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Quelle: DEUS consortium
Astrophysiker nehmen an, dass der größte Teil der im Universum vorhandenen Masse aus der rätselhaften Dunklen Materie besteht, die sich bisher jeglicher Beobachtung entzogen hat. Anhand ihrer Gravitationswirkung lässt sie sich aber trotzdem darstellen. Ein internationales Forscherteam hat nun im Rahmen einer Simulation die Verteilung dieser mysteriösen Substanz im gesamten sichtbaren Weltall nachgezeichnet. Das Wissenschaftsmagazin "New Scientist" hat auf seiner Website ein Video davon präsentiert.
Die Astronomen vom Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und dem DEUS Konsortium entwickelten ein Modell des Universums, das seine gesamten sichtbaren 90 Milliarden Lichtjahre darstellt und die Verteilung von 550 Milliarden Einzelpartikel zeigt, die jedes für sich eine Masse repräsentiert, die jener der Milchstraße entspricht. Das Video startet mit einer Gesamtansicht der vergleichsweise homogenen Verteilung der Dunklen Materie im All. Erst beim Reinzoomen wird offensichtlich, dass die Substanz Klumpen und Filamente bildet, die von großen leeren Räumen voneinander getrennt sind.
--> New Scientist: First full universe simulation zooms in on dark matter
(red, derstandard.at, 27.6.2012)
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Da sich das Universum stetig ausdehnt und schon immer ausgedehnt hat, ist auch das beobachtbare Universum größer als die naive Erwartung. Wenn sich in zwei Milliarden Lichtjahren ein Photon auf die Reise zur Erde macht, dann hat sich die zurück gelegte Distanz bei der Ankunft des Photons auf vielleicht sechs Millarden Lichtjahre vergrößert. Während das Photon zu uns reiß, bewegt sich die Emissionsquelle von uns fort.
Ich dachte, der Weltrau sei ca. 14 Mrd jahre alt. Bei einer ausdehnungsgeschwindigkeit von c * 1.0 dürfte ein kugelförmiges Gebilde von r=14 Mrd LY = d=28 Mrd LY entstehen, und nicht 90 Mrd LY.
WTF?
Wenn ein Lichtstrahl damals, vor rund 14 Mrd Jahren, von einem Objekt, das sich noch gerade innerhalb des damaligen Hubble Radius befand (also damalige Fluchtgeschwindigkeit des Objektes knapp unter c), ausgesendet wurde und das Photon heute bei uns eintrifft, dann beträgt seine Lichtlaufzeit zwar ~14 Mrd Jahre, aber die heutige Entfernung des Senders hat sich natürlich durch die Expansion inzwischen vergrößert und zwar auf rund 14*3=42 Mrd Lichtjahre im Falle des Standardmodells der Kosmologie.
Daher hat das heutige beobachtbare Universum einen Durchmesser von ~84 Mrd Lichtjahren, hier wurde eben eine Simulation für 90 gerechnet. Das ist auch jener Teil des Universums von dem uns bis heute noch Strahlung erreichen kann (ohne CMB).
Es geht nicht um den Raum selbst, da das Universum ja unendlich ist, sondern um sichtbare Objekte (Lichtabgebende Objekte), die laut Relativitätstheorie sich gar nicht schneller als Licht bewegen können (Sterne, Galaxien). Selbst Gravitationskraft eines Attractors könnte sie nicht auf mehr als Lichtgeschwindigkeit beschleunigen (Wenn man bedenkt dass die Masse bei Lichtgeschwindigkeit unendlich ist, und daher die Sterne die Wirkung des Attractors noch verstärken würden). Die einzige denkbare erklärung ist daher dass es nicht bloß einen einzigen Urknall gab, sondern eine ganze Reihe, und unser Universum bereits mit einigen davon fusionierte.
es geht aber eben nicht um die bewegung von objekten, sondern nur um die ausdehung des raums ansich. die objekte im raum geben dann licht ab, das sich mit c ausbreitet. gleichzeitig dehnt sich aber der raum selber aus, also auch der raum hinter dem ausgesandten lichtteilchen. dadurch hat sich in 14 mrd jahren der abstand zu dem lichtaussendenden objekt entsprechend vergrößert. im maximalfall sind das eben 90 mrd. lichtjahre.
Und davon abgesehen kann sich der Raum (= Universum) durchaus so schnell vergrößern, daß sich darin befindliche Objekte mit Überlichgeschwindigkeit von einander entfernen. Da wird kein einziges Objekt beschleunigt oder nicht oder gar die Spezielle Relativitätstheorie verletzt...
Wenn das Alter ca 14Milliarden Jahre ist und Licht im Jahr ein Lichtjahr zurücklegt, dann ist alles, was sichtbar ist, maximal 14 Milliarden LJ entfernt. In alle Richtungen sieht man als maximal 14Milliarden LJ "weit" (genaugenommen nicht weit sondern "alt" weil man das Universum, so wie es jetzt ist ja nicht sehen kann).
Wie kommt man da auf 90 Milliarden LJ. Und was ist überhaupt die "Größe"? Durchmesser? Dann müssten es doch 28 Milliarden LJ sein?
Wie berechnet man etwas, dass man weder sieht noch messen kann.
Wieso muss es dunkle Materie geben?
Könnte sich Newton nicht geirrt haben?
Ich behaupte ja nicht, dass die Gravitationstheorie komplett falsch ist, aber vielleicht ist sie einfach nicht ganz richtig?
Kein ernsthafter Wissenschaftler würde behaupten dass er die Welt mit irgendeinem Modell "ganz richtig" abbilden kann.
Und Newton hat sich geirrt, bzw. war sein Modell der Realtität wie alle anderen Modelle auch eben unvollständig. Nun geht es eben darum, Modelle noch "richtiger" zu machen, oder zu zeigen dass sie doch unbrauchbar sind.
So wie FS3 schreibt geht das aber nicht, in irgendeiner Form muss das Ganze schon nachvollziehbar sein ;-)
…und fortgesetzter Wissensverhinderung dieses Fiasko des kosm.Standardmodells mitgetragen haben.
Das Grundproblem liegt in der (falschen) Annahme, daß ausschließlich gravitative Prozesse für die Mehrzahl aller astrophysikalischen Phänomene verantwortlich seien.
Demzufolge rechnet man mit gigantischer Rechenleistung einfach jene Bereiche heraus, wo etwas in dem Modell "fehlt", und ersetzt diese Bereich durch jenen Platzhalter, der das Gesamtbild wieder "richtig" stellt.
Gravitation bildet keine "Filamente", während diese in Plasma und dessen ELEKTRISCHER Ordnung ganz normal sind. Magn.Felder, Strahlung, Materieakkretion entstehen nun mal vorrangig durch Stromfluß in Plasma. Die Theorie dazu existiert nun bereits seit fast 100 Jahren…
…Zu den Verursachern ("DEUS"-Konsortium=Dark Energy Universe Simulation) dieses durchaus phantasievollen Aktivismus noch ein Wörtchen:
"DEUS ex machina" erhält in diesem Zusammenhang eine interessante Wiederbelebung des ursprünglichen griechischen Gedankens vom Kasperl-"Gott" hinter dem Vorhang beim Theater, welcher eben all das wieder kitten helfen sollte, was ein verworrener Skriptschreiber vorher in der Handlung unauflösbar verbrochen hatte.
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