Laserwaffe der US Army erzeugt künstliche Blitze

27. Juni 2012, 10:34
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Waffe könnte zu militärischen Zwecken eingesetzt werden

Im amerikanischen Picatinny-Arsenal haben Forscher eine neue Laser-Waffe entwickelt, deren Laserstrahl stark genug ist, um durch Hitze Elektronen aus einem Luftmolekül um den Laserstrahl herum zu isolieren. Dadurch entsteht ein Plasmastrahl. Der LIPC (Laser-Induced Plasma Channel) stellt einen Leitkanal dar, der hochenergetische Stromimpulse leitet und dadurch eine Explosion erzeugt. Trotz der einfachen Physik war es laut US Army sehr schwer die Technik dafür zu entwickeln.

Selbstzerstörungsgefahr

In erster Linie wurde der LIPC-Laser entwickelt, um Ziele zu erreichen, die Elektrizität besser leiten als Luft oder Boden. Der Laser kann Autos außer Gefecht setzen, kann aber auch für das Detonieren von Sprengsätzen verwendet werden. Projektleiter George Fischer sagt: "Wir kriegen nicht genug von Blitzen, die in simulierte Ziele einschlagen". Da laut Engadget das Gerät Unmengen an Strom benötigt, ist es im Moment für den militärischen Einsatz noch ungeeignet. Noch muss auch daran gearbeitet werden, dass der Plasma-Strahl nicht auf den Laser selbst zurückführt und so das Gerät zerstört. (iw, derStandard.at, 27.6.2012)

  • Laserwaffen könnten auch im militärischen Einsatz bald regelmäßige Verwendung finden
    foto: us army

    Laserwaffen könnten auch im militärischen Einsatz bald regelmäßige Verwendung finden

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