Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Frankfurt - Bei der Pleite des deutschen Geschirrherstellers Rosenthal ist weniger Porzellan zerschlagen worden als befürchtet. Drei Jahre nach der Übernahme hat das italienische Familienunternehmen Sambonet Paderno am Dienstag die letzte Rate des Kaufpreises von rund 40 Mio. Euro an Insolvenzverwalter Volker Böhm gezahlt.
Nun kann Böhm an die Auszahlung der Gläubiger gehen und zieht im Gespräch mit Reuters ein positives Fazit: "Die Insolvenzquote wird im zweistelligen Prozentbereich liegen. Den Insolvenzforderungen von rund 100 Millionen Euro wird am Ende ein zweistelliger Millionenbetrag gegenüber stehen." Das ist deutlich mehr als bei den meisten Unternehmenspleiten.
Noch in diesem Jahr soll es eine erste Abschlagszahlung für die Gläubiger geben, wie Böhm sagte. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen aus dem oberfränkischen Selb eigenen Angaben zufolge wieder knapp schwarze Zahlen geschrieben, obwohl der Umsatz bei rund 85 Mio. Euro stagnierte.
Rosenthal war von dem irischen Mehrheitsaktionär Waterford Wedgwood mit in die Insolvenz gerissen worden. Schließlich schlug der Besteck- und Kochgeschirrhersteller Sambonet aus Italien zu. "Der Porzellanmarkt ist nach wie vor schwierig. Aber Sambonet ist nicht auf den schnellen Euro aus", sagte Böhm am Dienstag. "Sambonet investiert langfristig und nachhaltig in das Unternehmen. Es hat bisher keine weiteren Entlassungen gegeben." Auch hier habe Firmenchef Pierluigi Coppo Wort gehalten. Böhm hatte in der Insolvenz etwa 300 der verbliebenen 1.300 Beschäftigten gekündigt.
Letztlich habe es sich auch für die finanzierende Bank of America gelohnt, an Rosenthal festgehalten zu haben, statt nur die an sie verpfändeten Markenrechte zu verkaufen, so Böhm. "Die größte Herausforderung war es, die finanzierende Bank für eine Fortführungslösung zu gewinnen", erinnert sich der Insolvenzverwalter. Die Hedgefonds, die die Bank mit in ihr Finanzierungs-Konsortium geholt hatte, hätten auf die Verwertung der werthaltigen Sicherheiten gedrängt. "Letztlich ist aber auch sie mit dem Verkauf besser weggekommen als mit einer Zerschlagung", sagte Böhm. Die besicherten Gläubiger haben schon vorab einen zweistelligen Millionenbetrag aus der Insolvenzmasse bekommen. (APA/Reuters, 26.6.2012)
Die ÖVP will vor der Wahl neue Finanzierungsformen schaffen. Die SPÖ hat Bedenken gegen ein von der Wirtschaft entwickeltes Modell
Staatliche Industrieholding steigert 2012 den Portfoliowert
Die Kläger wollten vor einem Arbeitsgericht Entschädigungen von insgesamt 22.000 Euro pro Person erstreiten
Tochter Fiat Industrial denkt an Börsegang in Wall Street nach Fusion mit CNH
In Linz sollen noch heuer 400, in Weiz bis 2015 über 200 Mitarbeiter gehen. Sogar in der Wiener Zentrale sind 500 Jobs gefährdet
Der spanische Baugigant FCC, dem die Alpine gehört, will Guggenheim als Partner zur Finanzierung auslaufender Kredite
Neben den Schwedenbomben sollen auch die Niemetz-Cremeriegel Manja und Swedy erhalten bleiben
Die Eisenbahnergewerkschaft und der zuständige WKÖ-Fachverband verhandeln nun in Sachen Arbeitszeitverkürzung
Selbstbehalte bei Arztbesuchen für Selbstständige treiben tiefen Keil durch Politik
Nespresso und Denner liegen sich seit Jahren in den Haaren, jetzt gibt es ein weiteres Urteil im Kaffeekapsel-Krieg
Nun unterstützen auch Staatssekretär Schieder und die Piraten-Partei den Protest die Forderungen
Mobilfunkkonzern bekommt Euro-Krise immer stärker zu spüren - Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2012/13
Die Mitarbeiter sollen in einem natürlichem, parkähnlichen Umfeld arbeiten und Kontakte knüpfen
US-Hedgefonds hatte Strategiewechsel gefordert. Nun wird darüber nachgedacht
Internetkonzern lässt sich Blogging-Plattform 855 Millionen Euro kosten - Pressekonferenz am Montag in New York
Nur 17 Prozent der Pleiten werden von unkontrollierbaren Phänomenen wie höhere Gewalt beziehungsweise Krankheit ausgelöst
Manche Lieferanten stellten deshalb bereits die Lieferungen ein
240 Mitarbeiter in Norditalien verlieren ihren Job, Gewerkschaften protestieren
Der Dubai-Fluglinie wird ein zusätzlicher Flug nach Wien wegen drohender Überkapazitäten nicht genehmigt
In der Debatte über globale Steuertricks von Großkonzernen wollen US-Politiker nun auch Tim Cook vor einen Ausschuss zitieren
Die raren Metalle werden vor allem in China gefördert und stecken in jedem Handy. Auch Private können einlagern
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.