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Die Rache für die Schande von Gijon kam im WM-Finale 1982 durch Tore von Paolo Rossi, Alessandro Altobelli und Marco Tardelli. Im Bild liegt der deutsche Libero Uli Stilike nach einem misslungenen Rettungsversuch im Tor. Italien gewann vor 90.000 Zuschauern im Santiago-Bernabeu-Stadion in Madrid mit 3:1 gegen Deutschland.
Warschau - Nein, schön schaut es nicht aus. Die Deutschen konnten sich noch so sehr abstrudeln: Gegen die Italiener hatten sie im Grunde keinen Auftrag. In den sieben Aufeinandertreffen bei großen Turnieren konnten die so Sieggewohnten nicht gewinnen.
Dafür ein paar Mal ordentlich einstecken. Zum Beispiel beim Sommermärchen, der Heim-Weltmeisterschaft im Jahr 2006, als in der Verlängerung des Halbfinales der angestrebte Anfang der dann zu erzählenden Geschichte ("Es war einmal ...") in der 119. Minute ein Ende fand. Eine Minute später fiel schon das zweite Tor, weil Deutschland auseinander. Das sollte diesmal nicht passieren. Nicht nur Joachim Löw, damals Assistent von Coach Jürgen Klinsmann, hat ja daraus gelernt.
Sehr bitter, dafür umso gerechter war die Niederlage im WM-Finale 1982 in Spanien. In dieses Endspiel waren die Rummenigges und Försters und Breitners ja nur deshalb gekommen, weil sie zuvor den Fußball nicht bloß um sein Eigentliches - das Spiel -, sondern vor allem um sein Grundgesetz - den Sport - betrogen hatten. Im letzten Gruppenspiel einigten sich diese Deutschen und die Österreicher - die Prohaskas, Webers, Krankls (Schachner nicht) - auf ein 1:0 für die Deutschen, womit sie den tapferen Algeriern den überheblichen Weisel gaben. Selbiges taten dann die Italiener in Madrid mit 3:1.
Im WM-Semifinale 1970 in Mexiko gab es ein 3:4 gegen die Italiener. Ansonsten wurde remisiert. Hauptsächlich - ja, ja: Catenaccio - 0:0. Nur einmal, bei der Heim-EM 1988, gab es Treffer. In der Vorrunde trennte man sich 1:1. Roberto Mancini traf in der 53. Minute, Andreas Brehme drei Minuten später. Europameister wurde damals übrigens - so weit zum Wahrspruch "Sic transit gloria mundi" - die Niederlande mit einem 2:0 über die UdSSR.
Aufganserln
Diese erschütternd verheerende Turnierbilanz wurde und wird nun unentwegt vorgebetet, in Italien und Deutschland gleichermaßen, um einander entsprechend aufzuganserln.
Die Italiener blicken auch ganz gerne aufs große Ganze der ballesterischen Beziehungskiste. Das schaut für Deutschland ja auch nicht gerade mutmachend aus. Von 30 Partien konnten die von nördlich der Alpen nur sieben gewinnen. Die von südlich der Alpen konnten das doppelt so oft, neunmal trennte man sich unentschieden.
Der höchste Sieg, der in diesen Aufeinandertreffen gefeiert werden konnte, war ein 5:2. Deutschlands Joachim Löw verweist allerdings selbst in höchster Motivationsnot nicht auf diese Partie. Erstens fand sie in Berlin statt, zweitens im fast funkelnagelneuen Olympiastadion, drittens am 26. November 1939.
Und viertens kam der damals unter Strafandrohung nicht "man of the match" geheißen haben dürfende Man of the Match aus Wien. Franz "Bimbo" Binder traf dreimal. Mit Binder, Goalie Raftl, Willy Hahnemann und Franz Pesser standen übrigens vier Wiener im Siegerteam. Auch kein Trost. Weder für die Deutschen, noch für die Österreicher. (wei, DER STANDARD, 28.6.2012)
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Schon wieder gehen die Deutschen leer aus. Ein bisserl weinen und dann weitermachen, lautet die Devise - auch für Bundestrainer Joachim Löw. Immerhin: Der fußballbegeisterten Kanzlerin Angela Merkel bleibt ein finales Dilemma im Stadion von Kiew erspart.
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Aufstellung bei den Deutschen:
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...klar, Zidane war ja eine "heilige" Kuh. Als Totti einmal gespuckt hatte, hat es keinem, interessiert, dass er die ganze Zeit provoziert wurde. Also entweder wir "forschen" jedes Mal nach, wer nun wann wo provoziert hat oder aber wir gehen nach dem Prinzip vor, wie es vor Zidane galt und auch nach ihm. ´Dass Zidane ein Hitzkopf ist, hat er leider zu oft bewiesen und es war nicht seine erste rote Karte...So toll er als Spieler war, aber in einem Finale darf einem so etwas nicht passieren, schon gar nicht als "reifer" Fußballer in seinem letzten Spiel. Das hätte er nach dem Abfiff regeln können, wenn er es denn gewollt hätte...
ist das mit dem schön anzuschauenden fußballspiel der deutschen ironisch gemeint? dann ists ok, wenn nicht, dann haben sie devinitiv keine ahnung vom fußball.
das spielerpotential der deutschen wäre bei diese em geeignet um schönen fußball zu zeigen, siwaren natürlich mit ihren siegen auch sehr effektiv, aber schön war das nicht!
dass ein gelernter österreicher das nicht schön finden kann ist schon klar, aber fragen sie mal ausländer, also keine deutschen oder österreicher, was sie vom spiel der deutschen mannschaft halten. die meisten sind sehr angetan, und das zu recht!
Deutschland schießt das erste Tor:
gewinnt dann 3:1
(Ein Konter, ein Elfer, ein später
Anschlußtreffer)
Italien schießt das erste Tor:
gewinnt dann 1:0
(Azurri halten dicht)
Das etwaige Elfmeterschießen geht an:
Italien.
Gegendarstellungen ?
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