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Die GEMA will pseudonyme oder anonyme Veröffentlichungen unter CC-Lizenz nicht akzeptieren
Der Verein der Musikpiraten in Deutschland wurde nun von der GEMA verklagt. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte hat den Verein aufgrund eines Musiktitels verklagt, der eigentlich unter einer Creative-Commons-Lizenz steht. Eine vom Musikpiraten-Verein veröffentlichte CD, die diesen Song beinhaltet, enthält einen Musiktitel, der von der GEMA nicht als GEMA-frei bestätigt wurde.
CC-Lizenzen nicht mit GEMA-Vertragsmodell vereinbar
2.000 handnummerierte CDs haben die Musikpiraten im Rahmen eines Musikwettbewerbs produziert, wie musik.klarmachen-zum-aendern.de berichtet. Alle Songs, die auf der CD sind, sind Creative Commons Material. Der Vorsitzende der Musikpiraten, Christian Hufgard, sagt, dass die GEMA immer wieder betont, dass Creative Commons Lizenzen nicht mit ihrem Vertragsmodell vereinbar seien.
70-jährige Schutzfrist auch für anonyme Werke
Dennoch klagt die GEMA. Der Grund ist laut Klageschrift die Anonymität der Künstler. Ein Song der Band texasradiofish wurde von zwei Musikern für den Wettbewerb produziert, die lieber anonym bleiben wollen und ihre bürgerlichen Namen nicht veröffentlichen möchten. Anonyme Veröffentlichung ist laut deutschem Urheberrechtsgesetz gestattet und bietet eine 70-jährige Schutzfrist, innerhalb derer die CC-Lizenzen volle Gültigkeit behalten.
Musikpiraten begrüßen Klage
Das Argument der GEMA ist, dass aufgrund der Nutzung eines Pseudonyms keine Prüfung vorgenommen werden kann, ob das Werk tatsächlich eine Creative Commons Lizenz trägt. Die Musikpiraten wollen es auf eine Klage ankommen lassen, da dadurch die Gültigkeit der Creative Commons Lizenzen unter anonymer oder pseudonymer Veröffentlichung erstmals geregelt werden könnte. Ihrer Meinung nach kann man bereits bei der Anmeldung eines Werkes bei der GEMA ein Pseudonym angeben. Ist dieses Pseudonym nicht in ihrer Datenbank, darf sie dafür auch kein Geld verlagnen, so Hufgard. Die Musikpiraten lassen sich von der Klage nicht beirren und veranstalten auch dieses Jahr am 1. Juli wieder einen Musik-Contest. Als Schirmherr wird dieses Jahr Schriftsteller Cory Doctorow fungieren, der seine Werke seit Jahren ebenfalls unter der Creative Commons-Lizenz veröffentlicht. (iw, derStandard.at, 27.6.2012)
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Das Urheberrecht gehört endlich geändert, so viel steht wohl fest! Ich weiß nicht ob es gut ist, aber ich schlage Folgendes vor:
GEMA Alt bleibt für Altes!
Doch für das Internet bin ich zB für eine Festplatten- und Speichermedien-Abgabe, zB von 10 %. Alle Musik- und sonstigen Medienanbieter im WWW werden verpflichtet, einen Zähler anzubringen, der zB für Musik die Abhör-Zeiten von Usern mitzählt, bzw bei Downloads die Dauer des Songs und den Interpreten. Diese Daten werden an eine Behörde, die beim Kulturministerium angesiedelt ist und allein dort verwaltet wird, wg der Minimierung der Kosten. Die Abgaben-Einnahmen werden dann den Daten gemäß an die Künstler verteilt, abzügl der Verwaltungskosten.
Verbesserungsvorschläge erwünscht!
http://www.berliner-zeitung.de/kultur/st... tem,0.html
Die meissten Künstler haben von der GEMA rein gar nichts! Die Umverteilung der einnahmen ist derart undurchsichtig, dass die Vermutung nahe liegt, die Gema würde nur ihre Vorstände und Vollmitglieder unterstützen ...
fordert dabei lizenzzahlungen für bands und songs, für die sie nichtmal ein entsprechendes mandat hat. ich wiederhole mich (mal wieder): das urheberrecht und das patentrecht gehören dringend reformiert.
aber das hier verstehe ich nicht - wie kann es sein, daß ein künstler für sein werk NICHT bezahlt werden möchte und dann kommt die GEMA daher und meint, daß das nicht geht - wir müssen kassieren auch gegen den willen des künstlers?
die GEMA ist doch eigentlich nur ein dienstleister im namen der künstler damit sich diese nicht alle einzeln um ihre bezahlung kümmern müssen.
also hier kommt mir das eher so vor wie bei der mafia die von jedem ladenbesitzer geld verlangen um ihn zu "schützen"....
irgendwie noch nicht gesehen:
EU Commissioner Reveals He Will Simply Ignore Any Rejection Of ACTA By European Parliament Next Week
http://www.techdirt.com/articles/... week.shtml
Verstehe nicht, dass sich die poster auf die Seite des Unrechts stellen und nicht auf die Seite des Rechts.
Die Gema vertritt die Künstler, die der Gema freiwillig beigetreten sind.
Die Gema überwacht das geistige Urheberrecht ihrer Mandanten. Das ist wie beim Patentschutz und Gebrauchsmusterschutz. Gäbe es dies nicht, würden die Chinesen heute Mercedes bauen und RedBull brauen.
Jeder youtube Nutzer erklärt sich bei jedem upload, durch Klick auf das Kästchen dazu, Urheberrechteinhaber des hochgeladenen Werkes zu sein.
Nur sind das 99% aller uploader eben nicht.
Ich kenne die Gesetze in Österreich nicht.
In Deutschland aber, kann ein Urheberrechtsverstoß mit 5 Jahren Gefängnis ohne Bewährung bestraft werden.
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