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Die Büros des Software-Konzerns Microsoft in der Athener Vorstadt Marousi sind nach einem Brandanschlag schwer beschädigt worden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ging bei ihren Ermittlungen von einem extremistischen Hintergrund aus. Wie ein Offizier der Feuerwehr der Nachrichtenagentur dpa sagte, seien nach ersten Erkenntnissen drei vermummte Männer kurz vor 04.00 Uhr mit Kleintransporter durch den Glaseingang in das Gebäude gefahren. Sie hätten die beiden Nachtwächter mit Waffen bedroht und zum Verlassen des Gebäudes gezwungen. Danach zündeten sie den Wagen an, der mit Haushalts-Gasflaschen und Benzinkanistern beladen war und flüchteten.
"Stadtguerilla"
Der Brand habe weite Teile des Gebäudes zerstörte, hieß es. Die Feuerwehr konnte den Kleintransporter aus dem Gebäude schleppen. Linke autonome Gruppierungen verüben in Griechenland immer wieder Brandanschläge auf Unternehmen und Banken. Einige bezeichnen sich selbst als "Stadtguerilla", die mit ihren Aktionen "das System" stürzen wollen. (APA, 27.06. 2012)
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