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Wien - Zum ersten Mal nach vier Jahrzehnten Diktatur gehen die Libyer am 7. Juli an die Urnen, um über eine verfassunggebende Versammlung abzustimmen. Seit dem Sturz Gaddafis wird Libyen vom Nationalen Übergangsrat (NTC) geführt. "Die Wahlen sind zurzeit die größte Herausforderung für den NTC. Die Vorbedingungen sind wichtig. Es gibt keine Tradition von Demokratie in Libyen," sagt Daniel Serwer, Professor für Konfliktmanagement an der Johns Hopkins University in Washington, im Gespräch mit dem Standard.
"Man kann keine Demokratie haben, in der Menschen täglich mit Waffen herumlaufen und andere bedrohen." Die Rede ist von den Milizen, die für Serwer eine große Gefahr für die Stabilität Libyens darstellen. "Ihre Reintegration in die breitere Gesellschaft wird eine der Hauptaufgaben der neuen Regierung sein." Der Aufbau der Armee und der Polizeikräfte sei für die Schaffung von Stabilität zentral. Diese Woche war Serwer in Wien, wo er bei der OSZE auftrat.
97 Prozent der Libyer sind sunnitische Muslime. "Ich denke, es wird nicht so einfach sein, Libyen wie Ägypten religiös zu spalten, denn in Libyen ist jeder religiös."
Eine Stärkung islamistischer Kräfte nach den Wahlen sieht der Konfliktforscher als möglich, aber "die Muslimbrüder werden in Libyen als ausländisch beeinflusste Macht gesehen. Das ist ein Nachteil in den Wahlen für sie."
Investitionen sind zentral
Serwer zufolge müsse Libyen mit Investitionen in Infrastruktur und dem Aufbau eines Staatsapparates beginnen. Zudem seien die wirtschaftliche und die politische Entwicklung wichtig. "Libyen ist reich an Ressourcen, die Menschen leben, als wären sie im Jemen. Das ist absurd. Der Profit von Gas und Öl geht gänzlich an eine kleine Gruppe von Leuten."
Laut Serwer sollten Europa und die USA das postrevolutionäre Libyen stärker unterstützen. "Es ist wichtig, Erfolge in den Ländern des Arabischen Frühlings zu sehen. Tunesien ist auf dem Weg zu einer demokratischeren Gesellschaft. Es wäre gut, auch Libyen auf diesen Pfad zu bringen." (Daniela Widhalm/DER STANDARD Printausgabe, 27.6.2012)
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ont affirmé lundi à l'AFP deux sources sécuritaires régionales, l'une d'elles ayant précisé qu'il s'y est rendu "pour notamment se procurer des armes". [...]
"C'est encore une fois la preuve que les terroristes cherchent absolument à faire un maillage total du Sahel et du sahara", a ajouté la source.
http://www.afreeknews.com/journal.p... sh_id=2517 [12.3.]
Globalement, Aqmi était sur un mode de contrebande, d’enlèvements d’occidentaux. En fait une position entre le djihad et le banditisme. C’est la troisième force politico-militaire qui a bénéficié de la déstabilisation de la Libye.
http://www.slateafrique.com/90045/au-... mujao-aqmi [28.6.]
was toppled by rebel fighters with help from the U.S-led NATO bombing campaign. The weapons include French and Saudi munitions and equipment seized by the rebel gangs, the sources said.
http://kleinonline.wnd.com/2012/01/1... le-threat/ [16.1.]
Egyptian officials said security forces have captured a convoy that contained thousands of munitions and missiles bound for the Gaza Strip via the Sinai Peninsula. [...] They [egyptian officials] said the post-Gadhafi government in Tripoli has been unable to stop the massive smuggling of weapons into Egypt.
http://www.worldnewstribune.com/2012/05/1... -for-gaza/ [11.5.]
La saisie, dans la ville côtière de Marsa Matrouh [...] comprend 138 roquettes Grad complètes et 139 têtes de roquettes de ce type, ainsi qu’une trentaine d’armes automatiques et près de 7.000 munitions de divers calibres. [...] Les trafics [...] notamment d’armes, ont fortement augmenté en Egypte depuis la chute du régime de Mouammar Kadhafi [...]
http://mediarabe.info/spip.php?breve6538 [30.6.]
les forces ont décidé de se retirer de la ville à la demande du ministre de la Défense [...]
http://www.maghrebemergent.com/actualite... oufra.html [26.6.]
Kufra is again relatively quiet [...] According to a journalist [...] three people were killed in the fighting [...] Another 22 were wounded. These figures are thought not to include Tebu dead and wounded. [...] there is growing pubic anger in Kufra at the inability of the armed forces to impose peace in the town, and that the anger is directed at the government and NTC.
http://www.libyaherald.com/kufra-cal... n-clashes/ [27.6.]
http://www.libyaherald.com/tunisian-... tradition/ [27.6.]
British companies are very active in the security field [...]
http://www.wdintripolis.blogspot.co.at/2012/06/q... thday.html [20.6.]
[...] wer will auch schon nach Tunesien. Ist ja ohnehin nur eine mühsame Reise, vor allem wenn wieder einmal die Grenze wegen "kleinerer" Zwischenfälle geschlossen wird.
http://www.wdintripolis.blogspot.co.at/2012/06/r... rasse.html [14.6.]
Les affrontements, qui ont repris à Koufra [...] ont fait un mort et quatre 4 blessés [...]
http://www.maghrebemergent.com/actualite... oufra.html [26.6.]
[...] the government’s intention towards foreign security firms was to organize them. During the Revolution there was a vacuum and many security firms entered and worked legally, but now we are organizing them and soon we will put a framework for them to operate within. He admitted that many embassies companies needed this service [...]
http://www.libyaherald.com/summary-o... onference/ [28.6.]
There will be an uptick of activity as foreign oil companies scramble to get back into Libya. [...] This certainly includes security related services. [...] follow the money, and find your next job.
https://securitycontracting.net/network/2... bya-means/ [22.10.11]
http://www.magharebia.com/cocoon/aw... wsbrief-05 [7.5.]
[...] le grand bateau de pêche [...] avec à son bord 19 marins-pêcheurs, a été la cible d’une attaque à partir d’un navire de guerre libyen, dans les eaux internationales [...] au niveau de la ville de Zouara. Deux personnes parmi l’équipage ont été touchées grièvement.
http://www.lapresse.tn/28062012/... peche.html [28.6.]
[Hassan Al-Jaber brigade] [...] occupied the offices of the Al-Beida local council and the electoral commission headquarters [...]
http://www.libyaherald.com/brigade-o... -fighters/
Three of the 17 fishermen on board the vessel were wounded. The captain succumbed to his wounds Thursday.
http://www.newsvine.com/_news/201... -killing-1 [28.6.]
http://www.guardian.co.uk/world/201... rn-tripoli [27.6.]
[...] les forces chargées de sécuriser le terminal terrestre d’el-Saloum avaient déjoué une tentative de contrebande d’une grande quantité de munitions cachées à bord d’un camion et provenant de la Libye vers l’Égypte.
http://bonjouregypte.com/news.php?id=7196 [23.6.]
[...] 50 roquettes, un mortier, sept fusils d’assaut et des milliers de munitions a été découvert dans un convoi de trois véhicules circulant près de la ville de Marsa Matrouh près de la frontière libyenne.
http://hebdo.ahram.org.eg/arab/ahra... egypt5.htm [16.5.]
-- fortsetzung folgt --
Da hat der Westen ja super eine Nachfrage GESCHAFFEN.
Vom wohlhabendsten Land Afrikas mit top Infrastruktur, 40 Jahren Souveränität und Entwicklung, zum failed-state, der sich nun Ratschläge von der Macht anhören muss, welche das Land mehrmals in Grund und Boden bombte.
Sklaverei, Krieg, Kolonialismus, Stellvertreterkriege, Rohstoff-Raub über Jahrhunderte, Kultur-Aufzwingung.
Europa und USA sind eine Geißel dieses Planeten.
...die heldenhaften freiheitskämpfer können doch niemals nix dafür, und überhaupt: so eng darf man das alles nicht sehen. werden halt ab und an ein paar leute auf der straße erschossen, oder entführt und anschließend gefoltert und/oder ermordet. peanuts! alles nur ein zeichen für die sich rasant entwickelnde "zivilgesellschaft"!
und die ethnischen säuberungen darf man auch nicht so streng bewerten, das ist halt dort so üblich...im "neuen liyben", und schuld ist...eh schon wissen.
"Man kann keine Demokratie haben, in der Menschen täglich mit Waffen herumlaufen und andere bedrohen."
- da dachte man im ersten Moment, der Herr Professor hätte eingesehen, warum die USA keine echte Demokratie zustande bringen! Wo ja dort Millionen Verrückte ("Bürger") mit Knarren umherlaufen und beim kleinsten Gefühl von Bedrohtsein völlig legal um sich schießen.
Und das ist seit wann der Fall?? Als ich dort gelebt habe sah es anders aus. Einmal mehr die Frage wo ist das Vermögen der LIA abgeblieben? Das sind 24.000 € pro Libyer.
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