US-Drohnenangriff in Pakistan

26. Juni 2012, 21:08

Lehmhäuser in Extremistengebiet völlig zerstört

Islamabad - Bei einem Drohnenangriff des US-Militärs im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan sind am Dienstagabend (Ortszeit) mindestens vier Menschen getötet worden. Ein Mitarbeiter des pakistanischen Geheimdienstes teilte mit, ein unbemanntes Flugzeug habe im Nordwesten des Landes zwei Raketen auf eine Siedlung mit Lehmhäusern abgeschossen. Diese seien völlig zerstört worden.

Aus den Trümmern seien vier Menschen tot und vier verletzt geborgen worden. Der Angriff ereignete sich den Angaben zufolge in der Region Shawal 45 Kilometer südwestlich der Stadt Miranshah im Stammesgebiet Nord-Waziristan. Die Gegend gilt als Taliban-Hochburg und Rückzugsgebiet für Angehörige des Terrornetzes Al-Kaida. (APA, 26.6.2012)

Nicht verwunderlich, gestern war schließlich wieder Obamas Todeslisten-Tag.

[www.j.mp/Alptraum_Drohne]

"Aus den Trümmern seien 4 Menschen tot und 4 verletzt geborgen worden."

Da die außergerichtliche Hinrichtung per Drohne erfolgte, kann es sich bei den 4 Toten per Definition nur um böse, schuldige Terroristen handeln.

Bei den 4 Verletzten hingegen handelt es sich um 4 unschuldige Nichtterroristen, denn Drohnen töten - weiterhin per Definition - ja nur Terroristen und wären es Terroristen gewesen, wären sie ja auch umgebracht worden.

So hat alles seine beste Ordnung, nicht wahr?

Jetzt haben's schon auf die armen . . . .

Maeuse abgesehen.

Unkrautx waer billiger . . .

+++ Pakistan: 4 Menschen bei Terror-Angriff getötet +++

Moment!

Dadurch, dass die Drohne in dem Gebiet war, gilt das Gebiet als Taliban-Hochburg. Daraus schliesst sich, dass nur Terrorverdächtige sich in dem Gebiet aufhalten. Was soviel heisst wie, alles Kämpfer oder Terroristen. Daher war das ein wichtiger Präventivschlag gegen den Kampf des Terrors...

Alles andere kann nur post hum bewiesen werden. Aber dafür sind weder Zeit noch Resourcen vorhanden...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.