Office 365 zählt über 6 Millionen User

27. Juni 2012, 18:33
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    screenshot: webstandard

In Österreich zählen Unternehmen wie Thalia oder Vorarlberger Medienhaus zu den Nutzern

Ein Jahr nach seiner Einführung zählt Microsofts Cloud-Angebot Office 365 über 6 Millionen User. Dies teilte der Softwarekonzern am Mittwoch in einer Aussendung mit. 

Onlinedienste

Das Angebot bündelt mehrere Microsoft-Produkte rund um Onlinedienste: Office-Programme, Exchange für Mail, Lander und Kontakte, SharePoint zur Online-Zusammenarbeit sowie Lync, eine Art professionelles Skype.

Eine profilierte Office-365 Expertin arbeitet in Wien. Martina Grom hat vor wenigen Wochen das Buch "Office 365 in kleinen Unternehmen veröffentlicht".  Darin klärt sie auf 346 Seiten über Sinn und Nutzen der Cloud-Lösung auf. Dank zahlreicher Bilder und Anleitungen dient das Buch auch als Leitpfad für Einsteiger in das Thema.

Einsatz in .at

In Österreich zählen Unternehmen und Organisationen wie Thalia, SOS Kinderdorf, Vorarlberger Medienhaus, Roland Gareis Consulting oder FH Campus Wien zu den Office 365-Nutzern.

"Patriot Act"

Allerdings hat das Angebot auch Nachteile, so muss Microsoft auf europäischen Servern gespeicherte Daten an US-Behörden weiterleiten, wenn diese aufgrund des "Patriot Act", den US-Anti-Terror-Gesetzen, angefordert werden. (sum, 27.06. 2012)

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15 Postings
Einseitig

Was mir auffällt ist, dass der Autor (sum) diesen Patriot Act Absatz bei *jedem* Bericht zu Microsoft Office 365 einfügt, jedoch bei Apple iCloud Berichten oder Google gdrive, Dropbox, Amazon etc.. Berichten dieser Absatz jedoch grundsätzlich fehlt.

Das erscheint mir einseitig gegen ein einziges Unternehmen gerichtet. De jure sind davon Apple, Google, Amazon etc... in exakt derselben Weise betroffen. Etwas mehr Fairness wäre da schon angebracht.

Ganz abgesehen davon, dass das Ganze sowieso ein ziemlich virtuelles Konstrukt ist, da de facto keine Fälle dazu bekannt sind, dass jemals europäische Nutzer davon betroffen gewesen wären. Ich kenne überhaupt keine Fälle. Aber das tut ja einer guten Verschwörungstheorie keinen Abbruch... ;-)

in 1000 Jahren würde ich meine Dokumente nicht im Netz speichern ...

NöNö!!! Kommt mir nicht in die Tüte!!! Das ist so als würde man das Auto aufgesperrt lassen und sich anschließend wundern wenn jemand das Navi rausklaut!

würde das eher mit einem in der garage unversperrten auto und einem vor dem haus abgesperrten auto vergleichen

Da können Sie froh sein, wenn bei einem aufgesperrten Auto nur das Navi fehlt und nicht die ganze Karre.

Office Starter

Office 365 hab ich jetzt schon ganz außer Augen verloren. Was mich daran stört ist, dass meine Daten im weiten Internet gespeichert sind ... klar wird dies Niemanden interessieren - aber andererseits ist es doch etwas unangenehm.

Auf meinem Win7-Notebook war Office Starter dabei - es ist zwar kein vollwertiges Office, aber es kann alles, was ich so brauche. Praktisch.

Patriot Act...

...das stimmt so nicht. O365 besitzt eine Safe Harbour Zertifizierung. Und damit gilt europäisches Datenschutzrecht.

Die ist leider nix wert

gilt auch für fast alle anderen Cloud/Sync-Dienste (bei iTunes dürfen die sogar deinen Computer durchsuchen wenn du es oben hast).

Tatsächlich?
Nicht das ich das nicht glaube aber hast du dafür eine Quellenangabe?

Gilt das in gleichem Maße für Google? Das wäre ein weiteres top Argument pro Office365. Vor allem dann natürlich, wenn Google dem Patriot Act unterliegt!

Patriot Act gilt für alle US Firmen

daher auch für Google´s gmail, gdrive, ... Apple´s i-Cloud etc.. allerdings ist das auch nichts anderes als die EU Vorratsdatenspeicherung, die auch bei uns gilt und die Herausgabe von Daten an das Innenministerium soferne dieses aufgrund Terrorverdachts o.ä. anfragt.

Die aufgezählten Kunden sind vermutlich die Einzigen.

Ich kenne keinen (verantwortungsbewusten) Firmenkunden, der seine Daten in der Cloud hat.

Sie kennen also alle Kunden in Österreich? Respekt!

Es kann per Definition keinen verantwortungsbewussten Firmenkunden geben, der seine Daten in der Cloud hat ;)

Darin klärt sie auf 346 Seiten...

365 Seiten hätten Stil gehabt.

nicht vergessen die Feiertage einzurechnen

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