aus Ex-Olympia Teilnehmern der Boxer und Ringer, welche damals für den Geheimdienst arbeiteten. Bulgarien in die EU, das war damals schon ein Witz, denn alle Kripo Beamte und Geheimdienste warnten. Aber die EU Politiker, vor allem Deutsche waren so korrupt, weil sie nur irgendwelche Geschäfte dort machen wollten, als Lobbyisten das die Bulgaren Mafia halt Mitglied wurde.
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