Google "+1" gibt künftig Empfehlungen ab

Andreas Proschofsky, 26. Juni 2012, 21:37
  • Im Chrome Webstore ist die Erweiterung des "+1"-Knopfes bereits aktiv.
    vergrößern 595x397
    screenshot: redaktion

    Im Chrome Webstore ist die Erweiterung des "+1"-Knopfes bereits aktiv.

Funktionalität des "Like"-Pendants wird nach und nach ausgebaut - Verwandte Artikel aber auch Apps

Was Facebook sein "Like" ist Google das "+1", eine Form der Zustimmung zu einem Beitrag, die man mit einem Klick abgeben kann - und damit auch gleich den eigenen Bekannten indirekt Tipps gibt. Damit dieses System auch wirklich funktioniert, bedarf es aber naürlich der tatsächlich aktiven Beteiligung der NutzerInnen.

Empfehlungen

Um die NutzerInnen zu einer häufigeren Interaktion mit dem zugehörigen Knopf zu bringen, hat sich Google nun etwas Neues einfallen lassen: In Zukunft werden über den "+1"-Button Empfehlungen zu verwandten Artikeln oder Inhalten abgegeben, dies kündigt Google in einem Blog-Eintrag an.

Beispiel

SeitenbetreiberInnen wird vor allem erfreuen, dass sämtliche hier abgegebenen Empfehlungen auf die eigene Domain beschränkt sind, die LeserInnen also auf der eigenen Seite gehalten werden. Als Beispiel, wie dies dann im Alltag aussehen soll, referenziert das Unternehmen auf den eigenen Chrome Webstore: Bewegt man hier den Mauszeiger über den "+1"-Knopf werden verwandte Chrome-Anwendungen aufgelistet.

Preview

Derzeit ist die neue Funktionalität auf all jene beschränkt, die Teil des "Platform Preview"-Programms sind. Alle anderen Seiten, die einen "+1"-Knopf integriert haben, sollen das entsprechende Update in den nächsten Wochen erhalten. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 26.06.12)

google+ wird nie ein zweites facebook

das wäre so, als würde ich darauf warten, dass die krone zum standard wird, ohne jetzt facebook schlecht machen zu wollen. die nutzer von facebook sind im vergleich zu google+ komplett unterschiedlich, jedoch ist facebook hinsichtlich social media marketing noch immer das um und auf für unternehmen

Bedauerlicherweise

hat Facebook den freien Fall auf den Aktienmärkten beendet und ist wieder auf dem Weg nach oben.

FB ist nur mehr der öffentliche Pranger für kinderschänder

wer will da noch freiwillig dabei sein?

sehr nett, aber die sollten mal lieber eine möglichkeite finden facebook vollwertig zu imortieren, dann könnte ich endlich ganz umsteigen...

Zu diesem Thema solltest du Facebook befragen, die verhindern das nämlich, weil sie zwar Daten von anderen abgreifen, aber das umgekehrt unterbinden.

ich frag mich, warum die so lange brauchen, events, maps und ein einheitliches messenger-system zu integrieren. events und chat sind zwei der hauptgründe, warum die meisten meiner freunde facebook verwenden. das in kombination mit dem duchaus gelungenen hangout-konzept (in verbindung mit screen- und whiteboard-sharing), dem circle-prinzip (user werden motiviert, mehr auf privatsphäre zu achten, was nicht nur ihnen, sonderern auch ihren freunden zu gut kommt) und dem meiner meinung nach besseren design wäre ein argument, mit dem ich meine freunde zu g+ überreden könnte. aber wenn man niemanden zur nächsten vernissage oder "superparty" einladen kann, interessiert das meine bobo-freunde nicht ;)

Ich glaub,

von den Events werden wir heute (oder spätestens morgen) Abend mehr wissen... :-)

Bloß nicht!

Ich bin dermaßen froh, nicht mehr jeden zweiten Tag lesen zu müssen, dass mein Nachbar jetzt sein Auto wäscht, eine uralt-Bekannte jetzt mit ihrem Hund rausgeht und wie die Konsistenz des Stuhlgangs eines weiteren "Freundes" soeben war...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.