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Nicht nur unser Leben, auch unser Essen sollte abwechslungsreich sein. In kurzen Überblickskapiteln beschäftigen sich Ingrid Kiefer und Cem Ekmekcioglu mit dem Einfluss von Nahrungsmitteln auf das menschliche Wohlbefinden.
Macht Fett fett? Machen Diäten glücklicher? Ist Schokolade ein Trostpflaster? Macht Wassertrinken schlank? Welches Essen reduziert Stress tatsächlich? Diesen und vielen weiteren Fragen widmen sich Ingrid Kiefer und Cem Ekmekcioglu in ihrem neuen Buch "Essen entscheidet".
Die Autoren haben ernährungswissenschaftliche und physiologische Zusammenhänge auf Basis aktueller wissenschaftlicher Studien recherchiert, ausgewertet und in auch für Laien verständlichen Worten zusammengefasst.
Dabei geht es nicht in erster Linie ums Fit- und Schlanksein. Die Ernährungswissenschaftlerin und Gesundheitspsychologin und der Mediziner, Wissenschaftler und Ernährungsexperte versuchen, die Welt des Essens breiter gefächert abzudecken. So beleuchten sie vor allem die Motivation für die Nahrungsaufnahme und bestimmte Vorlieben sowie die psychologischen Aspekte des Essens - etwa inwieweit das Essen die Gefühle und die Gefühle das Essverhalten beeinflussen.
"Welche Nahrungsmittel und Nahrungsinhaltsstoffe beeinflussen unser Befinden wirklich?", fragen die Experten und leisten Aufklärung etwa über "Comfort Food" wie Schokolade, Pudding, weiche Kekse und Kuchen.
Nahrungsmittel und Befindlichkeit
Spätmahlzeiten sind nicht gesund. Schöne Speisen schmecken besser. Essen in Gesellschaft lässt uns mehr essen. Diäten können zum "Jo-Jo-Effekt", einseitige Diäten gar zum Muskelabbau führen.
Einige Inhalte sind wohl für die meisten Leser nichts Neues. Andere durchaus, wie die Erkenntnis, dass moderate Fettzufuhr ein Beitrag zur Vorbeugung von Übergewicht sein kann. Dass die appetitanregende Wirkung von Süßstoffen in Getränken wegfällt, wenn gleichzeitig gegessen wird. Oder dass Stress auch den Geschmackssinn beeinflusst: Der Nachgeschmack bitter, sauer und süß wird kürzer und Bitterkeit weniger intensiv wahrgenommen. Was - gemeinsam mit der Tatsache, dass Schokolade glücklich macht - zur Erklärung beiträgt, warum viele Menschen in Stresssituationen einfach nicht genug von Süßigkeiten bekommen können.
Abwechslung ist das Um und Auf
Das Anliegen der Experten besteht darin, Aspekte aufzuzeigen, die Menschen in ihrem Essverhalten beeinflussen, aber auch Möglichkeiten für eine bewusstere Nahrungsauswahl zu eröffnen. Ihr Fazit für eine bekömmliche Ernährung lautet: Nicht nur unser Leben, auch unser Essen sollte abwechslungsreich sein.
Denn "Monotonie beim Essen ist nicht nur langweilig, sondern unter Umständen auch gefährlich", schreiben Kiefer und Ekmekcioglu. Sie geht mit Langeweile und abnehmender Lust auf die Speisen, aber auch mit einer reduzierten Aufnahme überlebenswichtiger Schutz- und Wirkstoffe einher, was zu einer Unterversorgung mit Nährstoffen führen kann. (red, derStandard.at)
Ingrid Kiefer, Cem Ekmekcioglu
Essen entscheidet. Wie Nahrungsmittel uns beeinflussen
Braumüller Verlag, 200 Seiten, 19,90 Euro
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und auch sonst für die Gesundheit des Menschen hat Bruker schon vor Jahrzehnten betont und in seinen Büchern geschrieben. Für seinen Slogan "Fett macht nicht Fett (fett)" wurde er damals von der "etablierten" Ernährungswissenschaft angegriffen.
Sie müssen unterscheiden zwischen "gesund" und "macht fett". "Nicht gesund" kann auch heißen, dass es den Biorhythmus, die psychologische Ausgeglichenheit, das Herz, whatever angreift bzw. stört. Klar, wenn man sich nur anschaut "was macht mich dick", dann fällt "spät essen" vielleicht nicht in die Liste der Bösewichte, aber die Gesundheit besteht aus mehr Faktoren als aus "blad" und "net blad".
mediterran ist eines meiner lieblingsbegriffe in bezug auf "gesunde" ernährung:
viel weißbrot, viel weißes mehl, kein vollkorn, viel wein, fettes fleisch, süßspeisen mit extrem hohem zuckeranteil,....
und sogar, wenn man sich ältere italiener (die sind wohl gemeint), spanier und griechen anschaut, sind die meisten im alter übergewichtig.
mit dem satz "spätmahlzeiten sind nicht gesund" könnte auch gemeint sein, dass man schlecht schläft, wenn man kurz vor dem zu bett gehen viel isst. und schlecht schlafen ist definitiv ungesund.
Und 500g Obst enthalten die gleiche Menge Energie wie 500g Schokolade?
Autsch.
Wenn die Diskussion nur um Gewichtszunahme/abnahme geht dann kann ich auf Energiebilanz reduzieren. Wenn ich auch noch eine halbwegs brauchbare Nährstoffversorgung sicherstellen will dann muss ich mir klarerweise mehr Gedanken machen.
- der Darm gegen Abend seine Tätigkeit reduziert. Das heißt im Klartext: die aufgenommene Nahrung bleibt dann länger im Darm liegen, gärt (rohes Obst/Gemüse, Hefe) oder fault (Fleisch) dort. Das führt zu unruhigem Schlaf.
Idealerweise - was wohl kaum jemand tut, aber dennoch: idealerweise - findet die letzte Mahlzeit gegen 17 Uhr statt. Mit einem Abendspaziergang und Entspannung den Tag ausklingen lassen, fördert die abendliche Verdauung und bringt erholsamen Schlaf.
Südländer haben übrigens einen anderen Grundumsatz als wir und ernähren sich überhaupt gesünder und leichter. Der Italiener, der um 20.00 Uhr isst (wie es dort üblich ist), isst aber dennoch zu spät am Abend.
astemp - das mit dem um 17 uhr essen bietet noch einen vorteil: im schlaf werden sehr viel mehr wachstumshormone gebildet. das hält nicht nur schlank, sondern auch jung!
von allen "jungbrunnen" ist das frühe abendessen und dann mind. 14 stunden nichts essen das einzige mittel, das allen wissenschaftlichen prüfungen standhielt. leider wissen das sehr viele ärzte noch immer nicht.
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