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Wien - Der Betriebsübergang von der AUA zur Tyrolean vom 30. Juni auf den 1. Juli wirft seine Schatten voraus. Während die AUA davon ausgeht, dass danach einzig der Tyrolean-Betriebsrat die gesamt Bord-Belegschaft vertritt, sieht dass der AUA-Betriebsrat anders. Vorsitzender Karl Minhard sagte im Gespräch mit dem Standard, dass am Dienstag eine einstweilig Verfügung eingebracht wurde. Aus Sicht der Belegschaftsvertreter handelt es sich nicht um einen Betriebsübergang, sondern um die Gründung eines neuen Betriebs: Und daher sei eine konstituierende Sitzung des Betriebsrates notwendig und eine Neuwahl des Gremiums. Weil die AUA dem nicht zustimmt und die Belegschaftsvertreter für die Sitzung nicht dienstfrei gestellt werden, wurde die einstweilig Verfügung auf Unterlassung beantragt. Die Belegschaftsvertreter rüsten sich: Es wird befürchtet, dass die AUA ab Sonntag die (Dienst-)Handys der Betriebsräte sperrt.
Am kommenden Sonntag wird das gesamte AUA-Bord-Personal - rund 450 Piloten und 1300 Flugbegleiter - in die Tyrolean verfrachtet. Auch die AUA-Flotte, die zehn Langstrecken-Boeings und die Mittelstreckenjets Airbus A320 und Boeing 737, wandert am Papier nach Innsbruck.
Das Management erhofft auf Personalseite Einsparungen von 45 Mio. Euro jährlich. Die Kosten des Betriebsübergangs werden aktuell mit 80 Mio. Euro beziffert, die Abfertigungen für jene Bord Mitarbeiter die eine bevorzugte Kündigung in Anspruch nahmen, machen mit 60 Mio. Euro den Löwenanteil aus. (Claudia Ruff, DER STANDARD, 27.6.2012)
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Das fliegende Personal der AUA beträgt NACH dem Betriebsübergang und OHNE dem Tyrolean Pesonal immer noch über 2.000 Personen.
Lauter Rechengenies!
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