Viel heiße Luft und wenig Wirkung

Tanja Traxler
26. Juni 2012, 17:51

Klimaforscher haben Politik und Gesellschaft ermüdet - meinen Klimaforscher - Nun werde nicht mehr auf sie gehört

Besteht Grund zur Panik in der Klimafrage? "Als Naturwissenschafter sage ich: Nein", meint Andreas Wahner. Er ist als Direktor des Instituts für Troposphäre des Forschungszentrums Jülich in der Klimaforschung tätig. Grund für seine positive Haltung ist nicht etwa, dass die letzten Rechnungen Entwarnung geben - im Gegenteil. Was ihn zuversichtlich stimmt, ist, "dass wir aus physikalischer Sicht die wichtigsten Zusammenhänge verstanden haben".

Tatsächlich ist seit den 1980er-Jahren viel öffentliches Geld in die Klimaforschung geflossen und hat dieser zu einem weltweiten Aufschwung verholfen. Das enorme Interesse der Politik an der Klimaforschung wurde auch vergangene Woche in Wien deutlich. Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle präsentierte anlässlich des Klimagipfels in Rio die heimische Klima- und Nachhaltigkeitsforschung, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie in der internationalen Community durchaus beachtet wird und zunehmend interdisziplinär arbeitet.

Michael Staudinger, Direktor der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), nutzte die Gelegenheit, um bereits veröffentlichte Ergebnisse erneut zu präsentieren: Messungen haben ergeben, dass die gefühlte Temperatur, in die neben meteorologischen Größen wie Lufttemperatur, Sonnenstrahlung und Luftfeuchtigkeit auch physiologische Daten eingehen, in Wien seit 1970 stetig gestiegen ist.

Siebenmal so viele Hitzetage

Zwar gibt es von Jahr zu Jahr Schwankungen, doch im Mittel zeichnet sich ein Trend zur Hitze ab: Während es 1970 nur einen errechneten Tag extremer Hitze mit mehr als 41 Grad gefühlter Temperatur gab, waren es rund 40 Jahre später sieben Tage. Die Anzahl der Tage mit starker Hitze (35 bis 41 Grad Celsius) ist von 15 auf 23 gestiegen, die mit mäßiger Hitze (29 bis 35 Grad) von 32 auf 41.

Elisabeth Koch, die das ZAMG-Forschungsprojekt geleitet hat, wundert vor allem, das von den Medien ein wichtiger Aspekt kaum thematisiert wird: An jedem Hitzetag mit einer gefühlten Temperatur von mehr als 41 Grad sterben elf Prozent mehr Menschen als an einem durchschnittlichen Tag. Bei einer Hitzewelle von einer Woche sind das 100 Menschen in Österreich.

"Dass kaum darüber berichtet wird, liegt daran, dass es ein stiller Tod ist", meint Koch. Zumeist sind ältere, sozial isolierte Menschen betroffen. Dabei wären die Todesfälle mit sehr einfachen Mitteln leicht zu vermeiden: viel Wasser trinken, sich in klimatisierte Räume begeben und die Wohnung nur in der Nacht lüften. Seit einem Jahr gibt es daher einen Hitzeplan mit dem Land Steiermark, um gefährdete Menschen im Vorfeld zu informieren.

Bei anderen Katastrophen würden es 100 Tote sofort in die Medien schaffen, wenn es ums Klima geht "wird nicht einmal auf den Chronikseiten darüber berichtet", sagt ZAMG-Direktor Staudinger. Das gelte nicht nur für die Klimatodesfälle, sondern stehe stellvertretend für einen generellen Trend.

"Die Luft ist raus aus dem Klimathema", meint Hans von Storch, Professor am Institut für Meteorologie der Universität Hamburg und Leiter des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht. Trotz des Interesses der Politik an der Klimaforschung gebe es eine Entkopplung der wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber, was gegen den Klimawandel getan werden könnte, und dem, was die Politik mache.

Die Klimaforscher wären nicht unbeteiligt daran, dass auf sie nicht mehr gehört werde, meint von Storch. "Die Wissenschaft ist nicht dazu da zu sagen, was eine Gesellschaft tun soll, sondern was sie tun kann." Doch in vergangener Zeit hätten sich Wissenschafter dazu "aufgespielt, der Gesellschaft Vorschriften machen zu wollen". Dabei seien sie "naive Fachidioten" und verstünden politische Vorgänge weit weniger gut als die Physik, meint von Storch. "Dass dann Politik und Gesellschaft sagen: ' Wir haben die Schnauze voll von euren Vorschriften', wundert mich nicht."

Aus der Isolation befreien

Auch aus diesem Grund hält von Storch, der derzeit mit dem Ethnologen Werner Krauss an einem Buch zu diesem Thema (Die Klima-Falle, voraussichtlicher Erscheinungstermin: Frühjahr 2013) arbeitet, interdisziplinäre Zugänge in der Klimaforschung, wie sie derzeit in Österreich vielerorts initiiert werden, für essenziell.

Während von physikalischer Seite die wesentlichen Fragen der Klimaforschung bereits beantwortet seien, gäbe es in Bezug auf Sozial- und Kulturwissenschaften noch viel zu tun. Von Storch sieht darin auch die einzige Möglichkeit, dass sich die momentan meist naturwissenschaftlich ausgerichtete Klimaforschung wieder aus ihrer Isolation befreit.

Warum es schwierig ist, aus dem Blickwinkel der Physik politische Empfehlungen zu formulieren, erklärt Klimaforscher Andreas Wahner damit, dass sich naturwissenschaftliche und politische Aussagen grundsätzlich unterscheiden. Physikalische Aussagen sind immer mit einer berechenbaren Wahrscheinlichkeit gültig und nicht beliebig debattierbar. Bei einer politischen Aussage sei das anders: "Ich habe schon viele politische Argumentationen gehört, die eine Woche später völlig anders waren."

Im medial-politischen Kontext ist die Klimaforschung zudem stärker mit ihren Gegnern konfrontiert als in der Scientific Community. Wie immer wieder aufgedeckt wird, gibt es vor allem in den USA Forscher, die von Thinktanks bezahlt werden, damit sie den menschenbedingten Klimawandel infrage stellen. Es sind teilweise dieselben gekauften Forscher, die in den 1970er-Jahren die tödlichen Folgen des Rauchens im Auftrag der Tabakindustrie bezweifelt haben. Da Medien den Anspruch haben, ausgewogen zu berichten, ging diese Strategie auf: Während nur ein Prozent der Forscher bezweifeln, dass der Mensch an der Temperaturerhöhung Mitschuld trägt, zweifeln 13 Prozent der amerikanischen Bevölkerung daran.

Es bestünde dennoch kein Grund zur Panik, sagt Wahner: "Aber wenn sich nichts ändert, müssen wir uns auf Bevölkerungswanderungen und größere Hilfsprogramme einstellen. Die größte Gefahr ist, dass durch den Klimawandel Kriege initiiert werden." (Tanja Traxler, DER STANDARD, 27.6.2012)

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Wer dauernd lügt;

dem glaubt man EBEN nicht mehr!

Sollten nicht nach ihren Prognosen nicht schon längst Palmen am Neusiedlersee wachsen,sowie Schnee und Frost unter 1000 m Seehöhe schon längst verboten sein?

Für mich ist es einfach:

Es gibt ja eigentlich nur 2 Möglichkeiten, entweder sind wir schuld oder nicht.

1.) Wenn die (einen) Klimaforscher recht haben und wir schuld sind haben wir uns damit gerettet.
2.) Wenn die (anderen) Klimaforscher recht hatten haben wir ein paar grundlegende Probleme gelöst und die Welt zu einem schöneren Ort gemacht.

Wenn wir jetzt Geld investieren und CO2 Ausstoß und Umweltverschmutzung reduzieren und auf Nachhaltigkeit setzen, welche Nachteile haben wir dadurch?

PS: Bitte keine Argumente wie "Windräder machen die Welt nicht schöner... " Atom/Kohlekraftwerke + Infrastruktur sind ja auch nicht schön :)

Nachteile

Ich kann Ihren Gedanken gut nachvollziehen, allerdings darf man nicht vergessen, welche freiheitseinschränkende Maßnahmen für unsere Gesellschaft die Folge wären, würden wir den Anhängern der "menschenbedingten Klimaveränderungstheorie" freie Hand lassen.

Es bliebe nämlich nicht bei Autos mit weniger CO2 Ausstoß oder besseren Filtern in Fabriken, sondern würde zu Zwangsbesteuerung oder Strafen für jedwedes (nicht CO2-konformes) Handeln unseres täglichen Lebens führen! Und jetzt überlegen Sie mal, bei was WIR alles CO2 produzieren im Leben...
Auf gut Deutsch gesagt hätten gewisse Leute auf diese Art die VÖLLIGE Kontrolle über alle unsere Tätigkeiten; Wollen Sie das? Die Politik aber geht in genau diese Richtung...

Ja es wird natürlich Einschrenkungen geben aber wir haben auch viel Technik wo man die Veränderung in der Industrie ansetzen kann. Wie bei der Umstellung von analog auf digital TV. Politik beschrenkt unsere Freiheiten sowieso. Man darf nicht Parken wo man will und man darf nicht so schnell fahren wie man will. Und man darf nicht mit Autos in "Zuständen" fahren wie man will (Pickerl). Sonst zahlt man Strafe

Meiner Meinung nach ist die Aufgabe der Politik uns Bürgern die Verantwortung über solche langfristigen Entscheidungen abzunehmen.
Und die Veränderungen so wenig inversiv wie möglich zu machen.

Wenn wir bei Autos bleiben wäre für mich der nächste logische Schritt ein Eletroauto für die Stadt <10.000€ + vielleicht gratis Parken überall.

"die wichtigsten Zusammenhänge verstanden"

Das ist doch lächerlich. Das Einzige was die Wissenschaft derzeit versteht ist, dass sich das Klima verändert. Dafür sind Millionen an Millionen in die Forschung geflossen. Es wäre auch irrwitzig gewesen, wenn sie draufgekommen wären, dass das Klima stabil ist.

Die große Frage ist aber, ob der Klimawandel anthropogen ist, also vom Menschen hervorgerufen wird. Und das ist mit Sicherheit nicht so eindeutig, wie von manchem Forscher dargestellt.

zumindest 74% der bisherigen Klimaerwärmung extrem wahrscheinlich alleine von THG

Sprich der bis jetzt stattgefundene Klimawandel rührt zumindest zu 74% vom Ausstoß von Treibhausgasen her (Landnutzungsänderungen nicht miteinberechnet) und das mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% (der gute Wissenschaftler spricht von Wahrscheinlichkeiten). Das sagt zumindest ein Energiebillanzmodell der ETH Zürich von Markus Huber und Reto Knutti veröffentlich im nature (http://www.iac.ethz.ch/people/kn... atgeo.pdf)

sehr richtig!

nur:
diese recht simple Wahrheit auszusprechen bzw. der Aufruf, dies einzugestehen und alternative Erklärungs-Modelle überhaupt zuzulassen - DA wird dann der ganze, jeder "Wissenschaftlichkeit" eigentlich un-würdige Propaganda-Apparat der Klima-Hysteriker angeworfen...
sehr gut ein paar postings weiter unten bei "greenling" nachzulesen ;)

Bitte, kommen sie mit einem alternativen Erklärungsmodell oder alternativen Studien.

Die gemessene Erwärmung ist einzig und allein mit dem Faktor Mensch erklärbar, oder haben sie andere Erklärungen?

gerne!

es gibt ein ganz gutes Portal, wo sie genügend kritische alternativ-Information finden:

http://www.klimaskeptiker.info/index.php... tseite.php

ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich mich NICHT mit dem gesamten Inhalt dieser Seite identifiziere - ich bin nur ein großer Befürworter einer einigermaßen ausgeglichenen Diskussion.

des weiteren gibt es genügend, nicht erklärbare Hinweise darauf, dass es in unserem gesamten Sonnensystem seit ein paar Jahrzenten EBENSO turbulente "Klimaveränderungen" gibt....ein link mit einer Auflistung, und mit einer kompletten nicht-mainstream-Theorie dazu:

http://stevenblack.wordpress.com/2008/09/2... nsystem-2/

bezieht sich auf NASA-Daten, übrigens ;)

Schön, hier wird ihre "kritisch-alternative Information" zerpflückt:
http://www.skepticalscience.com/arg_globa... system.htm

geh mach mal ne pause und geh raus vor die tür, da siehst den grund am himmel oben leuchten.....
publikationen zu dem thema selber googlen

ja nur ist alles was mit der sonne zu tun hat, wirklich, wirklich gut messbar, drum kann man den faktor sonne noch viel besser bestimmen als den faktor mensch und so leicht ausschließen, dass sie für die gemessene (zusätzliche) erwärmung verantwortlich ist

notanickname- danke!! bestens!!

ich habs mehrfach freundlich versucht--aber derartigen dumpen Eiferern muss man wohl klarer antworten!! :-)))

Das Problem ist,

dass Wissenschaft heutzutage verpönt ist.

Esoterik und Verschwörungstheorien werden immer beliebter, das kann man z.B. auch bei den Homöopathiegläubigen beobachten.
Klimaskeptiker begeben sich auf dem wissenschaftlichen Niveau wie Kreationisten.

Die generellen Fakten werden verdreht und wie weiter unten wieder von einigen behauptet, Dinge herausgepickt um die eigene Sicht der Dinge zu bestärken, anstatt sachlich die Gesamtheit der Fakten zu betrachten.

Besonders beliebt ist immer noch die Meinung, dass es ja seit 10 Jahren nicht wärmer wird und deswegen keine Erderwärmung stattfindet...
Dabei ist es nur eine Frage der Zeit, bis das nächste "heißeste Jahr seit Beginn der Messungen" fest steht und was dann, Skeptiker?

Ja, Wissenschaft ist verpönt - unter vielen Klimawissenschaftlern.
Sie sind das beste Beispiel dafür, weil Sie in einer Endlosschleife immer wieder dieselben religiösen Standsätze absondern, ohne je auch nur den Hauch einer wissenschaftlichen Evidenz dafür geliefert zu haben. Um dann von jenen, die Sie dafür kritisieren, etwas zu fordern, was sie selbst nicht imstande sind vorzulegen.
Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Esoterik: Ein Wissenschaftler hinterfragt permanent, ob das, was er behauptet, richtig ist, ein Esoteriker behauptet einfach, daß es stimmt. Womit man die Wissenschaftler in dieser Diskussion auch schnell identifiziert hat - sie gehören definitiv nicht dazu.

sie sind so ein wunderbares Beispiel!

für all das von mir selbst und vielen anderen hier und andernorts Aufgezeigten! :)

also: "WIR" die "seriösen" Klimaforscher und Klimawandel-Alarmisten - sind die "Guten", die "seriösen", die nicht-esoterischen, Anti-Verschwörungs-Theoretiker..kurz: die Ritter der Aufklärung!

die "ANDEREN": sind die un-seriösen Pseudo-Wissenschaftler, die Verschwörungs-Theoretiker...kurz: die "Bösen"

natürlich darf skeptische, un-dogmatisch-offene Forschung nienienie! Betrieben werden bzw. muss sofort unterbunden werden, alle kritischen Stimmen müssen abgewürgt, ins "Kreationisten"-gleiche Eck geschoben, lächerlich gemacht oder moralisch angeprangert werden!
wo kämen wir DA auch hin, nicht?!
"freie Wissenschaft"?! pff!!

danke für den Beitrag! erhellend!

Sie können gerne skeptisch sein,
wenn sie mir Erklärungen für den Temperaturanstieg nennen können, die nicht den Menschen verantwortlich machen, nur zu!
Aber wenn sie einfach behaupten, dass es ja gar nicht wärmer wurde, dann sind sie auf Niveau der Kreationisten und verdrehen nur Fakten.
Die Messungen können sie nicht leugnen!

"wenn sie mir Erklärungen für den Temperaturanstieg nennen können, die nicht den Menschen verantwortlich machen, nur zu!"

der mensch trägt sicher dazu bei, aber die alleinige verantwortung trägt er bestimmt nicht...

dafür ist das klima viel zu komplex und von derart vielen parametern abhängig, dass man dies so sicher nicht behaupten kann!

ein eigenartiger Artikel !!!

- Wahner sagt: " ...dass wir aus physikalischer Sicht die wesentlichen Zusammenhänge verstanden haben.." Sehr interessant !!! wie erklärt sich dann die Tatsache,dass gegen die "gültigen"Modelle,seit 10 Jaren die Durchschnittswelttemperatur nicht ansteigt ?? wie erklärt sich dann die Diskussion welche Einflüsse welchen Anteil an Klimaschwankungen haben: anthropogen? Solar? Wasserdampf? Meeresströmungen(nino-nina)?
-Staudinger spricht von "gefühlter" Temperatur !! beeindruckend "wissenschaftlich" !!! und wäre interessant wieviele "gefühlte" Frosttage im Winter festgestellt wurden??
-und dann verfällt Wahner in tiefste Demagogie und Polemik indem er wissenschaftliche Zweifler an der rein anthropogenen Klimaursache zu Lobbyisten erklärt! PFUI

ein Beitrag von Rahmsdorf vom PIK-Potsdam

machen Sie sich bitte nicht völlig lächerlich !!! Wenn EINER dem Vorwurf im Artikel entspricht das Klimawandelthema masslos politisiert zu haben und einen schon nahezu religiösen Kampf gegen kritische Stimmen zu führen - und der deswegen ja auch schon gerichtsbekannt ist,dann ist es dieser Herr.
ich empfehle Ihnen geben Sie bei google ein. "global warming TU berlin" und machen Sie sich schlau zu PIK potsdam, zu Herrn Rahmsdorf und zu Faktenlage an sich - viel Spass(wenn Sie an wissenschaftlich ausgewogener Information interessiert sind???) wenn nicht- dann bleiben Sie bei Ihrer selektiven Wahrnehmung.Wenn Sie derartiges für ihre persönliche Wohlbefindlichkeit benötigen sollten...

Natürlich steigt die Durchschnittstemperatur an!!!

Das letzte Jahrzehnt war das heißeste seit Beginn der Messungen! Ende der Diskussion!

Wollen sie wirklich ein einzelnes Jahr (1998) hernehmen, das einen Ausreißer darstellt, um zu argumentieren, dass es seither nicht heißer wurde?

2010 war soweit ich das in Erinnerung habe ca. genau so warm wie 1998.

Was machen sie, wenn es das erste Mal wärmer als 1998 ist? Leugnen sie dann weiterhin die anthropogene Erderwärmung?

natürlich nicht - seufz

aber was soll ich mit Eiferern die Fakten negieren??

der temperaturtrend geht nach wie vor kräftig nach oben. ei trend bedeutet nicht, dass jedes einzelne jahr eine höhere temperatur haben muss, als das vorhergehende.
das gültige modell wird nach wie vor von messungen untermauert. da hilft kein leugnen.

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