Lukaschenko: "Würde alles für Chavez tun"

Ansichtssache

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko stattete dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez am Dienstag einen Besuch in Caracas ab, um die Beziehung der beiden Länder zu vertiefen.

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Lukaschenko bedankte sich für das "brüderliche Verhältnis", denn ohne Chavez' Zutun "würde es kein Weißrussland in Venezuela geben", berichtete Russia Today.

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Die beiden Staatschefs unterzeichneten mehr als 20 bilaterale Verträge zu den Bereichen Energie, Landwirtschaft und Wohnbau. Lukaschenko: "Niemand wird uns davon abhalten. Das ist meine Antwort an alle, die Zweifel an unseren Vorhaben äußern."

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Lukaschenko brachte auch seinen jüngsten Sohn, den siebenjährigen Nikolaj, mit nach Venezuela.

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Und zwar nicht zufällig, so Lukaschenko: "Es unterstreicht, dass wir die Freundschaft mit Venezuela ernst meinen. In 20 bis 25 Jahren werde ich diese Verantwortung in die Hände meines Sohnes legen."

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Selten war die Begeisterung zweier Staatsmänner füreinander derart groß. Die Nachrichtenagentur Interfax zitierte Lukaschenko mit den Worten: "Unser Staat würde alles tun, worum mich mein Freund Chavez bittet."

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Im Präsidentenpalast Miraflores bestaunten die beiden anschließend ein Gemälde mit dem Revolutionär und venezolanischen Nationalhelden Simon Bolivar. Er ist Namensgeber und Inspiration für die von Chavez geführte "bolivarische Revolution". 

Chavez will sich im Oktober erneut zum Präsidenten küren lassen. "Ich weiß, dass du die Wahl gewinnen wirst", prophezeite Lukaschenko. (red, derStandard.at, 27.6.2012)

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