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Entscheidungen im 1. Stock.
Warschau/Kiew - Die Lufthoheit spielt bei dieser EM wie bei kaum einer Endrunde zuvor eine wichtige Rolle. Von bisher 69 Toren wurden 20 per Kopfball erzielt. Das ergibt einen erstaunlich hohen Anteil von knapp unter 30 Prozent. Als die offensivstärksten Kopfball-Nationen präsentierten sich England und Dänemark mit je drei Toren. Den "Three Lions" gelang sogar das Kunststück, in jedem der Gruppenspiele auf diese Weise zu treffen. Für beide Teams war dennoch bereits Endstation.
Michel Platini hält die Einführung der Torrichter für maßgeblich an diesem Trend. "Dadurch werden mehr Kopfballtreffer erzielt. Die Angst der Verteidiger ist größer geworden, bei einem Foul erwischt zu werden", sagte der UEFA-Präsident während der Gruppenphase. "Es wird weniger an Trikots gezerrt, weniger simuliert. Nun ist mehr Raum da."(APA, 26.6.2012)
Triumphfahrt der Europameister durch Madrid ließ wirtschaftliche Probleme des Landes für einige Stunden vergessen
Der Teamchef der Squadra Azzurra führt sein Team ins Finale der Euro
Iker Cassilas ist seit Jahren die Konstante im spanischen Tor. Seine Paraden waren entscheidend auf dem Weg zum EM- und WM-Titel
Wie in seinen besten Zeiten bei der EURO 2008 bildete das spanische Team im Finale gegen Italien eine kristalline Struktur wechselseitiger Beziehungen
Die Weltherrschaft des spanischen Fußballs könnte am Sonntag im dritten Titel en suite gipfeln. Goalie Iker Casillas hat in K.-o.-Duellen seit sechs Jahren und 900 Spielminuten kein Tor kassiert. Und Cesc Fabregas erklärte dem Ball sein Ansinnen
Beim FC Barcelona und in der spanischen Nationalmannschaft ist der 28-Jährige der Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld
Das 1:1 in der Vorrunde hat gezeigt: Spaniens Spielweise liegt der taktisch disziplinierten italienischen Mannschaft
Frankreichs Team erinnerte bei der EM an den völlig missratenen Auftritt bei der WM 2010 - Es gab einen Streit in der Kabine und Beschimpfungen
Italien fordert Titelverteidiger Spanien am Sonntag im Kiewer Finale. Die Squadra Azzurra zerstört am Donnerstagabend den deutschen Traum vom ersten Titel seit 1996. Mario Balotelli, der geniale Kindskopf, trifft in Warschau zweimal
Vor einem Jahr wurde der 33-Jährige beim AC Mailand aussortiert. 2012 führte er erst Juventus zur Meisterschaft, dann Italien ins EM-Viertelfinale
Cristiano Ronaldo, einer der begnadetsten Fußballspieler der Gegenwart, hat stets versucht auzuloten, wo genau die Grenze zwischen Brieskicker und Badkicker verläuft. Jetzt weiß er es wohl
Schiedsrichter gesteht Fehler beim nichtgegebenen irregulären Treffer
Spanien steht im Finale, trifft am Sonntag auf Deutschland oder Italien. Der Weltmeister schlägt Portugal nach torlosen 120 Minuten im Elferschießen. Cesc Fabregas setzt den Schlusspunkt für den erst sehr spät überzeugenden Titelverteidiger
Die Franzosen plagen Verletzungssorgen
Angeführt vom überragenden Andrea Pirlo hat sich Italien wieder einmal ein großes Duell mit Lieblingsgegner Deutschland erspielt. Die Squadra Azzurra zeigt sich nicht nur wegen der Geschichte siegessicher
Italiens Enfant terrible spricht über sich in der dritten Person, bleibt aber vor dem England-Match cool - Motta rechtzeitig fit
Xabi Alonso traf in seinem 100. Ländermatch per Kopf und Elfmeter in einer von wenigen Höhepunkten geprägten Partie
Seine schlimmste Niederlage hat Luís Carlos Almeida da Cunha, genannt Nani, schon als Kind erlitten, als ihn seine Eltern verließen
Geheime Änderungen im deutschen Aufgebot gegen Griechenland schon Stunden vor Anpfiff bekannt
Ronaldo schoss Portugal ins Halbfinale. Sein Treffer bedingte den verdienten Sieg gegen das chancenlose Tschechien.
Kontrollierte Offensive als Weg zum Erfolg - Standards und Weitschüsse nicht im Trend - "Squadra" mit unitalienischen Mitteln erfolgreich
Ukraine hadert nach 0:1 gegen England mit nicht gegebenem Tor - Torrichter versagte nicht zum ersten Mal in kritischem Moment - FIFA-Boss Blatter fordert Torlinien-Technologie
Platini hat vielleicht gar nicht unrecht. Das Ziehen und Geschubse im strafraum ist ja wirklich furchtbar - wie beim Rugby; fast.
Eine neue Art von Penalty waere gut: bei leichtem Verteidigerfoul kein Elfmeter sondern ein Strafstoss. Der Schuetze kann sich den Balll irgendwo in dem Halbkreis vor dem Strafraum hinlegen.
Platini sollte sich vielleicht einmal aus seinen Höhen in die Niederungen des realen Fußballs begeben und beispielsweise Zeitlupen-Studium von Strafraumszenen betreiben.
Was er dort sehen wird, ist Zerren, Reißen, Halten & Co in Reinkultur, schon allein, weil die Spieler alle wissen, dass die Herren an der Torout-Linie (und nicht nur die) ohnehin nichts sehen.
Kein, ich widerhole: kein Eckball o.ä. wird ohne gleichzeitiges Foul im Strafraum ausgeführt. Allein: Die Schiedrichter sehen/ahnden es nicht.
Diese Rechtfertigung der Torrichter ist sowas von lächerlich, dass sie eigentlich schon wieder traurig ist.
Monsieur Platini, Sie sind ein wahrer Nachfolger von Herrn Blatter!
Bitte schickt die Betonschädln Blatter und Platini in den Ruhestand. Das kann ja eigentlich nur Altersenilität sein, oder. Wenn ich in meinem Job so argumentieren würde, wär ich schon AMS-Kunde. Vielleicht ist ja auch der viele Regen verantwortlich für die Kopfballtore. Oder eine bestimmte Planetenkonstellation?
Zusätzlich kommt es mir so vor, als würde bei dieser EM mit Abstand die meisten Leiberlzerrer ignoriert werden.
Weiters würde mich ja auch interessieren wie oft die Hauptschiris insgesamt auf die 2 Torlinienpinguine bei der EM bis jetzt gehört hat. Ich schätze maximal 1-2 mal...
Selbe Logik: Die Torrichter sorgen für weniger Kopfballtore, weil sich die Stürmer davor fürchten, bei einem Stürmerfoul erwischt zu werden. Ist das jetzt schwachsinnig genug, um mich als UEFA-Funktionär zu qualifizieren? Wo kann ich mich bewerben?
Da hat der Platini wohl selbst den einen oder anderen Kopfball zu viel eingefangen.
Fakt ist aus meiner Sicht, bei keinem Turnier bisher erinnerte mich beinahe jeder Eckball an Griechisch Römisch Ringen nicht an Fussball.
Es mag sein, dass ich an Alzheimer leider aber daraus resultierenden Elfmeter hätte ich jetzt keinen gesehen.
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