Multikulturell am Wiener Brunnenmarkt

Ansichtssache

Um zu reisen, muss man nicht unbedingt das Land verlassen. In Wien muss man nicht einmal die Stadt verlassen, um die Welt zu treffen - sie ist nämlich schon hier. Zum Beispiel am Brunnenmarkt, der ein Treffpunkt für Kulturen aus aller Welt geworden ist. Bunt und attraktiv zeigt sich der Markt nach Renovierung und Umwidmung in eine Fußgängerzone und zieht vor allem junge Leute an, die hier in Gastgärten und Lokalen ihre Freizeit genießen. Vielen Mensch liegt der Markt am Herzen, ist ihnen zu einer zweiten Heimat geworden. Dieses Buch stellt die Menschen, die am, um den und vom Brunnenmarkt leben, vor und erzählt ihre Geschichte. Wir zeigen einige Bilder von Fotografin Petra Rainer aus dem Buch "Der Wiener Brunnenmarkt". (red, derStandard.at, 27.6.2012)

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foto: petra rainer

Regina Seidl, Kartoffel- und Zwiebel-Großhandel

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Märkte waren schon immer Multikulturell

wenn man um 1200 in Wien auf den Markt gegangen wäre , wäre er genauso multikulturell gewesen, was ist also das besondere dran.

die fotos sind technisch nicht übel

das ist eine gute fotografin für statische situationen. "aus dem leben holen" tut sie die bilder nicht weil sie keine spontanität besitzt...

nettes für die familienalben. fotografieren sie doch auch schulklassen...

Das war ja auch nicht als live-Reportage gedacht.

Die Dame hat grosse Vorbilder. Von Bill Brandt bis zu Ansel Adams haben sich große Namen mit dieser Art der Bildberichterstattung hervorgetan.
Das jetzt kleinzureden ist ziemlich fies, aber typisch österrechisch.
Sie können´s sicher besser.

vorbilder haben

qualifiziert natürlich...

aber sie wollen wohl eh nur stänkern...

Stänkern tun hier ausschließlich Sie.

Ich weiß auch nicht, wen die Fotografin als Vorbild hat. Die hier genannten entstammen meiner Erinnerungskiste.

mehr als loben kann ich auch nicht

den rest kann man zerreden...

sozialromantischer kitsch

der rebhandl im "schwert des ostens" bringt's auf den punkt. der krimi ist zwar ein schwachsinn, aber die beschreibung der schleichenden gentrifizierung und aller damit einhergehenden "erscheinungen" ( zb die späten, empörten mütter mit kinderwägen im wert eines kleinwagens etc.;-) sind aus dem wirklichen boboville entliehen.

soziprop

stimmt. die bilder erinnern mich sehr stark an leni riefenstahl, nur halt mit gönnerisch lächelnden kopftüchern statt leistungsbewusst dreinschauenden ruderleibchen. aber ansonsten: die selbe einwandfreie ideologisch sichere komposition ... ;)

Wieviele "gönnerisch lächelnde Kopftücher(sic)" haben Sie denn gezählt, auf den 13 Photos?

3 inkl. dem Herrn aufm Buchcover?

Also mit Leni-Riefenstahl-Ästhetik hat

das gar nix zu tun.
Sie ziehen hier ziemlich dumpfe Vergleiche.

was genau ist an meinem vergleich 'dumpf' ;)

Er ist an den Haaren herbeigezogen.

Sie verscuhen hier mit unzulässigen Vergleichen eine gute Fotografin ins "rechte" Licht zu rücken.
Geht´s noch?

ich erklärs ihnen:

das motiv leni riefenstahls war es, die ideologie des nationalsozialismus über seine visuellen identifikatoren in einem möglichst glänzenden licht erscheinen zu lassen. genau das gleiche nur halt mit dem multikultisozialismus macht die besprochene fotografin.
dazu ergänzend kommt, dass es sich bei beiden ideologien um ideologien handelt, die sich jede zu ihrer zeit als moralischer imperativ verstand und kritik an ihren ideologischen grundlagen als 'unzulässig' ansah und mit repressiven mitteln auch verhinderte bzw. verhindert (ariergesetze vs. verhetzungsparagraphen).

Auch wenn ich Ihnen Ihren Interpretationsspielraum nicht

nehmen will, muss ich sie darauf hinweisen, dass Unsinn, auch wenn er pseudointellektuell verbrämt ist, Unsinn bleibt.
Selten hab´ich erlebt, dass jemand mit aller Gewalt aus einer Fotostrecke derart hanebüchene Vegleiche zieht, so wie Sie es hier tun. Haben sie ein persönliches Problem mit der Fotografin?
Ich seh hier handwerklich gute Fotos zu einem interessanten Thema und nicht zwangsläufig irgendeinen kategorischen oder gar moralischen Imperativ oder irgend einen Versuch, eine weltfremde Ideologie zu beschönigen.
Das sind Fotos, die eine Geschichte erzählen und die Fotos sind gut.
Wenn Sie sich dieses Thema auf eine andere Weise zur Brust nehmen wollen, bin ich auf Ihr Elaborat schon mächtig gespannt.

das einzige was ich der fotografin vorwerfe ist ihre unkritische haltung.

meine kritik betrifft die ideologie des multikulturalismus und seine autoritäre absicherung seiner geltungsansprüche.

durch den vergleich mit einer (auch nicht ganz unähnlich unkritischen) proponentin des nationalsozialismus will ich nicht die fotografin schlecht machen sondern mitleser dazu anregen sich über anspruch und wirklichkeit des multikultisozialismus gedanken zu machen.

rein handwerklich finde ich die fotos gut. auch riefenstahl hat handwerklich sehr gute arbeit geleistet, so gesehen ist der vergleich eigentlich ein kompliment :)

Der ..."MULITKULTISOZIALISMUS (sic!)" ...

Tja, am wording merkt man im Allgemeinen, wo sich die Kellernazis verkriechen (zu versuchen).

Verschlucken Sie sich nicht an der vielen Kreide:)

Multikulturalismus ist keine Ideologie,

sondern schlichtweg ein demografischer Fakt.
Dämlich sind die, die das leugnen. Jede Großstadt der Welt lebt vom Zuzug. Egal ob der aus der ländlichen Umgebung, oder aus dem "pösen Ausland".
Ja, die Riefenstahl war nicht nur eine begnadete Fotografin und Filmemacherin, sondern leider auch ein williges Werkzeug der NS-Mördertruppe.
Wenn Sie vergleiche suchen, dann brauchen sie sich nur die unselige ÖSV-Werbung der vergangenen Jahre aneheh. Auch wenden viele Fotografen diesen Stil an, wenn sie Sportikonen fotografieren sollen.
Soll so sein. Deswgen müssen sie auch nicht gleich rechts sein.
Allerdings sindobige Fotos nur sehr schwer mit Riefenstahl in Verbindung zu bringen. Da muss man schon sehr viel an den Haaren herbeiziehen.

dieses paschalierende bobo-geblöcke ist genauso abgedroschen wie stupide, und außerdem an der wirklichkeit vorbei. kinderwägen im wert eines kleinwagens - überprüfen können das wahrscheinlich nur kenner wie sie, aber um vorurteile gegen bevölkerungsteile zu schüren reicht es allemal.

Schöne quadratische Bilder.

Da versteht jemand etwas vom Fotogrrafieren :-)
Saubere Arbeit, das von handwerklichem Können zeugt.
Weiter so :-)

Schön, dass es das noch gibt.

Ja, die Dame kann das und hat es in mehreren Publikationen bewiesen.

Schöne, endlich wieder einmal quadratische Bilder.

"Mit Gewinnspiel"

So sollte man Artikel öfter anmoderieren. Hat mich klicken lassen.

zu bild 6

Börek-Stand wird den netten Damen und ihrem Angebot nicht gerecht. Vielmehr ist es der einzige Gözleme Stand den ich in Wien kenne. Den besten Snack fuer zwischendurch.

Einfach hingehen und den frischesten Gözleme nehmen den sie gerade haben (sie sind alle gut), reinbeisen und (falls man sich nicht die zunge verbrennt) geniessen.

Ich hoffe da wird ein Trend draus, dass noch mehr Döner Buden in Wien frische Gözleme anbieten.

angeblich ist die dame auf 4 entgegen ihrem äußeren erscheinungsild strenge veganerin...

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