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Wien - Der frühere Vorstandschef von Constantia Privatbank und Immofinanz, Karl Petrikovics, hat seinen am 3. Jänner 2012 eingebrachten Einspruch gegen die Anklageschrift in der Causa Constantia mit heutigem Tag zurückgezogen. Der Einspruch hätte bewirken sollen, dass "bisher ignorierte Beweisanträge von der Staatsanwaltschaft erledigt werden". Nach sechs Monaten Stillstand ohne ergänzende Ermittlungen sei dieses Ziel nicht mehr zu erreichen, ließ Petrikovics am Dienstag in einer Aussendung wissen.
Sein Einspruch war von seinen Anwälten mit "zahlreichen Fehlern in der Anklage selbst, vor allem aber mit schweren Unzulänglichkeiten im Vorverfahren" begründet worden. Die Anwälte warfen der Anklagebehörde einseitige und unvollständige Ermittlungen vor. Petrikovics und vier weitere Beschuldigte - für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung - sind im Zusammenhang mit Aktienoptionsgeschäften u. a. wegen Untreue angeklagt; sie sollen einen Schaden von rund 32 Mio. Euro angerichtet haben. (APA, 26.5.2012)
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