Z2300: Neue Polaroid-Kamera im Retrolook

Kamera mit zehn Megapixel und 720p-Videoaufnahme macht Spaß aber keine guten Bilder

Der Sofortbildkamerahersteller Polaroid bringt eine neue digitale Kamera mit eingebautem Drucker auf den Markt. Die Z2300 hat etwas schwächere Spezifikationen und ist kleiner als das Vorgängermodell Z340, die letztes Jahr gelauncht wurde. Dafür liegt der Preis bei 159,99 US-Dollar und damit deutlich unter jenem der Z340. Die Z2300 bietet eine Auflösung von zehn Megapixel und kann Videos in 720p aufnehmen.

Ein Bild in 45 Sekunden 

Der Film wird hinter dem Display eingelegt und es dauert ungefähr 30 - 45 Sekunden bis ein 5 x 8 cm Foto ausgedruckt ist. Ein Film für 30 Bilder wird 14,99 US-Dollar kosten, für 50 Bilder müssen 24,99 US-Dollar gezahlt werden. In die Kamera kann aber nur Fotopapier für maximal für zehn Bilder eingelegt werden. Die Fotos sind gleichzeitig auch Sticker. Die Kamera im Retro-Look mit dem typischen Polaroid-Regenbogen auf der Front hinterließ in ersten Tests ein zwiespältiges Bild. Zwar arbeitete die Kamera im Test von The Verge zuverlässig, allerdings veränderte das Display nach dem ersten Foto die Farben, was sich nur durch einen Neustart beheben ließ.

Bildqualität ist nicht die beste

Die Bildqualität ist nicht die beste, aber wie The Verge schreibt, ist das nicht das Hauptargument um zu einer Polaroid zu greifen. Die Z2300 ist eine Spaßkamera, was für den Preis auch in Ordnung geht. Der interne Speicher bietet 32 MB Speicherplatz, der sich mittels SD-Karten um vier Gigabyte erweitern lässt. Wer die Bilder nicht ausdrucken will, kann sie auch direkt von der Kamera auf verschieden soziale Plattformen hochladen. Die Kamera ist ab 15. August in den USA in den Farben weiß und schwarz erhältlich. (soc, derStandard.at, 11.07.2012)

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