Lukaschenko: "Würde alles für Chavez tun"

Ansichtssache
27. Juni 2012, 14:56

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko stattete dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez am Dienstag einen Besuch in Caracas ab, um die Beziehung der beiden Länder zu vertiefen.

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Lukaschenko bedankte sich für das "brüderliche Verhältnis", denn ohne Chavez' Zutun "würde es kein Weißrussland in Venezuela geben", berichtete Russia Today.

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Die beiden Staatschefs unterzeichneten mehr als 20 bilaterale Verträge zu den Bereichen Energie, Landwirtschaft und Wohnbau. Lukaschenko: "Niemand wird uns davon abhalten. Das ist meine Antwort an alle, die Zweifel an unseren Vorhaben äußern."

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Lukaschenko brachte auch seinen jüngsten Sohn, den siebenjährigen Nikolaj, mit nach Venezuela.

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Und zwar nicht zufällig, so Lukaschenko: "Es unterstreicht, dass wir die Freundschaft mit Venezuela ernst meinen. In 20 bis 25 Jahren werde ich diese Verantwortung in die Hände meines Sohnes legen."

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Selten war die Begeisterung zweier Staatsmänner füreinander derart groß. Die Nachrichtenagentur Interfax zitierte Lukaschenko mit den Worten: "Unser Staat würde alles tun, worum mich mein Freund Chavez bittet."

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Im Präsidentenpalast Miraflores bestaunten die beiden anschließend ein Gemälde mit dem Revolutionär und venezolanischen Nationalhelden Simon Bolivar. Er ist Namensgeber und Inspiration für die von Chavez geführte "bolivarische Revolution". 

Chavez will sich im Oktober erneut zum Präsidenten küren lassen. "Ich weiß, dass du die Wahl gewinnen wirst", prophezeite Lukaschenko. (red, derStandard.at, 27.6.2012)

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Die Herren sind nicht "pro-westlich"

also gegen "Deregulierung", Privatiserung und den Ausverkauf ihrer Länder an westliche Konzerne. Deshalb sind sie ganz doll böse Diktatoren.

Saudiarabien hingegen ist "pro-westlich" und kann sich somit alles erlauben, ohne das unsere Presse von einem "Regime" oder "Diktator" reden würde.

pro- und anti-westlich sind die einzigen orientierungshilfen in deinem trüben universum. das erklärt auch dein urteilsvermögen.

"Pro- und anti-westlich" ist die Politik des Westens, wer nicht will, aus welchen Gründen auch immer, wird sanktioniert.

Interessant ist der Zusammenhang, den Sie hier völlig richtig skizzieren. Denn nur ein Staat, der über Ressourcen verfügt ist politökonomisch handlungsfähig, wenn dieser Eigentum besitzt. Wenn die Wirtschaft nicht ausreichend technologisch innovativ ist, muss jemand investieren.

Diese neoliberalen Konzepte sind der Ausverkauf der schwächeren Staaten, weil das Mehrprodukt nicht im Land bleibt. Wer sich den widersetzt ist eben eine Diktatur. Der Neoliberalismus ist ein neues Akumutationsmodell der herrschenden Klasse im kap. Zentrum, da hat man mitzumachen.

Moderne Aristokraten

bild 1: leicht gruselig, der kleine nikolaj.

"leicht gruselig, der kleine nikolaj"

.
auch nicht viel gruseliger als das papilein und der neue patenonkel.

aus dem kleinen wird noch mal was ;o)

ui, da haben sich offensichtlich ganz viele Lukaschenko-fans auf den schlips getreten gefühlt, und reagieren mit zornesröte ... ;o)

vorletztes bild:

.
ich hab dich lieb und mag dich sehr,
du bist mein kleiner knuddelbär.

da haben sich ja die zwei richtigen gefunden.
aber leider gehen ihnen ja die busenfreunde aus (Gaddafi ist nicht mehr, Achmadinejad wird nicht mehr, und Assad kann bald nicht mehr - bleibt nur noch der kleine dicke Nordkoreaner ....)

stimmt: die 2 roten stricherl sind absolut verdient!
ich hab den alten maximalen führer des kubanischen volkes vergessen ... ;o)

Kurzsichtig. Chavez ist in mehr als der Hälfte der Südamerikanischen Staaten sehr gern gesehen (mag auch daran liegen, dass die uns tlw. einen Schritt voraus sind und die neoliberalen Politikerknechte der Amis zum Teufel gejagt haben, während wir noch immer Monti, Merkel und Cameron ertragen dürfen)

Sie können sich ja gerne bei herrschern wie Lukaschenko, Assad, und Putin bzw. bei "nicht-amiknechten" wie Orban, Achmadinejad oder Chavez anbiedern,
aber mein fall sind die alle nicht ....

Endlich wieder mal eine lässige Veranstaltung mit zwei lässigen Typen.
Das milde Lächeln der zwei Samariter suggeriert, dass es in dieser Welt noch Gutes gibt, und dafür bin ich dankbar.

lukaschenkos krawatte ist scharf.

Somit hat der Hugo auch den allerletzten, mickrigen Rest-Rest meiner Symphatien verloren.

Schon klar, dass Ihm das jetzt Wurscht sein wird...

Auch sehr schmerzhaft mitanzusehen, wie sich diese beiden Zwetschkenkrampusse mit einem Mann vom Format eines Simon Bolivar profilieren wollen!

Freakshow

Wie die Freund' so sind die Leut'

damit hat sich Chavez endgültig und für immer disqualifiziert.

hier sind offenbar 2 Lukaschenko-Anhänger, interessant

jetzt sind es schon 5, huch, 3 davon doppelrotaktivisten

Widerlich

und das "Beste": "In 20 bis 25 Jahren werde ich diese Verantwortung in die Hände meines Sohnes legen."
Der glaubt doch wirklich dass er noch so lange weiter herrschen kann!

das

das ärgeste ist wohl, dass er scheinbar die macht an seienn sohn abgeben will ? das war ja nicht mal bei den kommunisten in der udssr so, das kennt man ja nur aus nordkorea ...

leider "anscheinend", nicht "scheinbar".

Stimmt, in Kuba vererbt man ja zB an den Bruder. ;-)

Na wenn Dollar und EURO so weiter verwaltet

werden wie bisher werden wir es villeicht einmal erleben dass Weißrussland zum Einwanderungsland wird.

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