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Franz Fiedler.
Wohl gehört es zur globalen Politfolklore, während eines Fußballturniers garstige Entscheidungen zu beschließen - hoffend, sie würden vom torbeschwipsten Untertan milde übergangen. Sollte die Regierung das Transparenzpaket plus Parteienförderung in diesem Sinne zeitlich an die EM gekoppelt haben, war der Plan indes nicht zu Ende gedacht.
Das Politmarketing hat schlicht übersehen, dass es nebst Abseitsfallen auch Sendungen wie die "ZiB 2" gibt. Und diese berichten nicht nur, sie laden auch Politiker ein, sich zu erklären. Und sie laden nicht nur ein, sie erklären auch genüsslich, wer Armin Wolf nicht begegnen wollte. Und nachdem am Montag durch die Nennung der Pflichtverweigerer (Cap, Kopf, Rauch, Kräuter, Rudas und Ostermayer) der Eindruck entstanden war, die Koalition flüchte gesammelt vor dem eigenen TV-Volk, folgt die Höchststrafe in Form eines Noten verteilenden Franz Fiedlers.
Wobei: Dass er dem Parteienförderungsgesetz eine "sehr schlechte Note" geben würde und dem Lobbyistengesetz "eine Vier minus", war für die auf der imaginären Anklagebank sitzende SPÖVP noch das am wenigsten Unangenehme. Das Strafendste an Fiedler war seine an Buster Keaton orientierte "Sehr ernst ist die Morallage der Nation"-Miene.
Schön jedenfalls, dass er bisher nicht Bundespräsident wurde. Als gestrenger Chef von Transparency Österreich ist Fiedler - im telegen Sinne - weitaus wertvoller und auch ein Mann mit Perspektive. ORF-Denkerin Kati Zechner möge ihm ein Format widmen oder ihn zumindest "Club 2" moderieren lassen. Nach dem zu begrüßenden Abgang von Frenkie Schinkels müsste doch etwas Geld frei geworden sein. (Ljubiša Tošić, DER STANDARD, 28.6.2012)
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So jemand muss niemanden mehr belehren, wie man seine Organisation sauber und transparent führt.
wollen die Parteien anscheinend gar nicht mehr. Wie sonst kommen sie sonst auf die Idee sich die staatliche Parteiförderung gleich um 60% zu erhöhen. Besonders tragisch dabei ist, dass sich die Grünen haben kaufen lassen und nur die umwählbaren Gruppierungen gegen diese Unverschämtheit auftreten. So könnte es tatsächlich passieren, dass bei der nächsten Wahl etliche "Nullnummern" passieren. Ob das der Demokratie unterm Strich gut tun wird? Ich bezweifle das.
nachdem ich es in jahrelangem harten kampf, auf platz drei - der zur wahl erschienen personen geschaft habe - gehe ich erst gar nicht mehr wählen !!!!
ich kenne alle argumente dafür und dagegen - aber - wählen - in diesem staat - hat keinen sinn mehr.
Du jetzte eine "NULLNUMMER" mit Nichtwählen bist.
Ist doch schade, an der Demokratie und am Einfluss schließlcih nicht teilzunehmen. Wegen der eigenen Befindlichkeit? Na dann wähle aus Verantwortung als Staatsbürger.
man kann auch wählen,um etwas Schlimmeres zu verhindern.Z.B. eine Partei,die so Kre.. wie Grasser,Haider,Sickl,Haupt,Meischberger,Hochegger,Scheuch,Gross,Forstinger,Schmidt u.s.w. hervorgebracht hat und dann plötzlich - im rasanten Umsichgreifen von Alzheimer - von nichts mehr weiß und nie nicht dabei war.Die "Abspaltung" war ja nur eine Farce,um besser an die Futtertröge zu kommen.Su schauts aus ...
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