Vizio bringt GoogleTV-Box samt Cloud-Gaming um 99 US-Dollar

  • Der Vizio CoStar Stream Player versucht vor allem mit einem kostengünstigen Preis und Onlive-Cloud-Gaming zu punkten. Leider vorerst nur in den USA, trotzdem zeichnet sich damit ein stückweit ab, in welche Richtung es für GoogleTV künftig gehen könnte.
    vergrößern 810x540
    grafik: vizio

    Der Vizio CoStar Stream Player versucht vor allem mit einem kostengünstigen Preis und Onlive-Cloud-Gaming zu punkten. Leider vorerst nur in den USA, trotzdem zeichnet sich damit ein stückweit ab, in welche Richtung es für GoogleTV künftig gehen könnte.

Unterstützung für OnLive-Streaming von Spielen - DLNA und voller Browser samt Flash - Nur in den USA

Knapp vor Beginn der Google I/O-Konferenz in San Francisco rollen derzeit die Nachrichten rund um das Android-basierte GoogleTV in rascher Folge herein: Nach der Ankündigung der ersten entsprechenden Settop-Box, die auch in Europa verkauft werden soll, folgt nun ein Gerät, das aufzeigt, in welche Richtung es für GoogleTV künftig gehen könnte.

OnLive

Der Vizio CoStar Stream Player soll dabei bereits ab 99 US-Dollar erhältlich sein, das Gerät verbindet sich per HDMI-Passthrough mit der bestehenden Settop-Box, bietet in Folge eine vollständige GoogleTV-Umgebung. Es gibt also etwa einen Chrome-Browser (samt Flash-Unterstützung) sowie die Möglichkeit Android-Apps und Spiele zu nutzen. Im letzten Bereich kann man zudem mit einer besonderen Partnerschaft aufwarten: Mithilfe des Angebots von OnLive sollen sich Spiele des Cloud-Services auf die kleine Box streamen lassen.

Hardware

In Fragen Hardwareausstattung spricht man unter anderem von 802.11n-Support, der Unterstützung von 1080p-Video und einem USB-Anschluss für externe Medien sowie DLNA für den Zugriff auf Inhalte über das Netzwerk. Wie bei anderen GoogleTV-Geräten gibt es auch hier eine zweiseitige Fernbedienung die unter anderem eine kleine QWERTY-Tastatur beherbergt.

Nur in den USA

Der CoStar Stream Player soll ab Juli über die Webseite des Herstellers vertrieben werden, zur regionalen Verfügbarkeit macht man keine Angaben. Es ist aber wohl davon auszugehen, dass diese zumindest vorerst auf die USA beschränkt bleibt, immerhin konzentriert sich das Unternehmen auch sonst vor allem auf diesen Markt. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 26.07.12)

Share if you care
1 Posting

Google TV hat nen riesen Nachteil. So oft wie UPC bei mir ausfällt könnte ich wohl abends kaum fernsehen.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.